Julius Ide erfolgreich bei bundesweitem Informatikwettbewerb

Julius Ide erfolgreich bei bundesweitem Informatikwettbewerb

Wir sind stolz, dass mit Julius Ide erneut ein Archi Schüler an der Endrunde des Bundeswettbewerbs Informatik teilnehmen konnte. Von fast 1500 Teilnehmer*innen haben es nur die talentiertesten 23 bis in die Endrunde geschafft. – Herzlichen Glückwunsch.

Coronabedingt wurde die Endrunde des 38. Bundeswettbewerbs Informatik in diesem Jahr online ausgetragen. Ausrichter der Endrunde war das Department Informatik der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU). „Ich habe neue und interessante Erfahrungen gemacht und viele andere Informatik-Talente kennen gelernt. Die Teilnahme hat mich motiviert, mich weiter mit Informatik zu beschäftigen“, erklärte Julius.

Der 38. Bundeswettbewerb Informatik

Der Bundeswettbewerb Informatik, an dem seit 1980 jährlich über 1.000 Schülerinnen und Schüler teilnehmen, besteht aus drei Runden und erstreckt sich über einen Zeitraum von einem Jahr.

In den ersten beiden Runden des 38. Bundeswettbewerbs hatten die Jugendlichen u.a. Programme zur idealen Bepflanzung von Blumenbeeten geschrieben und für die sichere Energieversorgung eines Roboters gesorgt. Bereits die erste Runde eröffnete die Chance zur Teilnahme an den attraktiven Workshops, die von Hochschulen und namhaften Unternehmen angeboten wurden. Hier sammelten die Nachwuchstalente wertvolle Praxiserfahrung und knüpften Kontakte. Allerdings mussten in diesem Jahr viele der Workshops wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden.

Das Finale

Die besten 23 Teilnehmenden des 38. Bundeswettbewerbs wurden zum Online-Finale eingeladen. „An zwei Tagen des Finales musste  Julius im Team anspruchsvolle Aufgaben bearbeiten und die Lösungen einer Jury aus Wirtschaft und Wissenschaft präsentieren. In Einzelgesprächen wurden Wissen, insbesondere aber auch die Problemlösungs-Kompetenz der Schülerinnen und Schüler, geprüft. Hier hat Julius. starke Leistungen gezeigt“, so Marcus Roß, Informatiklehrer am Archi. Die erste Aufgabe beschäftigte sich mit der Logik hinter dem „Schweizer System“ zur Durchführung von Schachturnieren, in der zweiten waren Protokolle für sicheren, verschlüsselten Austausch von Nachrichten zu erstellen.

„Wir freuen uns, dass mit Julius ein Schüler vom Archi in diesem anspruchsvollen Wettbewerb das Finale erreicht hat. Darauf kann er schon stolz sein“, schwärmt Marcus Roß. Auch der Juryvorsitzende, Prof. Dr. Christoph Weidenbach von der Universität Lübeck, unterstreicht die Leistung: „Wissen und Fähigkeiten der Finalisten haben auch in diesem Jahr gezeigt, dass der Bundeswettbewerb Informatik es immer wieder schafft, Spitzentalente zu entdecken“.

Der Bundeswettbewerb Informatik ist der traditionsreichste unter den Bundesweiten Informatikwettbewerben (BWINF) und richtet sich an Jugendliche bis 21 Jahre, die sich noch nicht in einem Studium bzw. einer Berufstätigkeit befinden. Die Bundesweiten Informatikwettbewerbe haben es sich zur Aufgabe gemacht, das Interesse an Informatik zu wecken sowie Informatik-Talente zu entdecken und zu fördern. Mit dieser Zielsetzung richtet BWINF neben dem Bundeswettbewerb zwei weitere Schülerwettbewerbe aus: den Informatik-Biber und den Jugendwettbewerb Informatik. BWINF ist darüber hinaus für die Auswahl und Teilnahme des deutschen Teams bei der Internationalen Informatik-Olympiade (IOI) verantwortlich. Die Bundesweiten Informatikwettbewerbe werden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Träger sind die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI), der Fraunhofer-Verbund IUK-Technologie und das Max-Planck-Institut für Informatik. Die Bundesweiten Informatikwettbewerbe sind von der Kultusministerkonferenz geförderte Schülerwettbewerbe und stehen unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten.

Wasser für die Oase

Wasser für die Oase

Ein Projekt zur Konstruktion einer automatischen Bewässerungsanlage für die Oase.

