Archi-Teams überzeugen beim „Jugend forscht“ Regionalwettbewerb

Archi-Teams überzeugen beim „Jugend forscht“ Regionalwettbewerb

Es war ein intensiver Tag für die sechs Schülerinnen und Schüler des Archi, die am Mittwoch die Ergebnisse ihrer zwei Forschungsprojekte beim „Jugend forscht“ Regionalwettbewerb in Dortmund präsentieren durften. Insgesamt fünf Stunden lang stellten die Projektteams an ihrem Messestand die Projekte „Vitalität der Winterbienen“ und „Sensorik am Limit“ den Jurymitgliedern und dem interessierten Publikum vor.

 Den spannenden Höhepunkt bildete die abschließende Siegerehrung, bei der beide Archi-Projekte ausgezeichnet wurden: Anna Halm, Maresa Horn und Klemens Klüppel präsentierten Entwicklungsergebnisse und Daten rund um die mit digitalen Sensoren ausgestatteten Schulbienen und belegten damit den zweiten Platz in der Kategorie „Arbeitswelt“. Tosca Arndt, Jonas Kemper und Milena Knülle freuten sich über einen Sonderpreis in der Kategorie „Biologie“ für ihre Untersuchungen zur Erkennung verschiedener Honigsorten am Geruch. Beide Teams sind hochmotiviert, ihre Projekte weiterzuführen und nächstes Jahr erneut bei „Jugend forscht“ anzutreten.

SV-Fahrt 2026

SV-Fahrt 2026

Wie jedes Jahr sind wir zur SV-Fahrt in eine Jugendherberge in Arnsberg gefahren, dieses Mal vom vierten bis zum sechsten Februar.

Die SV-Fahrt ist dazu da, um intensiv und vor allem mit mehr Zeit an Projekten zu arbeiten. Ein wichtiger Punkt sind auch unsere jährlichen Teamspiele, um uns besser kennenzulernen und um als Gruppe näher zusammen zu wachsen. Diese waren dieses Jahr besonders wichtig, da wir eine größere Gruppe denn je sind.

Unser erster Tag begann mit einigen Kennenlernspielen, um als Gruppe näher zusammen zu wachsen. Anschließend saßen wir in kleinen Arbeitsgruppen zusammen und arbeiteten an verschiedenen Projekten, wie Beispielsweise unserem Merch oder einer neuen Aktion für die Mittelstufe. Der Abend bestand aus einem Quiz, Kinderfotos erraten und Werwolf spielen.

Am Donnerstagvormittag haben wir zu einem großen Teil Reflektionsgespräche geführt, um zu erkennen, wie wir besser zusammenarbeiten können. Danach tat uns ein Spaziergang gut um die Köpfe frei zu bekommen. Nach dem Mittagessen setzten wir uns zunächst wieder in Gruppen zusammen. Darauf folgte eine gemeinsame Ermittlung unserer einzelnen Rollen in der SV.

Der traditionelle Ehemaligenabend startete kurz nach dem Abendessen. Nach einer großen Runde Werwolf spielten wir in zwei Gruppen Pantomime gegeneinander. Von Begriffen wie Maulwurf, über Fußball Ultras bis Defenestration war alles dabei.

Nachdem der letzte Morgen mit einem bunt gefärbtem Himmel startete, gab es eine letzte Reflektionsrunde, in der wir verschiedene Dinge besprachen, die uns gefallen, oder auch nicht gefallen haben oder auch, was wir im nächsten Jahr anders machen wollen.

Nachdem wir unsere Zeugnisse erhalten haben, wurden alle abgeholt und fuhren glücklich, aber auch müde zurück nach Hause.

Saphira Böse, SV

Gemeinsam gegen das Vergessen

Gemeinsam gegen das Vergessen

Am vergangenen Dienstag machte sich unsere Klasse, die 9a, auf den Weg in die Innenstadt von Soest, um einen Beitrag zum Gedenktag des Holocausts zu leisten und den Opfern des Nationalsozialismus zu gedenken.

Begleitet von Einträgen aus dem Tagebuch der Anne Frank und Reinigungsmitteln reinigten wir Stolpersteine, um die Schicksale der aus Soest stammenden Opfer des NS-Regimes in Erinnerung zu halten.

 Anschließend machten wir uns auf den Weg zum Rathaus, wo wir an einer Versammlung der an diesem Tag aktiven Schülergruppen verschiedener Soester Schulen teilnahmen. Dort wurde allen Teilnehmenden die Geschichte einer verfolgten Jüdin vorgelesen, um das Leid der Betroffenen etwas greifbarer zu machen.

