Abitur 2021

Abitur 2021

In einem würdevollen und angemessenen Rahmen konnte das Archi die diesjährigen Abiturientinnen und Abiturienten entlassen, auch wenn eine gemeinsame Entlassfeier mit allen Abiturient*innen, Eltern, Goldabiturient*innen und Lehrer*innen auch in diesem Jahr nicht möglich war.

In insgesamt 8 Teilgruppen wurden die 101 Abiturient*innen und deren Eltern vom Schulleiter (Marcus Roß), dem Oberstufenkoordinator (Steffen Hunecke) und der Jahrgangsstufenleitung (Kathrin Wienecke, Ansgar Hecker) verabschiedet. Neben einem Grußwort gab es musikalische Beiträge, ein Grußwort der Tutoren und einen “Sektempfang to go”.

Ein besonderes Highlight und sicher schöne Erinnerung ist das Gruppenfoto, das in diesem Jahr nur wenige Abiturjahrgänge haben dürften. Ein professioneller Fotograf wird dieses aus vielen Einzelbildern montiert.

Wir gratulieren allen Abiturientinnen iund Abiturienten zum bestandenen Abitur und wünschen alles Gute für die Zukunft.

Autonom fahren wie SOfia – Roboter-Challenge der Bionik-Robotik-Kurse

Autonom fahren wie SOfia – Roboter-Challenge der Bionik-Robotik-Kurse

Wie baut und programmiert man einen Roboter? Was sind Sensoren und wie nutze ich sie? Und werde ich irgendwann in einem selbstfahrenden Auto sitzen können? Diesen und weiteren Fragen konnten sich die Schülerinnen und Schüler der beiden Bionik-Robotik-Kurse (Klasse 9) am Archigymnasium stellen. In einer vierwöchigen Roboter-Challenge galt es, einen Lego-Mindstorms-Roboter zu bauen, der autonomes Fahren anhand festgelegter Kriterien simuliert. So sollte der Roboter beispielsweise bei einem Hindernis oder vor einer roten Ampel stehenbleiben und rückwärts einparken können. Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten gemeinsam in Teams von drei Personen an dem Projekt, wobei der anfängliche Wechselunterricht, bei dem ein Teil der Schülerinnen und Schüler in der Schule an dem Roboter arbeiten konnte, während der andere Teil zuhause einen passenden Programmcode austüftelte, eine besondere Herausforderung darstellte. Die Kommunikation in den Gruppen funktionierte dank Teams-Konferenzen jedoch auch über die Distanz sehr gut, sodass die letzte Doppelstunde im gemeinsamen Präsenzunterricht zum Zusammenführen und Testen der Lösungen genutzt werden konnte.

Zum Abschluss der Challenge am 18.06. versammelte man sich in der Aula des Archigymnasiums. Sogar ein Experte für autonomes Fahren, Herr Waldemar Janzen vom Kreis Soest, konnte zur Begutachtung der Roboter anreisen. Herr Janzen ist als Projektingenieur der Abteilung „Digitales, Klimaschutz, Mobilität und Innovation“ am SOfia-Projekt des Kreises Soest beteiligt und konnte den Schülerinnen und Schülern viele interessante Neuigkeiten zu dem Thema vermitteln. In einem kurzen Vortrag sprach er über den inklusiv und autonom fahrenden Bus SOfia, den aktuellen Stand der Entwicklung autonomer Mobilität und den „Ride4all“-Gedanken hinter dem Projekt, das unter anderem in Zusammenarbeit mit dem LWL-Berufsbildungswerk durchgeführt wird. Sein Fazit: „Wenn auch Menschen mit Sinneseinschränkungen, wie beispielsweise Blinde, diesen Bus benutzen können, dann kann das jeder.“ Zu der Zukunftstechnologie „autonomes Fahren“ wusste er zu sagen, dass wir uns noch im Entwicklungsstadium befinden und es bis zur vollständigen Einbindung autonom fahrender Fahrzeuge in den Fließverkehr noch etwas dauern würde, aber: „Vielleicht sitzen hier unter den Schülerinnen und Schülern ja schon die Ingenieurinnen und Ingenieure von morgen, die an der Technologie weiter arbeiten und forschen werden.“