Wie alles begann:

Nachdem mit dem „Weiß statt heiß“ – Projekt im Schuljahr 2018/19 Preisgelder gewonnen wurden (vgl. Jahrbuch des letzten Jahres), stellte sich am Anfang des Schuljahres 2019/20 in der „Forscher und Tüftler“ – AG die Frage, was man mit dem Preisgeld machen könnte. Da es Jahr für Jahr schwieriger wird, eine Person zu finden, die in den Sommerferien die Pflanzen in der Oase gießt, kam der AG-Leiter Herr Schnell auf die Idee, man könnte das Preisgeld auch dafür verwenden, eine automatische Tröpfchen-Bewässerung zu bauen. Nach erster Recherche stellte sich heraus: Fertiglösungen mit Zeit- und Messfunktionen gibt es viele, jedoch sind diese bei einer großflächigen Lösung auch relativ teuer. Jedoch fand sich auf einer Webseite, die sich mit sog. Arduinos, kleinen, programmierbaren Mikrocontrollern, die für den Hobby- und Entwicklungsbereich gedacht sind, ein Bauprojekt zum kostengünstigen Eigenbau einer solchen Bewässerungstechnik. Da auch wieder Förderanträge zum Projekt bei der Firma Innogy eingereicht werden konnten, wurde ein solches Set bestellt.

Der Pflanzuino:

Nachdem dieses Set angekommen war, wurde es zunächst begutachtet und auf Vollständigkeit überprüft. Hierbei stellte sich heraus, dass ein Feuchtigkeitssensor fehlte, welcher jedoch mit einem solchen aus Schulvorräten ergänzt werden konnte. Des Weiteren stellte sich nach einem leichten Zusammenbau mit erstem Test heraus, dass die Pumpe nicht in der Lage war, größere Mengen Wasser zu transportieren. Nach dem Kauf einer neuen, stärkeren Pumpe konnte diese Technik auf Herz und Nieren geprüft werden. Hierbei war jedoch zu bemerken, dass der Sensor nach knapp zwei Wochen sponn und falsche Werte lieferte. Eine Begutachtung ergab, dass dieser durch Korrosion unbrauchbar geworden war. Damit wurde dieser Zweig des Projekts erst einmal abgeschlossen.

Der Blumentopfwächter:

Nachdem neben Frau Bölts (jetzt Winkler) noch mehrere Siebtklässler in das Projekt einstiegen, wurden für diese, um das technische Verständnis zu erhöhen, mehrere, sog. Blumentopfwächter angeschafft. Diese sind in der Lage, den Feuchtegrad der Erde anhand der Blinkgeschwindigkeit einer LED anzuzeigen. Diese wurden jedoch nach einer Testphase, bei welcher sie an sich gut funktionierten, wieder weggepackt, da keine Ausbaumöglichkeit bestand, ohne dass eine komplette Änderung hätte erfolgen müssen.

Weitere Ansätze: Bau aus Elektronik-Bauteilen:

Nachdem der Pflanzuino nach einigen Problematiken nicht betriebsfähig war und aufgrund der Corona-bedingten Schulschließungen viel Zeit vorhanden war, wurde eine weitere Idee umgesetzt: die Umänderung eines Schaltplans eines Dämmerungsschalters zu einer Planzenbewässerung. Diese erst einmal komisch klingende Umwandlung hat jedoch ihren Sinn: ein Lichtwiderstand (kurz: LDR) besitzt ähnliche technische Eigenschaften wie ein Feuchtigkeitssensor, mit dem Unterschied, dass er auf Licht reagiert. Nach einer Umrechnung der ersten Schaltung konnte ein Prototyp in Betrieb genommen werden, welcher jedoch nach circa zwei Wochen eine Überschwemmung verursachte. Der Fehler war schlussendlich gesehen ein simpler Rechenfehler, welcher jedoch nicht korrigiert wurde, da eine Umsetzung eines zweiten Schaltplans zu einem Dämmerungsschalter, diesmal auf Basis einer Integrierten Schaltung, anstand. Dieser wurde wieder erprobt, wobei abgesehen von einer schlechten Stromversorgung, keine Fehler festzustellen waren, sodass dieser Prototyp als Vorbild für die Bewässerungstechnik fungierte.

Endspurt: Der Aufbau in der Oase:

Nachdem alle Teile bestellt waren, konnte nach einem Zusammenbau, welcher sich relativ problemlos gestaltete, der erste Test vor Ort in der Oase stattfinden. Zusammen mit Frau Winkler, Herrn Schnell und den Oasen-Koordinatoren Herrn Volkmer und Herrn Lohmann wurde die Technik aufgebaut, bei einem Test zeigte sich jedoch die Notwendigkeit eines An/Aus Schalters, sowie einer Überarbeitung der Ansteuerung des Magnetventils, da dieses nach kurzer Betriebszeit heiß wurde. Nachdem einige Zeit später dieser Fehler behoben sowie ein Solar-Modul, welches den vorhandenen Akku auflädt, installiert war, konnte die Technik aufgebaut werden. Diese funktioniert, bis auf eine Undichtigkeit am Schlauchsystem, welche kurze Zeit später ebenfalls behoben wurde, einwandfrei.