Alles in allem war es eine sehr berührende Erfahrung für uns, bei der uns nochmals bewusster geworden ist, warum das Erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus auch für uns noch von großer Bedeutung ist. Eliane Reckert und Alexa von Lehmden

Unterrichtsentwicklung am Archi: Projektorientiertes Lernen

Unterrichtsentwicklung am Archi: Projektorientiertes Lernen

Um das Lernen an unserer Schule zukünftig noch nachhaltiger und effizienter gestalten zu können, steht ein neues Unterrichtsvorhaben an: Das Konzept der Entdeckerklassen.

Es besagt, dass ab dem 2. Halbjahr der 5. Klassen, fortlaufend bis zum Ende der 6. Klasse, eines von vier unterschiedlichen Profilen pro Halbjahr angewählt werden kann. Planmäßig sind das ,,MINT+“, bei dem der Fokus auf den Naturwissenschaften und Kunst liegt, ,,Fremde Welten“, wo es um Geschichte und Kultur geht, die ,,Medienwerkstatt“, die den Umgang mit Medien, wie dem Fernsehen oder dem Radio näherbringt und letztendlich das ,,Zukunftslabor“, bei dem man sich intensiv mit dem Leben in der Zukunft beschäftigt.

Zur Entwicklung dieses Konzepts waren Herr Stark und Frau Henke auf einer qualifizierenden Fortbildung nach dem sogenannten Aachener Modell mit dem Fokus auf ,,Projektorientiertes Lernen“.

Herr Stark hat in einem Interview erklärt, wie dies effektiv bei uns genutzt werden sollte:

Hinweis: Ina befragt ihren am Archi tätigen Vater, daher die informelle Anrede!

Hier das Interview:

Ina: Was hat dich dazu motiviert, an dieser Fortbildung teilzunehmen?

Herr Stark: Ich bin generell am projektorientierten Lernen interessiert, da ich es als sehr spannend und effektiv ansehe. Besonders da man daran die verschiedensten Kompetenzen erproben und erwerben kann.

Ina: Welche neuen Erkenntnisse oder Methoden hast du durch die Fortbildung gewonnen und wie könnten diese in den Entdeckerklassen umgesetzt werden?

Herr Stark: Bei den Methoden vor allem die strukturierte Organisation von projektartigem Lernen. Natürlich hatte man diese auch schon vorher, aber durch die Fortbildung hat man nochmal einen praktisch intensiv erprobten und wissenschaftlich durchdachten Leitfaden mit an die Hand bekommen. So ist die Wahrscheinlichkeit für ein erfolgreiches Projekt, glaube ich, höher.

Zur Umsetzung in den Entdeckerklassen treffen Frau Henke und ich uns regelmäßig mit interessierten Mitgestalterinnen und Mitgestaltern und versuchen, das auf der Fortbildung erlernte Konzept passend für die Entdeckerklassen umzuändern und es möglichst gut umgesetzt zu bekommen.

Ina: Inwiefern kann man denn projektorientiertes Lernen in den Entdeckerklassen umsetzen?

Herr Stark: Dadurch, dass nach jedem Halbjahr höchstwahrscheinlich die Lerngruppen der Profile anders sind, macht aufeinander aufbauender Unterricht wenig Sinn. Da bieten sich Projekte besser an, sodass mit jeder neuen Lerngruppe auch ein neues Projekt starten würde.

Ina: Welche Vorteile siehst du für Schülerinnen und Schüler dabei?

Herr Stark: Neben den Inhalten, die erlernt werden, sehe ich ganz viele andere wichtige Kompetenzen, die für die Zukunft wichtig sind, wie z.B. das Recherchieren und Aufbereiten von Informationen, das kritische Hinterfragen oder besonders die Teamarbeit, die im traditionellen Unterricht eher kürzertritt. Im projektorientierten Lernen gestaltet die Lehrerin/der Lehrer, anders als traditionell, einzig einen Rahmen, auf dem die Schülerinnen und Schüler individuell, nach ihren Interessen, aufbauen können.

Ina: Gibt es Herausforderungen und Schwierigkeiten, die damit einhergehen?

Herr Stark: Absolut. Das Ganze wird sowohl für die Lehrerinnen und Lehrer, für die ein solch langfristiges Konzept etwas komplett Neues ist, als auch für die 5. Klassen, die sich noch in der neuen Schule zurechtfinden müssen, nicht leicht werden. Aber ich denke, das ist durch gegenseitige Unterstützung ausgleichbar.

