Hygienekonzept für den Elternsprechtag am Donnerstag (29.10.20)

Liebe Eltern, liebe Kolleg*innen,

das Bildungsministerium erlaubt die Durchführung von Elternsprechtagen, fordert allerdings auf der Basis der vorliegenden gesetzlichen Vorgaben vonseiten der Schule ein Hygienekonzept ein.

Dem Infektions- und Arbeitsschutz im Zuge des Elternsprechtages am Archigymnasium sind zwei Prämissen vorangestellt:

  1. Nur Gespräche von besonderer pädagogischer oder didaktischer Wichtigkeit sollen stattfinden. Bitte überprüfen sie, ob Gespräche und Beratung dringend nötig oder auch auf anderem Wege möglich sind.
  2. Wer Krankheitssymptome verspürt oder ungewissen Kontakt mit Erkrankten hatte, bleibt zuhause.

Ein verantwortliches Handeln aller Beteiligten wird grundsätzlich vorausgesetzt.

Es gelten ferner folgende Vorgaben:

  • Die Kontaktverfolgung muss sichergestellt sein. Die Terminlisten der Lehrer*innen gewährleisten dies. Die korrekte Terminliste ist von den Lehrer*innen im Anschluss an den Elternsprechtag im Sekretariat abzugeben.
  • Zudem ist es wichtig, dass der Raum und der Wartebereich vor dem Raum erst kurz vor dem Termin aufgesucht werden, um eine Nachvollziehbarkeit der Kontakte zu erreichen, und dass Gespräche ausschließlich nach Terminvereinbarung stattfinden können. Wenn Sie als Erziehungsberechtigte einen Termin nicht wahrnehmen können, teilen Sie dies den betroffenen Kolleg*innen bitte rechtzeitig mit.
  • Für den Wartebereich vor jedem Raum wird nur ein Stuhl bereitgestellt, da ansonsten in den meisten Fluren der Abstand nicht ausreichend gewahrt bleibt.
  • Das korrekte Tragen einer Mund – Nasenmaske ist auf dem gesamten Schulgelände und zu jeder Zeit Pflicht.
  • Der Abstand von mindestens 1, 5 m in alle Richtungen zu anderen Personen ist immer einzuhalten.
  • Die Handhygiene ist zu beachten.
  • Räume und Flure werden regelmäßig gelüftet.
  • Pro Schüler*in kommt bitte nur ein Erziehungsberechtigter zur Schule; die Kinder bleiben bitte grundsätzlich zuhause.
  • Die Erziehungsberechtigten reduzieren bitte den Aufenthalt im Gebäude auf ein Minimum.

Wir danken für ihr Verständnis und ihr umsichtiges Handeln in diesen schwierigen Zeiten.

B. Steinbeck (i. V. von Herrn Roß)

Gedanken-Galaxie

Gedanken-Galaxie

Die Klasse 8c holt ferne Sternensysteme in ihren Klassenraum. Künstlerin Karolina Hajok begleitete die Schüler*innen der 8c und deren Klassenlehrerin Sandra Gerling bei dem Projekt “Klassenraumgestaltung”.

Eine Vielzahl spannender Entwürfe der Schüler*innen mussten zu einem Gesamtkunstwerk vereint werden. Keine leichte Aufgabe. Bei der Suche nach einem Kompromiss landete die Klasse bei Wilhelm Schlote – Zeichner, Cartoonist und Kinderbuchautor. In Schlotes Stil viele Ideen der Schüler*innen aufzugreifen führte zu dem beeindruckenden Ergebnis, das jetzt im Raum 1.3.3.8 zu bestaunen ist.

Wilhelm Schlote, bekannt durch seine Stadtplakat-Reihe, will die Klasse noch besuchen, das Ergebnis in Augenschein nehmen und eine exklusive Kunststunde geben.

Aufgabenformate in digitalen und hybriden Kontexten

Aufgabenformate in digitalen und hybriden Kontexten

Das selbstgesteuerte Lernen fördern – Lernarrangememnts so planen und entwickeln, dass sie sowohl im Präsenzunterricht als auch für das Lernen auf Distanz – also hybrid – einsetzbar sind, das waren die zentralen Fragen unserer schulinternen Lehrerfortbildung.