Nach dem interessanten Vortrag und einigen Schülerfragen zu dem Thema konnte dann die Erfüllung der Challenge von den einzelnen Teams präsentiert und getestet werden – jeweils streng begutachtet von dem Experten des Kreises Soest, Herrn Janzen, sowie den begleitenden Lehrkräften, Herrn Stark und Frau Winkler. Die Ergebnisse waren insgesamt mehr als zufriedenstellend: Trotz der widrigen Umstände und der kurzen Zeit hatten viele Gruppen Roboter programmiert, die sowohl vor Hindernissen, als auch vor roten Ampeln stehenblieben. Eine Gruppe hatte sogar noch neben dem Einparken einen Auspark-Mechanismus implementiert. Dank des erfolgreichen Absolvierens der Challenge wurden am Ende zwei erste Plätze, sowie ein zweiter und ein dritter Platz vergeben, doch „alle konnten sehr stolz auf sich und auf das, was sie hier geschafft haben sein“, so Herr Stark abschließend. „Schließlich konnten wir hier viele tolle Roboter mit teils kreativen Funktionen sehen.“

Herr Janzen hatte zum Schluss noch eine tolle Neuigkeit für die Siegergruppen: „Die ersten drei Plätze dürfen eine Runde mit dem SOfia-Bus fahren.“ Die Fahrt wird voraussichtlich in den kommenden Wochen stattfinden können. Wir bedanken uns sehr herzlich bei Herrn Janzen und dem Kreis Soest für die Zusammenarbeit und freuen uns über diesen gelungenen Abschluss der Roboter-Challenge!

Kreativ werden mit dem Plotter – das Archigymnasium experimentiert im StadtLABOR

Kreativ werden mit dem Plotter – das Archigymnasium experimentiert im StadtLABOR

Was lässt sich alles mit einem Plotter anstellen? Viele bunte und kreative Do-it-yourself-Projekte. Welche genau, das haben Schülerinnen und Schüler des Archigymnasiums nun in einem Plotter-Workshop im StadtLABOR Soest gelernt.

Die Lehrkräfte Lea Lescher und Stephan Jätzel des Archigymnasiums führten zunächst theoretisch in die Nutzung eines Plotters ein. Dann durften die Schülerinnen und Schüler ihre mitgebrachten Ideen in die Tat umsetzen. Plotter sind druckerähnliche Geräte, die digital gespeicherte Graphiken und Zeichnungen auf verschiedene Materialien (Folien oder Papier) stanzen. Die ausgeschnittenen Motive lassen sich auf glatte Oberflächen wie Glasscheiben und die Handyhülle kleben oder auf Textilien bügeln. Im Workshop fertigten die insgesamt 14 Mädchen und Jungs verteilt auf zwei Tage mit großer Motivation T-Shirts, Taschen und Socken mit unterschiedlichsten bunten Motiven. Dazu mussten sie ihre Bildmotive auch digital bearbeiten. „Man muss etwas experimentieren, um Tricks rauszufinden, aber die Jugendlichen machen das schon richtig gut“, lobte Lea Lescher.

Am Ende der zwei Tage gab es viele zufriedene Gesichter: Bei einem weiteren Plotter-Workshop wollen die Teilnehmenden wieder dabei sein, da waren sich alle einig. „Es freut mich sehr, wenn im StadtLABOR Technologien erlebbar werden und Neues lernen mit Spaß haben verknüpft werden kann“, sagt Elisabeth Söllner aus dem StadtLABOR-Team. Auch an das StadtLABOR wurde gedacht: Beim Schriftzug auf der StadtLABOR-Tür wurde ein verschwundenes „s“ ergänzt und außerdem entstand ein ausgestanzter Roboter aus Papier für die StadtLABOR-Erinnerungswand.

Sind meine Hände richtig gewaschen und desinfiziert?

Sind meine Hände richtig gewaschen und desinfiziert?

Das RKI empfiehlt eine sorgfältige Handhygiene zum Schutz vor COVID-19. Ein zentraler Baustein ist dabei neben der Desinfektion das sorgfältige Waschen der Hände.
Wie man die Hände richtig waschen kann um sich und Andere zu schützen, ist in diesem Video dargestellt.

Sind meine Hände richtig desinfiziert?

Diese Frage stellten sich viele SchülerInnen des Archigymnasiums. In einem Projekt in Zusammenarbeit mit dem Institut für Hygiene der medizinischen Fakultät der WWU Münster wurde das Desinfizieren der Hände geübt. Mit Hilfen von UV-Licht konnten Benetzungslücken auf den Händen sichtbar gemacht werden. Das Erstaunen war bei vielen Schülerinnen und Schüler groß, dass sie das Desinfektionsmittel meistens nicht ausreichend auf ihren Händen verteilt hatten. Das Projekt konnte dazu beitragen, die Schülerinnen und Schüler zum Thema Hygiene zu sensibilisieren.

Unterricht ab dem 19.4.

