Klima Karikaturen

Klima Karikaturen

Im Rahmen eines thematischen Projekttages zur Frage des Klimawandels, setzten sich alle Schülerinnen und Schüler mit diesem Problem, seinen Folgen und möglichen Gegenmaßnahmen auseinander. Die Gruppe von Frau Reits äußerte ihre Kritik am Umgang des Menschen mit seiner Umwelt und der Klimapolitik auf kreative Art und Weise. 

Initiative zum Klimaschutz auch bei Wettbewerb erfolgreich

Initiative zum Klimaschutz auch bei Wettbewerb erfolgreich

Im Rahmen der „Friday for future“-Aktivitäten hat sich eine Projektgruppe der Forscher- und Tüftler-AG auch mit der Idee beschäftigt, den Einfluss einer hellen Bemalung von Asphaltflächen zu testen. Anregungen hierzu waren Initiativen der Städte Los Angeles und Athen, die inzwischen ganze Straßen mit einer weißen Spezialfarbe angestrichen haben mit dem Ziel, die Aufheizung zu mindern.

Im Rahmen des Projektes „Weiß statt heiß“ eines Schülerinnenteams aus der Klasse 7a wurden Asphaltstücke mit verschiedenen weißen Asphaltfarben bemalt und zum Teil auch mit Nachstreumittel (“Reflexionsperlen”) bestreut und dann auf ihr Reflexionsvermögen getestet. In einem Modellversuch mit einem bemalten und einem unbemalten Asphaltstück in einer winddichten Konstruktion konnte eine verminderte Aufheizung bei Bemalung aufgezeigt werden. Nach Gesprächen mit der Schulleitung, unserem Hausmeister Herrn Schmidt und mit Zuständigen von der KBS-Abteilung Immobilienmanagement der Stadt Soest konnte eine mehrschichtige helle Bemalung einer geeigneten Testfläche auf dem Schulhof am Altbau vereinbart und dann auch in Angriff genommen werden. An dieser Stelle bedanken wir uns bei der Stadt Soest für die Förderung dieses Modellprojektes durch die Kostenübernahme für die spezielle Asphaltfarbe.

Für die Erfassung von Temperatur- und Reflexionswerten auf der bemalten Testfläche und einer unbemalten Referenzfläche hat ein Schülerteam Mikrocontroller programmiert, so dass von beiden Flächen jetzt Messdaten erfasst, gespeichert und in einem Folgeprojekt auch aufbereitet öffentlich zugänglich gemacht werden können. Ein weiteres Team aus Schülerinnen und Schülern kümmert sich zudem darum, einzelne Bereiche der bemalten Fläche mit hellen Farben auch künstlerisch wertvoll zu gestalten, einerseits um die Akzeptanz zu erhöhen, andererseits aber auch um auf das Projekt aufmerksam zu machen und für das Projekt zu werben.

Kurz vor den Ferien kam zudem die schöne Nachricht für das Team, dass das Projekt neben der Forschungsprämie in Höhe von 500 € zudem mit dem 1. Platz beim Energie- und Klimawettbewerb des Energieversorgers innogy ausgezeichnet wurde. Hierzu überreicht Herr Papenheim heute stellvertretend den Schülerinnen die Urkunde. Darüber hinaus dürfen sich die Schülerinnen über die Gewinnprämie von 1000 € für die Schule freuen. In Kürze werden auch die Messdaten zum Projekt über die Homepage öffentlich zugänglich gemacht. Ein QR-Code und eine Infotafel an der Ecke zur Niederbergheimer Straße sollen zudem auf das Projekt hinzuweisen und Anreiz sein, sich über die Messdaten zu informieren.

Folgeprojekte u.a. zur automatisierten Messdatenerfassung und zur Auswertung der Daten stehen in den Startlöchern, dies hat dann aber Zeit bis nach den Sommerferien! Auch der Soester Anzeiger berichtete am 10.7.2019, den Artikel der online-Version finden Sie hier: www.soester-anzeiger.de/lokales/soest/weisser-schulhof-soest-12780495.html

Patrick Schnell (Projektbetreuer und Leiter der Forscher- und Tüftler-AG)

Ingenieur für ein Jahr

Ingenieur für ein Jahr

„Greifen, Position bestimmen und einer Reihenfolge getreu ablegen.“ Das war das Motto des diesjährigen Projekts „Ingenieur für ein Jahr“. Zum zweiten Mal erlebten einige Schülerinnen und Schüler der Stufe 9 ein interessantes und lehrreiches Schuljahr bei der Firma Ohrmann Montagetechnik. Ergänzt wurde diese Zeit durch ein zweiwöchiges Praktikum im April.