Ina: Hast du konkrete Beispiele für Projekte, die in diesen Klassen geplant sind?

Herr Stark: Nein, noch nicht. Die den Profilen zugeteilten Lehrerinnen und Lehrer sind momentan in der Planungsphase für Oberthemen und deren Vorarbeit. Denn obwohl die Unterthemen von den Schülerinnen und Schülern selbst gewählt werden, müssen die Lehrkräfte natürlich die passenden Materialien und Informationsquellen stellen.

Ina Stark

Literaturkurs der Q1

Wie geht es weiter?

Am Montag, den 02.02.2026 wird es in der 1./2. Stunde das „Kick Off“ zu den Entdeckerklassen geben. Konkret heißt das, dass sich die „Entdeckerklassen“ der Jahrgangsstufe 5 (5A, 5C, 5D) in der Aula des Archigymnasiums treffen und Organisatorisches besprechen. Dann geht es in die einzelnen Profile, die in diesem Schuljahr von 6 Kolleginnen und Kollegen vorbereitet und/oder durchgeführt werden und lernen sich in dieser neuen Konstellation kennen.

Am Donnerstag, den 05.02.2026 findet in der 1./2. Stunde ein erstes Workshoptreffen direkt in den Profilen statt. Im Mittelpunkt steht dann die Themenfindung, genauer der Prozess zur Findung eines gemeinsamen Themas.

Im 2. Halbjahr findet diese Stunde im gewählten Profil immer montags in der 1. Stunde statt.

Wir sind alle gespannt und freuen uns auf die in den Profilen entstehenden Projekte und Produkte.

Herzliche Grüße

Marga Rita Bonelli

Projekterfolg: Wir dürfen auf der IdeenExpo ausstellen!

Projekterfolg: Wir dürfen auf der IdeenExpo ausstellen!

Das Projekt „Flaschengarten – live unter Stress?“ hat die Jury überzeugt!

Die Jury des Ideenfang-Wettbewerbs zeigte sich beeindruckt von der Kreativität und dem Einfallsreichtum des eingereichten Projekts. Die Kombination aus biologischen Fragestellungen und technischer Umsetzung konnte in vollem Umfang überzeugen.

Partnerschule der IdeenExpo

Durch die erfolgreiche Teilnahme am Ideenfang sind wir nun Partnerschule der IdeenExpo 2026. Dies beinhaltet einen eigenen Messestand auf der IdeenExpo, bei der das Team „Flaschengarten – live unter Stress?“ ihr Projekt einem großen Publikum vorstellen darf. An 9 Messetagen werden rund 500.000 Besucherinnen und Besucher erwartet.

Exkursion für alle Achter

Dank unserer Teilnahme an einer Studie der Ruhr-Universität Bochum im Bereich der Bildungsforschung können wir unseren vier achten Klassen sowie den Mitgliedern einiger MINT-AGs den Besuch der IdeenExpo im Juni 2026 ermöglichen.

Die MINT-Förderung am Archi zeigt damit einmal mehr ihre Früchte – MINT-Bildung in Aktion! 🔬🔧💡

Lichter der Weihnacht

Lichter der Weihnacht

Die Weihnachtszeit kommt mit großen Schritten immer näher und am Archi wird es traditionell besinnlich.

So trafen sich heute morgen um 07:45 Uhr circa 140 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen EF und Q1, um gemeinsam ihre traditionelle Brötchenmesse in der alten Tomaekirche zu feiern. Bei Kerzenschein und auf Strohballen lauschten die Schülerinnen und Schüler Pfarrer Kluft, sangen und beteten gemeinsam und entzündeten zum Abschluss ihr persönliches Licht der Weihnacht.

Während die „Großen“ im Anschluss an den Gottesdienst gemeinsam im Ganztag frühstückten, feierten die Klassen der Jahrgangsstufe 5 unter der Leitung der Referendarinnen Frau Andric und Frau Heidbüchel ihren Sternengottesdienst, in dem der Weihnachtsstern selbst zu Wort kam und seine Version der Weihnachtsgeschichte erzählen konnte.

Wir danken allen, die diese besinnlichen Traditionen durch Planung, Lesungen, Lieder, Basteleien und die Vorbereitung des Oberstufenfrühstücks alle Jahre wieder möglich machen und wünschen ein frohes und hell leuchtendes Weihnachtsfest.