Gemäß der Schulmail vom 14.4. werden wir ab der kommenden Woche (19.4.21) Wechselunterricht für die Jahrgangsstufen 5-EPH haben. Es greift das vor den Osterferien erprobte Modell. In der kommenden Woche beginnen wir am Montag mit Präsenzunterricht für Gruppe A, der erste Präsenztag für Gruppe B ist der Dienstag. In der Abbildung sind die zum jetzigen Zeitpunkt geplanten Gruppenzuteilungen mit allen Wechseln ausgewiesen, die unser vierzehntäglich wechselnder Stundenplan erforderlich macht: AB_Wochen
Die Jahrgangsstufen Q1 und Q2 gelten am Gymnasium als Abschlussklassen und werden in voller Kursstärke unterrichtet, wenn nötig verteilt auf zwei Räume. Auf das Teilen der Q1 Kurse können wir jetzt verzichten, da die Schüler*innen der Q2 nur Unterricht in ihren individuellen Abiturfächern haben.   Die angesetzten Klausuren der EPH und Q1 finden in Präsenz statt. Schüler*innen, die am Klausurtermin keinen Präsenzunterricht haben, kommen nur zur Klausur, nicht aber zum Unterricht. Die Klausuren werden in ausreichend großen und gut gelüfteten Räumen (kleine Sporthalle, Aula, Ganztagsbereich) stattfinden.  
Die Testpflicht ist noch einmal verschärft worden. Bisher durften wir ein positives Testergebnis nicht an das Gesundheitsamt melden, jetzt müssen wir dieses dem Gesundheitsamt melden. Der verpflichtende Selbsttest kann durch den Nachweis eines negativen Testergebnisses einer anerkannten Teststelle ersetzt werden, dieses Testergebnis darf nicht älter als 48 Stunden sein. Schüler*innen, die den Selbsttest verweigern und keinen entsprechenden Nachweis vorlegen können, muss ich des Schulgeländes verweisen, bzw. abholen lassen. Abweichend von meinem letzten Newsletter heißt es nun in der Mitteilung des MSB, dass die betroffenen Schüler*inne “keinen Anspruch auf einen individuellen Distanzunterricht” haben. Folgende Testzeiten sind festgelegt:
> Jgst. 5 – 9: Mo, Di, Mi, Do, jeweils 1. Stunde
> EPH: Di, Mi, Do, Fr, jeweils 1. Stunde, Schüler*inne, die im Block G6 keinen Unterricht haben, melden sich bitte um 9:00 Uhr am Sekretariat.
> Q1: Mo, Mi, jeweils die 3. Stunde. Schüler*innen die im Block G2 keinen Unterricht haben melden sich bitte um 10:30 Uhr am Sekretariat.
> Q2: Di 3. Std., Do 1. Std (nur nächste Woche)
> Q2: In den Wochen der Abiturprüfungen jeweils Montags und Mittwochs Nachmittags.

[14.04.2021] Schulbetrieb im Wechselunterricht ab Montag, 19. April 2021 // Coronaselbsttests an Schulen – Testpflicht

Unterricht ab dem 12.4.21

Das MSB hat für die kommende Woche (12.4.21) Distanzunterricht angesetzt. Die konkreten Regelungen, die sich daraus für das Archi in der Woche ab dem 12.4. ergeben sind hier stichpunktartig zusammengefasst:

  • Distanzunterricht für alle Schüler*innen der Klassen 5-EPH nach dem bekannten Modell (Video Check-In und Video Check-out, Distanzunterricht zur im Stundenplan ausgewiesenen Unterrichtszeit)
  • Präsenzunterricht für die Abschlussklassen, das sind bei uns die Jahrgangsstufen Q1 und Q2 in voller Kursstärke, i.d.R. verteilt auf zwei Räume
    • In der Jahrgangsstufe Q2 nehmen die Schüler*innen nur am Unterricht in den individuellen Abiturfächern teil.  
    • Nach Beratung durch die Fachlehrerin / den Fachlehrer und auf eigenen Wunsch werden Schüler*innen der Q2 vom Präsenzunterricht freigestellt. Einen Anspruch auf Distanzunterricht haben die betroffenen Schüler*innen nicht. Schüler*innen, die hiervon Gebrauch machen möchten, nehmen dazu min. einen Tag vor dem Unterricht Kontakt zur Fachlehrkraft auf.
    • Die zentral geplanten Abiturtermine haben Bestand.
    • Die Aushändigung von Klausuren und der Zulassungsbescheinigung der Q2 erfolgt in Präsenz.
  • Ab sofort gilt bei Präsenzunterricht eine Pflicht zur Durchführung von zwei Selbsttest pro Woche für alle Schüler*inne.
    • Schüler*innen müssen den Selbsttest in der Schule unter Aufsicht von Lehrer*innen zu den zentral festgelegten Schulstunden durchführen. Schüler*innen mit einem positiven Ergebnis des Selbsttest sind unmittelbar von den Eltern abzuholen, das Ergebnis ist durch einen PCR Test zu überprüfen. Die Schule darf erst nach Vorlage eines negativen PCR Testergebnisses wieder besucht werden.
    • Alternativ kann ein negatives Testergebnis durch eine Bestätigung einer offizielle Teststelle nachgewiesen werden. Das Ergebnis darf maximal 48 Stunden alt sein.
    • Aufgrund der Vorgaben und der Art der angekündigten Tests können und dürfen wir diese leider nicht mit nach Hause geben.
    • Schüler*innen die kein negatives Testergebnis vorlegen können und keinen Selbsttest durchführen, dürfen nicht am Präsenzunterricht teilnehmen. Die betroffenen Schüler*innen erhalten im Rahmen der Möglichkeiten Distanzunterricht. Ein „Dazuschalten“ wird sowohl methodisch-didaktisch als auch technisch flächendeckend (noch) nicht möglich sein. Diese Form des Distanzunterrichtes wird sich i.d.R. auf das selbständige Bearbeiten von Lernaufgaben beschränken müssen.
    • Die bisher ausgesprochenen Widersprüche verlieren ihre Wirksamkeit und müssen bei Bedarf und unter Kenntnis der geänderten Rahmenbedingungen erneut ausgesprochen werden.
    • Für die kommende Woche sind folgende Termine festgelegt:
      • Q1
        • Montag 3. Stunde, wer dort keinen planmäßigen Unterricht hat kommt um 10:30 Uhr in den Ganztagsbereich.
        • Mittwoch 1. Stunde, wer dort keinen planmäßigen Unterricht hat meldet sich um 9:00 Uhr am Sekretariat
      • Q2       
        • Montag 1. Stunde, Donnerstag 1. Stunde

  • Das Angebot der Notbetreuung für Schüler*innen der Klassen 5 und 6 hat Bestand, bei Bedarf ist eine rechtzeitige schriftliche Anmeldung erforderlich. (https://www.schulministerium.nrw/system/files/media/document/file/anlage_zur_anmeldung_betreuung_ab_dem_12042021.pdf)
  • Der Plan der Klassenarbeiten und Klausuren hat bisher Bestand. Lediglich für die kommende Woche geplante Arbeiten und Klausuren der Klassen 5-EPH werden die Lehrer*innen verschieben oder durch alternative Formen der Leistungsüberprüfung ersetzen müssen. Bei der bisherigen Planung hatten wir uns bemüht vor einem angesetzten Termin für eine Klassenarbeit oder Klausur nach Möglichkeit zumindest Stunde Präsenzunterricht vorzusehen. Aufgrund der Menge der in allen Stufen noch anstehenden Termine wird das nun in einigen Fällen leider nicht mehr sinnvoll gelingen können.

Wie es in der übernächsten Woche weitergeht, ist für uns noch nicht abzusehen. Sollte der Unterricht im Wechselmodell fortgeführt werden, halten wir an der festgelegten Reihenfolge von Gruppe A und B fest. (Gruppe A: 19.4., 21.4., 23.4., Gruppe B: 20.4., 22.4., ab dem 26.4. würde dann Gruppe A den nächsten vierzehntägigen Turnus starten)

[08.04.2021] Informationen zum Schulbetrieb in NRW | Bildungsportal NRW (schulministerium.nrw)

Ingenieur auf Zeit

Ingenieur auf Zeit

Archi-EATON Kooperationsprojekt im Rahmen von „Ingenieur auf Zeit“ – Pilotprojekt „Bau einer autarken Archi-Wetterstation“

Ein Wetterfrosch am Archi? – So skurril das auch klingen mag, bald könnte das die Wirklichkeit werden, zumindest so ähnlich. Die Rede ist von der neuen Wetterstation, deren Bau und Entwicklung sich ein Schülerteam der EPH mit Unterstützung durch Mitarbeiter der Soester Firma Eaton CEAG Notlichtsysteme GmbH zur Aufgabe gemacht hat. Die Apparatur soll im eigenen Schulgarten, der sogenannten „Oase“, auf einer zuvor von Schülern in den Sommerferien aufgestellten Gartenhütte angebracht werden. Dabei soll die für die Wetterstation benötigte Energie durch zwei auf dem Hüttendach angebrachte Solarpaneele gespeist werden. Die von der Wetterstation ermittelten Daten werden dann für alle Schülerinnen und Schüler des Archis über eine Wetter-App abrufbar sein.

