„Sozialmesse“ bietet spannenden Einblicke in caritative und ehrenamtliche Arbeit

„Sozialmesse“ bietet spannenden Einblicke in caritative und ehrenamtliche Arbeit

Im Rahmen des Religions- und Philosophieunterrichts der Jahrgangsstufe 8 fand heute zum ersten Mal eine informative und interaktive „Sozialmesse“ für unsere Lernenden am Archigymnasium statt.

Dabei gaben Vertreterinnen und Vertreter der sozialen Einrichtungen Caritas, Diakonie, Sozialwerk St. Georg , des Blinden- und Sehbehindertenvereins Westfahlen e.V. und des Vereins für Körper- und Mehrfachbehinderte in wechselnden Gesprächsgruppen Einblicke in ihre Arbeit mit und für Menschen. Dabei präsentierten sie zahlreiche Möglichkeiten für ein aktives, soziales und ehrenamtliches Engagement, aber auch Informationen zu möglichen Ausbildungen im sozialen Bereich.

Wir danken allen an der Organisation und Durchführung der „Sozialmesse“ beteiligten Personen herzlich für ihren Einsatz, der es den Schülerinnen und Schülern ermöglicht, mehr über Nächstenliebe und Ehrenämter im Alltag zu lernen und so auch selbst Ideen zu entwickeln, anderen Menschen etwas Gutes zu tun.

Popcorn Kino für die Klasse 6a

Popcorn Kino für die Klasse 6a

Die Klasse 6a durfte heute endlich den beim Stadtradeln 25 gewonnenen Kinogutschein im Schlachthofkino einlösen.

Gemeinsam mit Frau Henke und Frau Hoffmeier schauten sie den spannenden Film „Die drei ??? Toteninsel“ und hatten so einen tollen Vormittag.

Doppelerfolg beim „Soester Ideenwettbewerb – Jugend fürs Klima“

Gleich zwei Archi Teams aus der Klasse 8c durften in der vergangenen Woche bei der feierlichen Preisverleihung des „Soester Ideenwettbewerbs – Jugend fürs Klima“ im Rathaus jubeln.

Das Archi Projekt zum Thema „Müllvermeidung und Upcycling und Reparaturen“ setzte sich gegen weitere 13 Projekte im Wettbewerb durch und durfte einen Scheck in Höhe von 1000 Euro mit ans Archi nehmen.

Dicht dahinter fand sich auch das zweite Team der Klasse, das sich mit dem Thema „Schule ohne Essensreste“ beschäftigt hatte und für den zweiten Platz im Wettbewerb ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro erhielt.

Wir gratulieren den Preisträgerinnen und Preisträgern zu ihrem fantastischen Erfolg für unsere Schule und hoffen auf viele weitere spannende Impulse für die gemeinsame Arbeit an Klima- und Umweltthemen.

Book in a Box: Bücher, Basteln, beste Stimmung

Book in a Box: Bücher, Basteln, beste Stimmung

22 Schüler*innen, ein Nachmittag, ganz viele Ideen: Bei der Schulaktion „Book in a Box“ wurde anlässlich des Welttags des Buches geredet, gelacht und kreativ gearbeitet.

Organisiert von der SV und der Deutsch-Fachschaft mit Frau Hoffmeier und Frau Heidbüchel stand das gemeinsame Arbeiten mit Literatur im Vordergrund. Statt klassischer Präsentationen entstanden individuelle Boxen, die die Lieblingsgeschichten der Teilnehmenden sichtbar machen.

Von Feenzauber und magischen Welten über einen Sommer in Schweden bis hin zu spannenden Abenteuergeschichten: Die Vielfalt war genauso groß wie die Fantasie und Kreativität der Teilnehmenden. Es wurde gebastelt, sich ausgetauscht und sich über Bücher ausgetauscht.

Ein Mitbring-Buffet und die entspannte Atmosphäre machten den Nachmittag zu einer gelungenen Veranstaltung.

Fazit: Lesen kann richtig Spaß machen, vor allem wenn man es gemeinsam erlebt!

Hanse-Challenge: Wenn Geschichte zum Bauprojekt wird

Hanse-Challenge: Wenn Geschichte zum Bauprojekt wird

Wie ein Zukunftsschulen-Netzwerk aus Soest, Ense und Rüthen Maker Education und Kulturgeschichte zusammenbringt – und damit etwas in Bewegung setzt

Am 18. März 2026 war der Alte Schlachthof in Soest kaum wiederzuerkennen. 180 Schülerinnen und Schüler aus 15 Schulen, riesige Kisten voller Legobausteine, ein WDR-Kamerateam und ein kreatives Tohuwabohu, das man wirklich gesehen haben muss: Die erste Hanse-Challenge war kein normaler Schultag – und das war genau der Punkt.

Aber fangen wir vorne an. Denn diese Challenge hat eine Vorgeschichte, die man kennen sollte.

Eine Idee aus unserem Netzwerk

Hinter dem Projekt steckt das make!-Zukunftsschulennetzwerk – ein Zusammenschluss von Schulen, die überzeugt sind, dass Lernen anders gehen kann: praktischer, fächerübergreifender, echter. Das Archigymnasium Soest, die Fürstenbergschule in Ense und das Friedrich-Spee-Gymnasium Rüthen bilden die Keimzelle dieses Netzwerks. Aus dieser Zusammenarbeit ist „Hanse am Hellweg“ gewachsen – ein Pilotprojekt, das regionale Kulturgeschichte mit Maker Education verbindet.

Alleine hätte das keine der drei Schulen so gestemmt. Deshalb wurden Verbundpartner ins Boot geholt: das Kulturhaus Alter Schlachthof, die Bürgerstiftung Hellweg-Region, das DiLAS x stadtLABOR und der VDE. Zusammen haben sie aus einer pädagogischen Grundidee einen mehrstufigen Wettbewerb gemacht, der inzwischen auch überregional Aufmerksamkeit bekommt.

