Schüleraustausch kommt nach Hause

Da ein Schüleraustausch in Corona-Zeiten nicht möglich ist, haben sich jetzt Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen des Archigymnasiums digital mit Jugendlichen aus dem französischen Laxou, einem Vorort von Nancy, getroffen und ausgetauscht.

Eigentlich ist der Besuch der Partnerschule in Briey/Frankreich im Frühjahr ein fester Termin im Austauschprogramm der Schule. Doch da in diesem Jahr Corona noch einmal einen Strich durch diese Reise macht, hat die Französischlehrerin Frau Lescher kurzerhand umdisponiert und die Begegnungen zwischen deutschen und französischen Jugendlichen coronakonform gestaltet. Damit die  Schülerinnen und Schüler nicht auf die binationale Begegnung verzichten mussten, trafen sich insgesamt 28 Neuntklässler des Archis und einer französischen Schule in Nancy im Rahmen eines eTwinning Projektes der europäischen Kommission. Dabei lief (fast) alles wie auch bei einem „richtigen“ Treffen ab. Zunächst konnten sich die Jugendlichen nach anfänglichen technischen Schwierigkeiten auf Seiten der Franzosen in einer Videokonferenz auf unterhaltsame und spielerische Weise kennenlernen. So haben die Schülerinnen und Schüler z.B.  beim Montagsmaler-Spiel ihren Wortschatz in der Fremdsprache aktiviert und auch erweitert. Dann ging es in die Arbeitsphase. Die Teams erhielten die Aufgabe, deutsch-französische Pendants aus ganz verschiedenen Bereichen wie dem Sport, der Gastronomie, Film/Kino/Musik oder Sehenswürdigkeiten zu finden und sich gegenseitig vorzustellen. Dabei stand nicht nur die Kommunikation in der Fremdsprache im Vordergrund, sondern auch der Austausch über kulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten. Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen. So fanden die Schülerinnen und Schüler neben recht offensichtlichen Gegenstücken wie der deutschen Brezel und des französischen Croissants und auch dem Brandenburger Tor und dem Louvre Kombinationen wie Currywurst und Tartiflette, Marco Reus und Kylian M’Bappé oder Helene Fischer und Angèle.

Abschließend lässt sich festhalten, dass das Zusammenarbeiten in den gemischten Schülergruppen und auch der das Projekt abschließende gemeinsame virtuelle Austausch den abgesagten Besuch in Briey ein bisschen vergessen machen ließen. Die Jugendlichen jedenfalls waren mit Eifer dabei und haben die Gelegenheit genutzt, die französische Sprache und Kultur auf diese Weise näher kennenzulernen.

12 Sterne für das Klima – Planspiel

12 Sterne für das Klima – Planspiel

Sich einmal wie die Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen fühlen oder als Umweltkommissar:in eines europäischen Mitgliedstaates die Geschicke der Europäischen Union lenken: Diese spannende Erfahrung wurde den Schüler:innen des SoWi-Zusatzkurses der Q2 durch das Planspiel „Europa macht Klima“ ermöglicht. Erstmals wurde dies pandemiebedingt rein digital durchgeführt.

Nach einer kurzen Einweisung in die Strukturen der EU und die Einführung in die klimapolitische Thematik wurde den Schüler:innen ihre Rollen in den Institutionen der EU, aber auch als Vertreter unterschiedlicher Lobbygruppen, zugewiesen. Nachdem sich jeder auf seine individuelle Rolle vorbereitet hatte, stellte die EU-Kommission einen Vorschlag für ein neues Asylgesetz vor. Daran anschließend wurde der Entwurf in weiteren informellen Absprachen mittels digitaler Gruppenräume diskutiert und zusätzlich eigene Ideen und Perspektiven miteingebracht. Im weiteren Verlauf entspann sich eine sehr eine lebhafte und hitzige Diskussion, die auch nach dem abschließenden Votum des Europäischen Rates weitergeführt wurde.

„Normalerweise denkt man, dass solche Deals in den Hinterzimmern der Macht ausgehandelt werden. Aber so konnten wir direkt nachvollziehen, welche Akteure darüber hinaus für die Abstimmungen relevant waren“, resümierte ein:e Schüler:in das realistische Szenario des Planspiels. Obwohl den Schüler:innen durch die digitale Variante eine hohe Konzentration abverlangt wurde, waren sich alle einig, dass dies eine sehr gelungene Methode war, politisch komplexe Prozesse erfahrbar zu machen.