Das Projekt wird von Mitarbeitern der Firma Eaton CEAG mit Unterstützung von Fachlehrer*innen des Archigymnasiums geleitet und jeden Dienstag coronabedingt über eine Videokonferenz durchgeführt. Dabei wurde die Projektgruppe in zwei Bereiche aufgeteilt, wobei sich der eine Teil mit der Hard- und Software der Wetterstation befasste, während der andere die Energieversorgung mittels Photovoltaik-Technik als Thema hatte. „Die Wetterstation wird über verschiedenste Sensoren Wetterdaten erfassen, die dann in Form von elektrischen Signalen an einen Mikrocontroller gesendet werden. Dieser wertet sie aus und lädt sie anschließend in der Wetter-App hoch“, erklärt Juri Pendzich, Teilnehmer des Projektbereichs Hardware/Software. Der Strom für diese Messinstrumente wird von zwei Solarpaneelen aufgebracht, deren Aufbau sich der zweite Teil der Schüler als Ziel gesetzt hatte. Über das ganze Jahr hinweg soll mithilfe der Sonne Energie aufgenommen und dann in einer Batterie gespeichert werden.

Während der gesamten Projektarbeit konnten die Schülerinnen und Schüler ihre umfassenden Kenntnisse zu den Gebieten der MINT-Fächer praktisch anwenden, sowie weiteres, über den Schulunterricht hinausgehendes Wissen erlangen. Dabei konnten sie durch die Erfahrung der Mitarbeiter von Eaton CEAG sehr viel Neues dazulernen und auch die Anwendung vieler physikalischer und chemischer Phänomene erfahren, die sie in ihrer bisherigen Schullaufbahn weitestgehend theoretisch kennengelernt hatten. Aber auch für die Teamleiter war es eine tolle Erfahrung mit jungen interessierten Menschen zusammenzuarbeiten und diese auch für ihre Berufe begeistern zu können. „Wir freuen uns, dass die Teilnehmer des Projektes so viel Begeisterung und Einsatz gezeigt haben und wir einen besseren Einblick in den Beruf des Ingenieurs vermitteln konnten. Es ist ein erklärtes Ziel von Eaton junge Menschen durch eine Vielzahl von Initiativen, Aktivitäten und Möglichkeiten zu inspirieren. Dies möchten wir erreichen durch die Information über Bildungs- und zukünftige Karrieremöglichkeiten sowie durch das Angebot spannender MINT-Karrieremöglichkeiten innerhalb des Eaton-Konzerns“, erklärt Wiebke Tornau, Personalleiterin der Eaton CEAG.

Was noch ansteht, ist der eigentliche Zusammen- und Aufbau der verschiedenen Komponenten. Durch die aktuelle Lage wird dies voraussichtlich aber erst nach den Osterferien möglich sein. Auf jeden Fall ist die Vorfreude darauf und die Spannung groß! Vielleicht wird schon bald jede Schülerin und jeder Schüler mit nur einem Blick auf sein Handy wissen, wie das Wetter an diesem Tag am Archi ist.

Niklas Romberg, Alexander Schütte

Das Projekt aus Sicht der Lehrerperspektive

Die Begeisterung der Schülerinnen und Schüler war und ist weiterhin riesig, ein so komplexes Projekt wie den Bau einer autarken Wetterstation in allen Bereichen selbst zu gestalten – beginnend vom Aufbau der Gartenhütte mit künstlerischer Gestaltung als „Bautrupp-AG“ über die Planung und Umsetzung der Wetterstation über alle technischen Aspekte hinweg bis hin zur Programmierung einer Wetter-App. Die Idee und Umsetzung dieses Projektes im Rahmen unseres Kooperationsprojekts „Ingenieur auf Zeit“ war nur dank der Ideen und des Einsatzes der Firma Eaton CEAG unter Leitung von Thorsten Möllmann möglich, die uns nicht nur die Technik-Produkte zur Verfügung gestellt hat, sondern auch die „Manpower“ durch die vielen engagierten und empathischen Mitarbeiter, von denen unsere Schüler*innen in den Arbeitsphasen betreut wurden. „Es ist toll mitanzusehen, wie es den Gruppenleitern gelingt, selbst zu Lockdown-Zeiten bei den Schüler*innen das Interesse und den Arbeitseifer hochzuhalten.“ finden Amelie Habersetzer und Hannah Winkler, beide Lehrerinnen im MINT-Bereich und Begleiterinnen der „Hardware-Software-Gruppe“.