In der gegenwärtigen Situation ist es für Schülerinnen und Schüler, vor allem wenn es erneut zu (partiellen) Schulschließungen kommt, von erheblicher Bedeutung Lerninhalte selbständig erarbeiten zu können. In Zeiten des Lernens auf Distanz ist es notwendig, dass Schüler*innen abwechslungsreiche Aufgaben bekommen, die für sie leistbar und motivierend sind. Darauf möglichst gut vorbereitet zu sein ist und ein wichtiges Anliegen, weshalb wir uns diesem Thema in einer umfangreichen Fortbildung gewidmet haben.

Für das ganztägige Praxisseminar konnten wir das Baumgartner Institut für Unterrichtsentwicklung und Evaluation gewinnen.

Archi-Jägerken enthüllt

Archi-Jägerken enthüllt

Ende September war es endlich so weit, in Gegenwart der geladenen Künstler, Sponsoren, der Jury und Freunden des Archigymnasiums konnte unser Archi-Jägerken vor dem historischen Eingang der Öffentlichkeit präsentiert werden. 

Mit dabei  im Rahmen dieser feierlichen Zeremonie waren Herr Moritz als amtierendes und frisch im Amt bestätigtes Soester Jägerken, unsere neue Soester Bördekönigin Frau Plange bei ihrem ersten Auftritt im neuen Amt, sowie Herr Dr. Ruthemeyer als Bürgermeister.

Bevor allerdings die Würdenträger der Stadt zur Tat schreiten konnten, beleuchtete Herr Moritz in seiner Rede die historische Person des Jägerkens. Herr Schnell berichtete über die verschiedenen Kampagnen zur Finanzierung des Vorhabens u.a. eines umfangreichen virtuellen Kleider- und Organhandels und Frau Gerling über die Quadratur des Kreises bei der Auswahl der Preisträger zum Designwettbewerb. Herr Dr. Ruthemeyer drückte seine Freude darüber aus, dass die vor Jahren initiierte Idee der Jägerkenfigur als Identifikationsfigur der Stadt hier wieder aufgegriffen wurde und mithilfe vielfältigen und kreativer Beiträge ganz neue gelebt wurde. Danach traten die Würdenträger in Aktion und enthüllten den neuen Blickfang. Herrn Hilchenbach gebührte im Anschluss die Ehre als Sieger in der Kategorie Design-Gesamtkonzept die vielen symbolhaften Details am enthüllten Original zu Anwesenden genau darzulegen.     

Und hier noch ein Rückblick: 

Zur Projektidee: Auf der Suche nach einem Eyecatcher für die “Schaufensterfassade” des Archi an der Niederbergheimer Straße wurde vor knapp einem Jahr die Idee geboren, ein Bildungs-Jägerken zu gestalten. 
 
Mithilfe des Soest Marketings und Karsten Ludwig von der State of Art-Agentur ist es uns tatsächlich gelungen, den letzten noch verbliebenen, etwas angestaubten Rohling aus den Tiefen des Künstlerateliers auszugraben und für das Archi zu sichern. 

Im Rahmen einer Sponsorenaktion konnten neben einigen Hauptförderern – dank eines schwunghaften, virtuellen Kleider-& Organhandels – auch zahlreiche weitere Förderer für das Projekt gewonnen werden:

So wurde z.B. die aktuelle Klasse 7a nach einer Kuchen- und Getränkeaktion stolzer Besitzer des Jägerken- Hutes. Die silberne Abiturientia (Abi 1995) erwarb den “linken Arm mit Daumen hoch”, viele vermutlich nostalgisch gestimmte Englischlehrkräfte sicherten sich im sich anbahnenden Brexit einen der Europasterne auf der Pluderhose und das Kollegium bedankte sich für das Wirken des scheidenden Schulleiters, Herrn Papenheim, mit der Schenkung des Herzens im Sinne “im Herzen immer ein Archianer” (weitere Details siehe auch Sponsorentafel im Anhang). Aber auch das langjährige Wirken des amtierenden kommissarischen Schulleiters Herr Roß für das Archi würdigte das Kollegium mit der Schenkung der Augen und Ohren im Sinne von „Immer ein offenes Ohr und alles im Blick“. 
 