Fazit und Aussichten für die Zukunft: Nach einer längeren Forschungsphase ist die Anlage nun bereit, die Oase automatisch und sensorgesteuert zu bewässern. Diese Bewässerung soll in Zukunft auch über mehrere Jahre im Einsatz bleiben. Es steht außerdem die Überlegung im Raum, diese im Laufe der nächsten Jahre zu erweitern.

Autor: Simon Schallör

Darf mein Kind in die Schule?

Am Telefon werden wir zur Zeit häufiger gefragt, ob ein Kind mit Krankheitssymptomen in die Schule kommen darf. Hierauf können wir kaum verlässlich Auskunft geben, da wir kein medizinisches Personal haben. Im Zweifelsfall ist ein Arzt zu konsultieren. Grundsätzlich sind wir verpflichtet, Kinder mit typischen Symptomen unverzüglich abholen zu lassen. Folgende Handlungsempfehlungen des Landes können bei der Entscheidung wie mit Symptomen der eigenen Kinder umzugehen ist aber helfen:

FAQ Office 365

Diese FAQ soll helfen, dass die Nutzung unseres Office 365 Portals bei notwendigem Distanzunterricht möglichst reibungslos funktioniert.


> Wie melde ich mich beim Office 365 Portal an?

Über die Website http://webmail.archigymnasium.de oder die Schulhomepage mit den Zugangsdaten, welche die Klassenleitung oder die Kurslehrerin der Kurslehrer bekanntgegeben hat.


> Was, wenn ich mein Passwort vergessen habe?

Bei Herrn Stark kann per E-Mail ein neues Passwort angefordert werden.


 > Wo finde ich Teams, das Notizbiuch und meine E-Mails?

Über die Website http://webmail.archigymnasium.de gelangt man zum perönlichen Bereich, je nach Browser und Fenstergröße findet sich oben links oder oben rechts ein Icon mit neun Punkten. Dahinter verbirgt sich ein Navigationsmenu, mit dem man zwischen den WebAPPs Outlook (für E-Mails), Teams und OneNote (Notizbücher) wechseln kann. Notizbücher eines Teams findet man über die Teams APP (Name des Teams -> Kanal Allgemein  -> Reiter Kursnotizbuch.
Eine Bebilderte Anleitung findet sich unter der Frage „> Wo finde ich meine Aufgaben?“


> Gibt es Lernvideos zu Office 365?

Ja, Frau Henke war so nett, einige anzufertigen. Diese finden sich hier:
– Anmeldung
OneNote mit dem iPad nutzen
Teams im Browser starten
OneNote im Browser starten
Wo finde ich mein Kursnotizbuch?


> Ich kann mein Kursnotizbuch nicht finden.

Wenn man mit den APP Versionen von OneNote und Teams arbeitet, kann es manchmal schwierig sein, ein neu eingerichtetes oder versehentlich geschlossenes Kursnotizbuch zu finden. Diese Hürde tritt dann auf, wenn Lehrer*innen das Notizbuch, was grundsätzlich sehr sinnvoll ist, über die APP Teams einrichten. In diesem Fall muss der Zugriff durch Schüler*innen zumidest beim ersten Aufruf auch über die APP Teams erfolgen. Das Notizbuch findet sich dann im Kanal „Allgemein“ des entsprechenden Teams und dort je nach APP und Bildschirmgröße entweder unter „Weitere->Kursnotizbuch“ oder direkt unter „Kursnotizbuch“.
Für die iPad Version der APPS ist der Vorgang hier im Video erklärt.

Schulstart für 86  Fünftklässler

Schulstart für 86 Fünftklässler

Bei strahlendem Sonnenschein konnten wir am Donnerstag nach den Sommerferien unsere neuen Fünftklässler und deren Eltern begrüßen. Um die Hygienevorgaben einhalten zu können, wurden die Klassen nacheinander in die Aula zu einer kleinen Einschulungsfeier eingeladen.

Kennengelernt hatten die Schüler*innen sich und ihre beiden Klassenlehrer*innen bereits am Viertklässlernachmittag vor den Ferien. Bei der Gelegenhait wurde das schöne und weitläufige Schulgelände schon einmal erkundet und in unserem Park konnten den die Schüler*innen den ersten Auftritt unserer „Scienceshow Projektgruppe“ genießen.

Wir wünschen allen neuen Archianern viel Erfolg, eine starke Klassengemeinschaft und eine tolle Zeit am Archi – Herzlich Willkommen.