In dieser Gruppe unter Leitung von Volkan Degirmenci, Raja Shekar Rane und Cagdas Yalinci wurden den Schüler*innen die Mikrocontroller-Boards sowie verschiedenste Sensoren zur Verfügung gestellt, so dass diese erst in Workshops in der Funktion der Bauteile geschult wurden und im Anschluss dann zuhause mit ihrem „persönlichen“ Sets experimentieren und programmieren konnten. Die „Forschungsergebnisse“ wurden dann in Videokonferenzen mit den anderen Gruppenteilnehmern geteilt.

In der „Photovoltaik-Gruppe“ unter Leitung von Thorsten Möllmann und Michael Sträter stand die Planung und Umsetzung einer autarken Energieversorgung für die Wetterstation im Fokus, hier wurde mit den Schüler*innen die richtige Dimensionierung der Module erst erarbeitet und berechnet, dann die Bauteile auf dem EATON Außengelände per Videozuschaltung getestet. Aktuell erhält die Gruppe ein Set zur eigenen Erprobung vor Ort.

Die Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern der Firma Eaton CEAG sieht Marcus Ross, Schulleiter am Archigymnasium, als besonders großen Mehrwert: „Hier können die Schüler*innen Erfahrungen in einem praktischen Umfeld sammeln und Einblicke in die Berufsbilder von Ingenieuren und Softwareentwicklern erlangen, und erhalten so auch eine wertvolle Unterstützung in Hinblick auf die spätere Berufswahl.“

Weder die Schüler*innen noch die Mitarbeiter der Firma Eaton CEAG ließen sich übrigens von den widrigen Umständen in Zeiten des Lernens auf Distanz rund um das Projekt in ihrer Begeisterung beeinträchtigen.

Herzlichen Dank jetzt schon für ein tolles Pilotprojekt im Rahmen des Kooperationsprojekts „Ingenieur auf Zeit“, bei dem nicht nur die beteiligten Schülerteams viele technische Aspekte mitgenommen haben, sondern auch wichtige Impulse aus der Binnenperspektive eines Wirtschafsunternehmens. Auch unsere beteiligten MINT-Kräfte mit Amelie Habersetzer, Vitali Heints, Patrick Schnell und Hannah Winkler freuen sich über die sehr gelungene Kooperation und wichtige Impulse auch für den eigenen Unterricht aus der Ingenieurperspektive.

Wir freuen uns schon jetzt auf den nächsten Schritt, der Zusammenführung der beiden Arbeitsgruppen mit der Montage und Inbetriebnahme der autarken Archi-Wetterstation unter Aufsicht der Experten von EATON CEAG bei uns in der Oase.

Amelie Habersetzer und Patrick Schnell (MINT-Koordination am Archigymnasium)

(Das Bild ist in den vergangenen Sommerferien entstanden)

Archi mit dem eTwinning-Schulsiegel ausgezeichnet

Archi mit dem eTwinning-Schulsiegel ausgezeichnet

Die Auszeichnung würdigt europäisch ausgerichtete Schulen, die sich besonders für eTwinning engagieren und dies bei ihrer Schulentwicklung berücksichtigen.

eTwinning-Schulen gelten als Leuchttürme und Inspirationsquelle für andere Einrichtungen. Die Auszeichnung honoriert den gemeinsamen Einsatz von Schulleitungen, Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern. In der aktuellen Runde waren 17 deutsche Schulen aus sieben Bundesländern mit ihrer Bewerbung erfolgreich und können nun das eTwinning-Schulsiegel für zwei Jahre (2021/2022) führen. eTwinning, ein Angebot im Programm Erasmus+, ermöglicht die europäische Zusammenarbeit von Schulen über das Internet.

Gemeinsam ist allen prämierten Schulen, dass sie eine Vorbildfunktion einnehmen in Sachen digitales Lernen und Internetsicherheit. Sie verfolgen innovative pädagogische Konzepte und gestalten ein inklusives und kollaboratives Lernumfeld. Auch die Fortbildung des Lehrpersonals spielt eine wichtige Rolle, ebenso wie ein gemeinsamer Führungsstil. 

