CAD-Workshop

CAD-Workshop

Wer möchte das nicht manchmal: Sich die eigene Welt auf Knopfdruck selber schaffen?

20 Schülerinnen und Schüler des Bionik/Robotik-Kurses der Jahrgangstufe 9 des Archigymnasiums bekamen jetzt im Rahmen eines Workshops in Zusammenarbeit mit der Bochumer Firma Heuron dazu. Nach sorgfältiger Planung und Konstruktion der gewünschten Objekte am Computer wurden diese dann am 3D-Drucker Realität.

Drei Mitarbeiter der Bochumer Firma begleiteten die Teilnehmer des Workshops fachkundig, indem sie den Schülern zeigten, wie man auf intuitive und anschauliche Weise das Konstruieren in 3D erlernen kann. Angefangen wurde mit der Konstruktion eines personalisierten Einkaufwagenchips, der von den Jugendlichen selbst am Rechner designt und mit ihrem Namen oder auch einem Logo versehen und anschließend gedruckt wurde. Nachdem sich die Schüler so mit dem CAD-Programm vertraut gemacht hatten, durften sie in kleinen Wettbewerben ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Den Siegern um die originellsten oder auch nützlichsten Objekte wie Vasen oder Stiftboxen winkten Figuren aus dem Computerspiel Among Us – selbstverständlich vor Ort gedruckt.

Perspektivisch möchte das Archi eine festetablierte Arbeitsgemeinschaft mit Schüler-Experten rund um den 3D-Druck als zusätzlichen Baustein seiner MINT-Förderung an der Schule einrichten. Angedacht ist, dass sich Mitschüler an die Teilnehmer der AG wenden können, wenn sie beispielsweise für ein Projekt oder eine Präsentation einen Gegenstand zur Veranschaulichung als Realie in 3D zeigen möchten. Dieser soll dann mit Hilfe des schuleigenen 3D-Druckers hergestellt werden können. 

Abtauchen in die Welt der Phantasie

Abtauchen in die Welt der Phantasie

Seit dem ersten Dezember steht fest: Lara-Frieda Funke aus der 6d wird das Archi als Schulsiegerin des Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels in der nächsten Runde vertreten. Sie hatte sich zuvor in den klasseninternen Lesewettbewerben für das Schulfinale qualifiziert.

Zum Vorlesen hatte sie einen Auszug aus dem Jugendroman Gregs Tagebuch 8: Echt übel von Jeff Kinney ausgesucht.  Lara-Frida nahm ihre Zuhörer mit in das turbulente Leben des Teenagers Greg, der plötzlich um die Freundschaft mit seinem besten Kumpel Rupert kämpfen muss, der nur noch Augen für Abigail hat. 

Aber auch die KlassensiegerInnen der anderen sechsten Klassen hatten die Bücher, aus denen sie vorlasen, gut gewählt, sodass es den Mitschülerinnen und Mitschülern im Publikum Spaß machte zuzuhören. Amelia-Anna Issakiewicz (6a) hatte einen Auszug aus Harry Potter und der Feuerkelch von J. K. Rowling gewählt,Johannes Teipel aus der 6b trug eine Passage aus Barbara Robinsons Hilfe, die Herdmanns kommen vor und Jan Erlach (6c) entführte in die Welt des Zaubermärchens Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunschvon Michael Ende.

Als dann die zweite Runde des schulinternen Wettbewerbs anstand, in der ein Fremdtext bewältigt werden musste, zeigte sich, wer seine Zuhörer auf ganz außergewöhnliche Weise durch seinen Vortag fesseln und begeistern konnte. Gelesen werden musste ein Auszug aus Manfred Theisens Jugendroman Rot oder Blau – Du hast die Wahl, der so manches kniffeliges Wort für die Kinder bereithielt.

Der Jury  – bestehend aus Frau Pankoke-Blome, Frau Hagen und der Referendarin Frau Rudolf  – fiel es nicht leicht, sich für nur einen Sieger zu entscheiden. Alle vier VorleserInnen hatten durch ihr lebendiges und ausdrucksstarkes Lesen ihre Texte zum Leben erwecken und ihr Publikum begeistern können. Doch schließlich stand fest: Lara-Frida wird in der nächsten Runde für unsere Schule wieder lesen. 

Wir gratulieren allen vier SchülerInnen ganz herzlich für ihre tollen Vorträge!

Videoprojekte

Videoprojekte

Gleich zwei Schülergruppen haben es sich zur Aufgabe gemacht, ein Video zum Archi zu produzieren um damit einen Einblick in die Schule und das Schulleben zu ermöglichen. Ein herzliches Dankeschön an die Schülervertretung und das Videoteam der 7d.

Beide Videos sind im Bereich Archi -> Anmeldung -> Klasse 5 veröffentlicht.

Archi erhält eTwinning-Qualitätssiegel

Archi erhält eTwinning-Qualitätssiegel

Die Mühen des Französischkurses der jetzigen 9a und b haben sich gelohnt. Das Archi ist jetzt für sein europäisches Schulprojekt über den Alltag in Europa mit dem eTwinning-Qualitätssiegel 2020 für beispielhafte Interprojekte ausgezeichnet worden. Die Schülerinnen und Schüler bekamen hochwertige Sachpreise und Urkunden als Anerkennung für ihre geleistete Arbeit.