360 Kilogramm Lego und jede Menge Mittelalter

Der Auftakt im Januar fand statt. Seitdem haben Schülerinnen und Schüler der 3. bis 6. Klasse aus 15 Schulen in der Region Soest die Hanse-Zeit kreativ erforscht, intensiv Kulturakteure besucht und befragt, um dann – Stein für Stein – Hanse Szenen nachzubauen. Rohstoffe, Handel, Siedlungsbau, Alltag und Kinderspiele im Mittelalter, das waren die Themen – und das Medium? Lego!

Wer jetzt denkt, das klingt simpel, der unterschätzt, was dabei entsteht. Beim FSG Rüthen zum Beispiel öffneten 30 Kinder aus mehreren Grundschulen Boxen mit je 12 Kilogramm Lego – und bauten binnen weniger Wochen Hansestädte, Marktplätze und mittelalterliche Handelsszenen. Unsere Teams hatten nur wenige Doppelstunden – und trotzdem entstanden mehrere Gruppen mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten, ausgeklügelte Baulogistik inklusive führte zu einem Sonderpreis fürs Archi. Die von-Vincke-Schule, eine LWL-Förderschule für Kinder mit Sehbehinderung, baute mit Braille-Steinen einen Marktplatz mit Stadtlogo – und hat dabei vielleicht das berührendste Exponat des gesamten Aktionstages geschaffen – das war ebenfalls einen Sonderpreis wert. Herzlichen Glückwunsch!

Der Aktionstag: Mehr als Preisverleihung – ein Makeathon

Der Aktionstag am 18. März war dann der Höhepunkt. Aber nicht nur wegen der Jury-Entscheidung. Tanzen, experimentelle Salzerfahrungen, Lasercutter mit Hanse-Motiven, 3D-Design für historische Bauten, digitales Sticken von Hanse-Symbolen, eine mittelalterliche Verkleidungskammer – das Programm war so vollgepackt, dass man an jedem Stand hätte hängen bleiben können. Irgendwie waren alle Gewinner, wie es im Soester Anzeiger treffend hieß.

Aus der Bildungsperspektive war das Entscheidende aber etwas anderes: Hier lernten Kinder nicht durch Lesen, sondern durch Bauen, Ausprobieren und Präsentieren. Fächerübergreifend – Geschichte, Kunst, MINT, Teamarbeit – und ohne dass man ständig daran erinnert werden musste, dass man eigentlich gerade lernt. Die Makeathonleiter – reine Lernbegleiter, von Schülerinnen und Schülern der Klasse 8 bis zu Profis der Makereducation.

Was Maker Education wirklich bedeutet

Dahinter steckt eine Überzeugung, die unser Schulnetzwerk teilt: Maker Education ist keine Methode für den Informatik-Unterricht. Sie ist ein Prinzip, das in Deutsch und Sport genauso funktioniert wie in Geschichte. Selbst gestalten, tüfteln, Probleme kreativ lösen – das sind Kompetenzen, die Schülerinnen und Schüler in jedem Fach und für ihre Zukunft brauchen.

Die Hanse-Challenge war ein erster Beweis, dass das klappt – und zwar schulübergreifend, jahrgangsübergreifend und mit einer Bandbreite von Förderschule bis Gymnasium. Auch Altersunterschiede von Grundschülern bis zu Mittelstufenschülern spielen bei den interessensgeleiteten, die Selbstwirksamkeit fördernden Projekten keine große Rolle.

Wie es weitergeht

Das Projekt wird fortgeführt werden. Die entstandenen Lego-Modelle werden ausgestellt. Und der Dialogabend, zu dem 110 Teilnehmende aus Schulen, Hochschulen, Sozialarbeit und Stadtgesellschaft anreisten, hat gezeigt: Das Interesse geht weit über die Schulen und die Region hinaus.

Für uns als Schule ist das ein guter Moment zum Durchatmen – und dann weitermachen. Denn wenn 360 Schülerinnen und Schüler wochenlang mit echter Begeisterung an einem Thema forschen und arbeiten, stimmt etwas grundlegend Richtiges an diesem Ansatz.


Das Projekt „Hanse am Hellweg“ ist ein Pilotprojekt des make!-Zukunftsschulennetzwerks (Archigymnasium Soest, Fürstenbergschule Ense, FSG Rüthen) in Zusammenarbeit mit DiLAS x stadtLABOR, Kulturhaus Alter Schlachthof, Bürgerstiftung Hellweg-Region und VDE.

Erfolg beim landesweiten Spanisch-Vorlesewettbewerb

Erfolg beim landesweiten Spanisch-Vorlesewettbewerb

Beim landesweiten Vorlesewettbewerb „Leo, leo … – ¿qué lees?“ hat unsere Schülerin Shata aus der Jahrgangsstufe 10 einen großen Erfolg erzielt: Sie erreichte in der Kategorie Medianos II den 3. Platz. Der Wettbewerb fand Ende Februar am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium in Hilden statt. Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Städten Nordrhein-Westfalens reisten an, um ihr Können im Fach Spanisch unter Beweis zu stellen. Die Teilnehmenden mussten einen ihnen zuvor unbekannten spanischen Text nach kurzer Vorbereitungszeit vor Publikum und einer Jury vorlesen. Bewertet wurden dabei unter anderem Aussprache, Intonation, Lesefluss und Textverständnis. Wir gratulieren Shata herzlich zu diesem tollen Erfolg und freuen uns über diese starke Leistung im Fach Spanisch. ¡Enhorabuena!