(https://www.kmk-pad.org/programme/etwinning.html)

Projekt „Wir produzieren einen Hit!“

Projekt „Wir produzieren einen Hit!“

Der WP II -Musik-Kurs der neunten Jahrgangsstufe von Frau Eisen führte von Mitte November bis Ende Februar in Zusammenarbeit mit dem Musikproduzenten Daniel Bolinger aus Ostönnen und initiiert von der Wirtschaftsförderung des Kreises Soest das Projekt „Warum klingen Songs in den Charts wie sie klingen? – Wir produzieren einen Hit“ durch. Der Kurs teilte sich dafür in zwei verschiedene Gruppen auf, die in fünf Tagen abwechselnd bei Herrn Bolinger und im Archigymnasium Songs entwickelten. Herr Bolinger leitete die Gruppen bei dem Zusammenschnitt an und half ihnen Ideen zu finden. Es entstanden dann vor den Weihnachtsferien zwei Songs, „Unique Eyes“ und “Die Tiere dieser Welt“.

Nach den Ferien verlängerte Frau Eisen das Projekt und forderte die Schüler auf, ein Musikvideo zu ihren Songs zu machen. In den Stunden im Lockdown arbeiteten sie sowohl mit einer Trickfilm- als auch mit einer Video-App.

„…Im Laufe der nun knapp zwei Jahre im „Darstellen und Gestalten – Kurs“ haben wir uns viel mit verschiedenen Musikrichtungen und der Theorie dahinter auseinandergesetzt. Wir haben Theater gespielt und uns an diversen Instrumenten versucht. Als wir erfuhren, dass wir unsere eigene Musik schaffen konnten, waren wir gespannt, denn über die Entwicklung der Songs bekommen wir meist nichts mit. Deshalb war es so spannend, hinter die Kulissen der Produktion zu schauen, mehr über diesen Beruf zu erfahren und einfach mal kreativ zu werden.

Was macht einen Hit aus? Wie entsteht er und wie kann man ihn produzieren? All das waren Fragen, die wir uns vor dem Workshop gestellt haben. Innerhalb drei Wochen schufen wir mit viel Geduld und Experimentierfreude in zwei Gruppen zuerst die Beats, den Bass, eine Melodie und nahmen schließlich unseren Text auf. Auch den Lockdown im Dezember konnten wir nutzen um kreativ zu werden, um unseren Text zu optimieren und mit Hilfe von ein wenig Improvisation uns selbst aufzunehmen.

Das Ergebnis sind „Tiere dieser Welt“, ein wirklich cooles Kinderlied über die Tiere dieser Erde, mit einem tollen Beat und einer eingängigen Message, und „Unique Eyes“, mit dem wir einen Hoffnungsschimmer in Corona- Zeiten schaffen wollten. Dabei haben wir mit einem technischen Touch der Liebesballade einen neuen Charakter verliehen.

Diese Erfahrung war völlig neu und aufregend, aber hat uns auch aus unserer Komfortzone geholt. Sie hat eine neue Perspektive geschaffen und gezeigt, mit wie viel Arbeit und Leidenschaft auch unsere Lieblingssongs entstanden sind. Um das Projekt abzurunden, haben wir mit Hilfe unserer Handykameras und viel Fantasie Musikvideos zu unseren eigenen Songs gedreht.“

Zum Abschluss noch einige weitere Stimmen aus dem Projekt:

„Ich musste meine Komfortzone doch einige Male verlassen und ich denke, man konnte viel lernen: über die Arbeit eines Produzenten, darüber Kompromisse zu finden und Details zu verbessern, sowie einfach mal kreativ zu sein.“

„Zu Beginn des Projekts hatte ich nur sehr wenig Ahnung davon, wie ein Song entsteht und produziert wird. Das hat sich stark verändert. Außerdem habe ich erkannt und auch gelernt, wie viel Arbeit und Planung hinter einem Song stecken kann.“

„Uns stand die ganze Welt der Musikproduktion offen … Immer wieder habe ich einen Ohrwurm von unserem Lied oder muss an die schöne Zeit mit meiner Gruppe denken.“                                                                                                                              