In ihrem Projekt haben sie sich mit dem Thema „Europäische Lebenswelten“ beschäftigt und sich Gedanken zu verschiedenen Sitten in den teilnehmenden Ländern gemacht. So stellte sich heraus, dass Jugendlichen aus Italien, Spanien und Portugal die Maibaumtradition völlig fremd ist, während unsere Schüler wiederum von den Gepflogenheiten zum Tag der Befreiung vom Faschismus in Italien nicht wussten. Aber auch der Blick auf Feierlichkeiten, die in allen teilnehmenden Ländern gefeiert werden, stellte sich als spannend heraus. So brachten unsere Schüler den südeuropäischen Partnern deutsche Traditionen zum Weihnachtsfest nahe, indem sie über typische Gerichte wie Gänsebraten berichteten und Weihnachtskarten verschickten.

Aber auch persönliche Erfahrungen in der schwierigen Zeit des Lockdowns in den einzelnen Ländern waren ein Thema, das die Schülerinnen und Schüler besprochen haben – alles natürlich auf Französisch.

Letztendlich hat das Projekt als Teil des Programms Erasmus+ der Europäischen Union dazu beigetragen, dass sich die Zusammenarbeit zwischen den Partnerklassen durch kreativen Medieneinsatz und innovative Unterrichtskonzepte auch in Zeiten, in denen ein Austausch in Form von gegenseitigen Besuchen nicht möglich ist, weiter intensiviert und gegenseitig gefördert hat.

Baumpflanzaktion

Baumpflanzaktion

Gemeinsam mit ihren Klassenlehrern haben jetzt die Fünftklässler unserer Schule „ihren“ Baum im Park auf dem Schulgelände gepflanzt. Diese Aktion ist eine längst fest etablierte Tradition an unserer Schule, die nicht nur dazu beiträgt, dass unsere Schule auch langfristig eine Schule im Grünen bleibt und den schuleigenen Park weiter bereichert. Der gepflanzte Baum wird die Schülerinnen und Schüler auch während ihrer Schulzeit am Archi und weit darüber hinaus begleiten und mit der Schule verbinden.

Gespendet hat den Baum – eine Robinie, Baum des Jahres 2020 – auch dieses Jahr die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Abteilung Soest. Schnell war ein passender Standort gefunden und die Robinie von den jungen Schülerinnen und Schülern mit Unterstützung der Vertreter der Schutzgemeinschaft Graf von Plettenberg, Dr. Haumann und Herr Schümmer gepflanzt. Neugierig, was „ihren“ Baum besonders macht, hatten die  Schüler rasch die Gäste in ein interessantes Gespräch über die Eigenarten der Robinie und die momentan prekäre Situation des Waldes verwickelt. Die Robinie kommt sehr gut mit kargen und trockenen Verhältnissen zurecht und trotzt auch dem Borkenkäfer. Zudem wächst die gerade in den ersten Jahrzehnten stark. Alles gute Voraussetzungen, um den diesjährigen Fünftklässlern und auch allen anderen Archianern viel Freude zu machen und unsere ohnehin schon grüne Schule noch weiter zu bereichern.

Turing Tumble – Computer mit Murmelantrieb

Turing Tumble – Computer mit Murmelantrieb

Interessierte Schülerinnen und Schüler der 6D durften am 28. Oktober 2020 in einer Kooperation des Archigymnasiums mit dem Soester StadtLABOR spielerisch entdecken, wie ein Computer arbeitet. Sie nutzten dabei das von Prof. Paul Boswell entwickelte Murmelspiel „Turing Tumble“, mithilfe dessen Schülerinnen und Schüler mechanische Computer in Form von Murmelbahnen bauen, die Logikrätsel lösen. Da es sich um Schülerinnen und Schüler einer Tabletklasse handelte, wurden neben dem Turing Tumble-Set „zum Anfassen“ auch digitale Murmelbahnen auf den iPads gebaut und ausprobiert.

Der Workshop, der von den Lehrkräften Frau Winkler und Herrn Schnell in Kooperation mit Frau Söllner vom StadtLABOR geleitet wurde, konnte mit zehn Schülerinnen und Schülern der Klasse in den Räumlichkeiten des StadtLABORs durchgeführt werden, die neben der besonderen Atmosphäre auch einige Anregungen und eine Ausstellung zum Thema Digitalisierung zu bieten hatten.

Nach der Vorstellung des StadtLABORs und einer ersten Einführung in das Bedienen der Software auf den Tablets konnten die Schülerinnen und Schüler in Zweier-Teams mit der Bearbeitung erster Rätsel loslegen. Dabei sollten sie vorgegebene Anfangskonfigurationen so mit Fallzielen, Kreuzungen, Bits oder Fängern ergänzen, dass eine bestimmte Farbausgabe der Murmeln erschien. Schnell war das Interesse der Workshop-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer geweckt: Es wurde ausprobiert, gestaltet, gespielt und getüftelt. Ganz nebenbei lernten die Kinder dabei nicht nur, wie einzelne Elemente eines Computers mit elektrischen Signalen miteinander kommunizieren, sondern auch, wie Programme gestoppt werden, was bedingte Verzweigungen sind und wie man binär zählt. Diese Erkenntnisse zu Computern und deren Arbeitsweise wurden in zwei zentralen Transfer-Besprechungen gesammelt und gemeinsam aufgearbeitet.

Die Rückmeldung der Schülerinnen und Schüler am Ende fiel durchweg positiv aus. Alle Teilnehmer beteuerten, dass es ihnen Spaß gemacht habe und dass die zu lösenden Rätsel interessant waren, sodass es am Ende niemandem auffiel, dass man sich anderthalb Stunden am Nachmittag mit sehr komplexen informatischen Inhalten auseinandergesetzt hatte. Darum freuen wir uns auf mögliche Folgeveranstaltungen am Archi, bei denen weitere Rätsel gelöst und Murmel-Computer gebaut werden können.