Bei der diesjährigen Kooperation zwischen dem Archigymnasium und Ohrmann Montagetechnik nahmen Sam Breitenstein, Frederik Deisel, Jan Niklas Brockhausen, Eike Christian Flath, Johanna Höhne, Puveesan Nesananthan, Max Ratzlaff, Arne Sander, Alischa Schulz und Vincent Villbusch teil. Im ersten Halbjahr wurden uns zunächst theoretische Grundkenntnisse durch den Chef und Gründer des Unternehmens, Herrn Ohrmann, vermittelt. Mit seiner Unterstützung trafen wir uns jeden Mittwoch in der 8/9. Stunde und erlernten die Grundlagen des technischen Zeichnens und der Pneumatik. Begonnen haben wir mit simplen Übungen zum räumlichen Vorstellungsvermögen. Zum Beispiel den unterschiedlichen Dimensionen der Ansicht eines Bauteiles. Nach weiteren Zeichenstunden befassten wir uns mit der Pneumatik. Dies beinhaltete, wie die Pneumatik funktioniert, die verschiedenen Ventile, die Logik und das Zeichnen von Schaltplänen. Schließlich ging es zu Firma Ohrmann. Hier wir wurden herzlich von den Mitarbeitern empfangen, mit Spannung erwarteten wir unsere Aufgabe:
Diese bestand darin, beliebig liegende Würfel mit einem Roboterarm aus einem Magazin zu nehmen und in eine Prüfvorrichtung zu legen. In dieser wird die Lage des Würfels erkannt und anhand dieser Daten dann in gleicher Ausrichtung (Die vier nach oben, die sechs nach vorne) übereinandergelegt. Was sich zuerst einfach anhörte, erforderte viel Geduld, viel technisches Verständnis, gut e Teamarbeit und Absprachen. Wir teilten die Aufgabe in Unterthemen und auch die Gruppe gliederte sich in verschiedene Aufgabengebiete. So ergaben sich drei Teams mit den Schwerpunkten: Mechanik, Programmierung und Pneumatik.

Neben der Lösung unsere Projektaufgabe, hatten wir die Möglichkeit die verschiedenen Abteilungen der Firma kennenzulernen. Dazu gehörten beispielsweise die Fertigung, der Vertrieb, sowie die Konstruktion. Wir durften praktisch arbeiten und Dinge ausprobieren, die wir sonst wahrscheinlich niemals hätten machen können, wie bohren, sägen oder mit CAD zeichnen.Die Firma bietet viele Ausbildungsberufe an und ist unter anderem auch für einen Maschinenbau-Ingenieur/-in oder einen Betriebswirt/-in ein interessanter Arbeitgeber.

Abschließend lässt sich sagen, dass wir alle sehr viel gelernt haben. Wir alle konnten unsere Berufswünsche konkretisieren und unsere Fähigkeiten ausarbeiten. Wir möchten uns bei der Firma Ohrmann für diese großartige Chance bedanken und hoffen, dass auch im nächsten Schuljahr Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit haben, diese Erfahrungen zu machen!
Natürlich bedanken wir uns auch bei den Mitarbeitern und Azubis der Firma, die uns immer helfend bei Seite standen und dafür gesorgt haben, dass der Spaß nicht zu kurz kam. Unser Dank gilt aber auch Herrn Stark für die Begleitung des Projekts.

Johanna Höhne und Alischa Schulz

Experten in Sachen digitale Medien

Experten in Sachen digitale Medien

„Hilfe, ich kriege gemeine und verletzende WhatsApps und weiß nicht, was ich dagegen machen soll. Wer kann mir helfen?“ Oder auch: „Warum sind soziale Medien überhaupt so faszinierend, dass ich in meiner Freizeit kaum davon loskomme?“
Mit solchen und andern wichtigen Fragen haben sich die neu ausgebildeten Medienscouts aus den Jahrgangstufen 8 und 9 in einer dreitägigen Grundausbildung intensiv auseinandergesetzt.

In zahlreichen Workshops haben sie gelernt, wie sie gerade auch jüngere Mitschüler im Umgang mit digitalen Medien beraten und unterstützen können, damit der Umgang mit Internet, Smartphone & Co. nicht zur Qual wird. 
Das Wichtigste, haben die neuen Experten der modernen Kommunikationsmedien  gelernt, ist es, über die Probleme zu reden und sich gegen Anfeindungen zu wehren. Genau hierfür stehen unsere Medienscouts zur Verfügung.