Hana Esser und Mara Knappstein

Unterricht ab dem 15.3.21

  • Ab dem 15.3.21 werden die Jahrgangsstufen 5 bis Q1 Wechselunterricht erhalten.
  • Die Jahrgangsstufe Q2 erhält bis zu den Osterferien geschlossen Präsenzunterricht, wenn es aufgrund der Kurs- und Raumgröße notwendig ist, wird die Lerngruppe auf zwei nebeneinander liegende Räume aufgeteilt.
  • Die Klassen bzw. die Stufen werden in Gruppen etwa gleicher Größe (Gruppe A, Gruppe B) aufgeteilt, die Schüler*innen werden über die Aufteilung durch die Klassen- bzw. Stufenleitung informiert. In der Oberstufe erfolgt die Aufteilung nicht kursweise sondern stufenbezogen, um Springstunden und unnötige Fahrten zu vermeiden. In der Konsequenz werden die Teilgruppen der Kurse unterschiedlich groß sein.
  • Für Gruppe A findet in der ersten Woche am Montag, Mittwoch und Freitag Präsenzunterricht statt, in der zweiten Woche am Dienstag und Donnerstag. Gruppe B kommt entsprechend in der ersten Woche am Dienstag und Donnerstag, in der zweiten Woche am Montag, Mittwoch und Freitag in die Schule.
  • Sollte der Wechselunterricht nach den Osterferien Bestand haben, werden wir die Zuordnung der Wochentage im vierzehntäglichen Rhythmus tauschen, damit der ebenfalls vierzehntäglich wechselnde Stundenplan gleichmäßig abgebildet werden kann. Nach den Osterferien würde in diesem Fall Gruppe B am Montag starten und Gruppe A am Dienstag.
  • Diese Regelung gilt auch für alle Koop Kurse.
  • Für Klausuren in der Oberstufe gilt unabhängig von der Gruppenzuteilung eine Präsenzpflicht. Für den Präsenzunterricht vor und nach den Klausuren ist an diesen Tagen jedoch weiterhin die Gruppenzuweisung bindend.
  • Das Angebot der Notbetreuung für die Jahrgangsstufen 5 und 6 hat Bestand.
  • Die Idee des Video Check-ins und Video Check-outs kann leider nicht mehr als grundsätzliches Prinzip greifen. Die Infrastruktur der Schule ist noch nicht verlässlich in allen Unterrichtsräumen dafür ausgelegt. Darüber hinaus unterscheiden sich Methodik und Didaktik von Präsenz- und Distanzunterricht sich häufig sehr. I.d.R. werden die Lernaufgaben für den Distanzunterricht sich aus dem Präsenzunterricht ergeben. Die Besprechung der Aufgaben und Fragen, ein entsprechendes Feedback werden i.d.R. ihr Platz in der nachfolgenden Präsenzstunde finden. Wir empfehlen die häusliche Arbeit weiterhin am Stundenplan zu orientieren. Sollte methodisch und didaktisch sowie aufgrund der technischen Rahmenbedingungen eine gleichzeitige Begleitung von Distanz- und Präsenzunterricht sinnvoll möglich sein, liegt es im Ermessen der Fachlehrerin / des Fachlehrers, die in der Distanz arbeitenden Schüler*innen zur zeitgleichen Teilnahme zu verpflichten. Dazu müssen diese im Vorfeld rechtzeitig informiert werden.
  • Für die Teilgruppe, die mit Distanzunterricht beginnt, werden von der Fachlehrerin / vom Fachlehrer geeignete Aufgaben bereitgestellt.
  • Die Vorgaben unseres Hygienekonzeptes haben Bestand. Neu ist die Vorgabe, dass auf dem gesamten Schulgelände das Tragen einer medizinischen MNB zu jeder Zeit Pflicht ist. Bitte geben Sie ihren Kindern immer auch eine Reservemaske mit. Für Notfälle halten wir im Sekretariat ein kleines Kontingent an OP Masken bereit, die wir dann zum Selbstkostenpreis ausgeben können.
  • Es ist weiterhin eine „Coronasitzordnung“ mit Einzeltischen und Abstand vorgesehen.
  • Gemäß der letzten Schulmail sollen vor Klassenarbeiten oder Tests Phasen des Präsenzunterrichtes liegen. Im Einzelfall könnten also bereits vor den Ferien Klassenarbeiten geschrieben werden, sofern diese rechtzeitig angekündigt sind und sich nicht sinnvoll auf die Zeit nach den Ferien verlegen lassen. Aktuell besteht in der SI nicht die Möglichkeit, dass eine Klasse geschlossen in die Schule kommt.
  • Auch Sportunterricht soll nach den Vorgaben des MSB stattfinden. Hier sind ebenfalls medizinische Masken zu tragen, die bei besonders starker körperlicher Anstrengung abgesetzt werden dürfen. In diesem Fall ist aber umso mehr auf einen ausreichenden Abstand zu achten. Der Unterricht soll nach Möglichkeit im Freien stattfinden. Die Umkleidekabinen werden nur mit begrenzter Kapazität gleichzeitig genutzt.
  • Das Lernstudio der Jgst. 9 (Donnerstag, 8./9. Stunde) wird weiterhin vollständig im Distanzformat als Videokonferenz durchgeführt.
  • Die Betreuung im Ganztagsbereich ist bis zu den Osterferien ausgesetzt.