Das endgültige Design des neuen Bildungs-Jägerkens sollte sich an den Gewinnerentwurf eines dazu ausgeschriebenen Designwettbewerbs anlehnen. Der Dank geht hier an eine Vielzahl schöner und kreativer Beiträge, die es der aus Schülern, Eltern und Kunstlehrerinnen besetzen Jury nicht leicht machte. Lennart Hilchenbach ging als eindeutiger Gewinner in der Kategorie Gesamtkonzept hervor. Ihm gelang es im Anschluss, Ideen der Sonderpreisträger*innen in den abschließenden Entwurf zu integrieren. 

Hierzu noch ein paar spannende Details:

  • Der Gegensatz von jung & alt: Graue Locken in Anspielung auf das Gründungsjahr 1534 und Sneaker statt Stiefel als Bild der Moderne.
  • Die Backsteine als prägendes Bild des Altbaus, aber auch als Symbol für die Fundamente der Schule: Ein amtierender Lateinlehrer stiftete den untersten Backstein in Anspielung auf die Ursprünge als Lateinschule im Jahr 1534.  
  • Die Sterne auf der europablauen Hose und der MINT-Nagellack als Symbole für zwei unserer Bildungsschwerpunkte: Europaschule und MINT-freundliche Schule.
  • Das Gürtelmotiv mit seinen vielen farbigen Quadraten in Anspielung auf die Bedeutung der Vielfalt an der Schule oder, wie es die SV gerne formuliert, “Das Archi ist bunt!”.
  •  Das Ruder in der Hand in Bezug auf unser Landheim am Möhnesee, das auch als wichtiger Anlaufpunkt für unsere ehemaligen Schüler*innen und alle gern willkommenen Gäste von Bedeutung ist. 

Sandra Gerling und Patrick Schnell

3D-Drucker selbstgebaut

3D-Drucker selbstgebaut

Archischüler*innen bauen einen Schul-3D-Drucker in Kooperation mit dem StadtLabor, dem zdi und Kleegräfe Elektroinstallation

3D-Druck bietet für eine Schule viele interessante und motivierende Aspekte. So wird das räumliche Vorstellungsvermögen geschult, indem Modelle zunächst am PC in 2D entworfen und später durch den Drucker in 3D gedruckt werden. Außerdem können durch den Drucker notwendige Bauteile im Rahmen von Mikrocontroller-Projekten im Informatikunterricht hergestellt werden. So erhöht sich die Bandbreite der umsetzbaren Projekte deutlich.

Im Rahmen eines Workshops am digitalen StadtLabor bauten am letzten Wochenende Archi-Schüler*innen aus zwei Teams der Forscher- & Tüftler-AG des Archigymnasiums in Kooperation mit Patrick Sauermann von Kleegräfe Elektroinstallation und dem zdi einen 3D-Drucker aus mehr als 100 Einzelteilen inklusive aller Sicherheitseinrichtungen zusammen.

Zielsetzung für die beteiligten Schüler*innen war es, mit Geduld und Gewissenhaftigkeit und unter Aufsicht eines Elektrikers nicht nur Spaß beim Zusammenbau des 3D-Druckers zu erleben, sondern auch ihr technisches Verständnis zu erweitern. Sie konnten diese komplexe Aufgabe, von Anfang bis Ende, weitestgehend eigenständig durchführen. 

Zudem erfuhren Sie einiges zum Berufsfeld eines Elektrikers und den Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten aus erster Hand. Das zdi förderte den Workshop als Baustein einer vertieften Berufsorientierungsmaßnahme.

Als „Belohnung“ stand am Ende und nach der technischen Abnahme ein selbst gebauter, voll funktionsfähiger 3D-Drucker, welcher einsatzbereit auch den Anforderungen von Schulen entspricht.

Nicht nur die Schüler*innen des aktuellen Teams, sondern auch die Mitschüler*innen freuen sich bereits, in den bald folgenden Workshops 3D-Druck-Objekte zu entwerfen und im Druck auch umzusetzen.

Patrick Schnell und Daniel Stark