Workshop „Bewerbungstraining“

Workshop „Bewerbungstraining“

„Hoffnung auf Arbeit“, aber auch „Angst“ und „Nervosität“ assoziierten einige Schüler*innen der Jahrgangsstufe 9, wenn sie an das Thema Bewerbungen und Auswahlgespräche denken.

Damit diese Sorgen demnächst der Vergangenheit angehören, konnte im Rahmen der Unterrichtsreihe zur Berufsorientierung aufgrund einer fächerübergreifenden Kooperation der Fächer Deutsch und Sozialwissenschaften eine wahre Expertin auf diesem Gebiet gewonnen worden. In einem digitalen Workshop stand Clara Keller, Personalentwicklerin bei Siemens, den Lernenden eine Doppelstunde lang Rede und Antwort rund um den Aufbau einer Bewerbung, dem Schreiben eines Lebenslaufes und der Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch. Neben einigen lustigen Anekdoten aus dem Bewerbungsalltag erhielten die Archianer*innen aber auch zahlreiche, hilfreiche Tipps und Tricks für die Zukunft.

Das Fazit des Wokshops: Das Bewerbungsanschreiben sollte einfach, überschaubar und einfach vor allem authentisch sein – dann kann jeden Bewerbung gelingen.

Evaluation “Lernen auf Distanz”

Evaluation “Lernen auf Distanz”

Hier finden Sie die Ergebnisse unserer Evaluation des Lernens auf Distanz nach unserem Konzept vom Januar 2021. Insgesamt haben wir rund 400 Rückmeldungen aus Eltern-, Schüler- und Lehrerschaft erhalten und ausgewertet.

Wir hatten darum gebeten, das Lernen auf Distanz mit einem Wort zu beschreiben, das Ergebnis findet sich in der Wortwolke (oben) Dabei repräsentiert die Wortgröße die Häufigkeit der Nennung. Alle übrigen Daten sind Diagrammform aufbereitet und stehen des besseren Lesbarkeit wegen hier zum Download bereit (Download).

Stuhl-Assemblagen

Stuhl-Assemblagen

Im Rahmen einer Unterrichtsreihe zu Verwandlungsstrategien in der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts wurden in einer 8. Klasse alte Schulstühle mittels Neukombination, Kontext- oder Proportionsveränderung, Dysfunktionalität, Übermalung oder Verhüllung zu “Kunstwerken” verwandelt, die zum Schmunzeln anregen…

Ab dem 12.1. können die Originale – zusammen mit Zeichnungen und Gemälden aus verschiedenen Jahrgangsstufen – bis Ende Januar in einem leerstehenden Ladenlokal in der Brüderstraße (Ecke Stiftstraße) begutachtet werden! Kommen Sie gerne vorbei!

CAD-Workshop

CAD-Workshop

Wer möchte das nicht manchmal: Sich die eigene Welt auf Knopfdruck selber schaffen?

20 Schülerinnen und Schüler des Bionik/Robotik-Kurses der Jahrgangstufe 9 des Archigymnasiums bekamen jetzt im Rahmen eines Workshops in Zusammenarbeit mit der Bochumer Firma Heuron dazu. Nach sorgfältiger Planung und Konstruktion der gewünschten Objekte am Computer wurden diese dann am 3D-Drucker Realität.

Drei Mitarbeiter der Bochumer Firma begleiteten die Teilnehmer des Workshops fachkundig, indem sie den Schülern zeigten, wie man auf intuitive und anschauliche Weise das Konstruieren in 3D erlernen kann. Angefangen wurde mit der Konstruktion eines personalisierten Einkaufwagenchips, der von den Jugendlichen selbst am Rechner designt und mit ihrem Namen oder auch einem Logo versehen und anschließend gedruckt wurde. Nachdem sich die Schüler so mit dem CAD-Programm vertraut gemacht hatten, durften sie in kleinen Wettbewerben ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Den Siegern um die originellsten oder auch nützlichsten Objekte wie Vasen oder Stiftboxen winkten Figuren aus dem Computerspiel Among Us – selbstverständlich vor Ort gedruckt.

Perspektivisch möchte das Archi eine festetablierte Arbeitsgemeinschaft mit Schüler-Experten rund um den 3D-Druck als zusätzlichen Baustein seiner MINT-Förderung an der Schule einrichten. Angedacht ist, dass sich Mitschüler an die Teilnehmer der AG wenden können, wenn sie beispielsweise für ein Projekt oder eine Präsentation einen Gegenstand zur Veranschaulichung als Realie in 3D zeigen möchten. Dieser soll dann mit Hilfe des schuleigenen 3D-Druckers hergestellt werden können.