Auch das neuen Schuljahr wird von einer Reihe an außerunterrichtlichen Angeboten begleitet. Inzwischen sind 26 verschiedene Arbeitsgemeinschaften aus den verschiedenen Bereichen gestartet. Eine Übersicht mit Inhalten und Ansprechpartner*innen können Sie hier herunterladen. Erfahrungsgemäß wächst das AG Angebot durch unserer Sporthelfer im Verlauf des Schuljahres noch. Ihre Kinder finden die aktuellen Aushänge hierzu in der kleinen Pausenhalle. Bei Interessen sollten Ihre Kinder den Kontakt zu den ausgewiesenen AG Leitungen suchen.
Für Schüler*innen der Jahrgangsstufe 7 bis 10 gibt es das Angebot des Lernstudios. Dieses findet Donnerstags in der 8./9. Stunde statt. Hier stehen Kolleg*innen bereit, um in den Kernfächern individuell zu fördern. Am Lernstudio kann man auf Empfehlung der Fachlehrkraft oder auch freiwillig teilnehmen. Dabei ist eine rechtzeitige Anmeldung über Frau Henke erforderlich.
Über das Projekt „Schüler helfen Schülern“ gibt es das Angebot einer individuellen Einzelnachhilfe durch dazu angeleitete Schüler*innen. Ansprechpartnerin ist hier Frau Wieneke.
Wie ein Zukunftsschulen-Netzwerk aus Soest, Ense und Rüthen Maker Education und Kulturgeschichte zusammenbringt – und damit etwas in Bewegung setzt
Am 18. März 2026 war der Alte Schlachthof in Soest kaum wiederzuerkennen. 180 Schülerinnen und Schüler aus 15 Schulen, riesige Kisten voller Legobausteine, ein WDR-Kamerateam und ein kreatives Tohuwabohu, das man wirklich gesehen haben muss: Die erste Hanse-Challenge war kein normaler Schultag – und das war genau der Punkt.
Aber fangen wir vorne an. Denn diese Challenge hat eine Vorgeschichte, die man kennen sollte.
Eine Idee aus unserem Netzwerk
Hinter dem Projekt steckt das make!-Zukunftsschulennetzwerk – ein Zusammenschluss von Schulen, die überzeugt sind, dass Lernen anders gehen kann: praktischer, fächerübergreifender, echter. Das Archigymnasium Soest, die Fürstenbergschule in Ense und das Friedrich-Spee-Gymnasium Rüthen bilden die Keimzelle dieses Netzwerks. Aus dieser Zusammenarbeit ist „Hanse am Hellweg“ gewachsen – ein Pilotprojekt, das regionale Kulturgeschichte mit Maker Education verbindet.
Alleine hätte das keine der drei Schulen so gestemmt. Deshalb wurden Verbundpartner ins Boot geholt: das Kulturhaus Alter Schlachthof, die Bürgerstiftung Hellweg-Region, das DiLAS x stadtLABOR und der VDE. Zusammen haben sie aus einer pädagogischen Grundidee einen mehrstufigen Wettbewerb gemacht, der inzwischen auch überregional Aufmerksamkeit bekommt.
360 Kilogramm Lego und jede Menge Mittelalter
Der Auftakt im Januar fand statt. Seitdem haben Schülerinnen und Schüler der 3. bis 6. Klasse aus 15 Schulen in der Region Soest die Hanse-Zeit kreativ erforscht, intensiv Kulturakteure besucht und befragt, um dann – Stein für Stein – Hanse Szenen nachzubauen. Rohstoffe, Handel, Siedlungsbau, Alltag und Kinderspiele im Mittelalter, das waren die Themen – und das Medium? Lego!
Wer jetzt denkt, das klingt simpel, der unterschätzt, was dabei entsteht. Beim FSG Rüthen zum Beispiel öffneten 30 Kinder aus mehreren Grundschulen Boxen mit je 12 Kilogramm Lego – und bauten binnen weniger Wochen Hansestädte, Marktplätze und mittelalterliche Handelsszenen. Unsere Teams hatten nur wenige Doppelstunden – und trotzdem entstanden mehrere Gruppen mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten, ausgeklügelte Baulogistik inklusive führte zu einem Sonderpreis fürs Archi. Die von-Vincke-Schule, eine LWL-Förderschule für Kinder mit Sehbehinderung, baute mit Braille-Steinen einen Marktplatz mit Stadtlogo – und hat dabei vielleicht das berührendste Exponat des gesamten Aktionstages geschaffen – das war ebenfalls einen Sonderpreis wert. Herzlichen Glückwunsch!
Der Aktionstag: Mehr als Preisverleihung – ein Makeathon
Der Aktionstag am 18. März war dann der Höhepunkt. Aber nicht nur wegen der Jury-Entscheidung. Tanzen, experimentelle Salzerfahrungen, Lasercutter mit Hanse-Motiven, 3D-Design für historische Bauten, digitales Sticken von Hanse-Symbolen, eine mittelalterliche Verkleidungskammer – das Programm war so vollgepackt, dass man an jedem Stand hätte hängen bleiben können. Irgendwie waren alle Gewinner, wie es im Soester Anzeiger treffend hieß.
Aus der Bildungsperspektive war das Entscheidende aber etwas anderes: Hier lernten Kinder nicht durch Lesen, sondern durch Bauen, Ausprobieren und Präsentieren. Fächerübergreifend – Geschichte, Kunst, MINT, Teamarbeit – und ohne dass man ständig daran erinnert werden musste, dass man eigentlich gerade lernt. Die Makeathonleiter – reine Lernbegleiter, von Schülerinnen und Schülern der Klasse 8 bis zu Profis der Makereducation.
Was Maker Education wirklich bedeutet
Dahinter steckt eine Überzeugung, die unser Schulnetzwerk teilt: Maker Education ist keine Methode für den Informatik-Unterricht. Sie ist ein Prinzip, das in Deutsch und Sport genauso funktioniert wie in Geschichte. Selbst gestalten, tüfteln, Probleme kreativ lösen – das sind Kompetenzen, die Schülerinnen und Schüler in jedem Fach und für ihre Zukunft brauchen.
Die Hanse-Challenge war ein erster Beweis, dass das klappt – und zwar schulübergreifend, jahrgangsübergreifend und mit einer Bandbreite von Förderschule bis Gymnasium. Auch Altersunterschiede von Grundschülern bis zu Mittelstufenschülern spielen bei den interessensgeleiteten, die Selbstwirksamkeit fördernden Projekten keine große Rolle.
Wie es weitergeht
Das Projekt wird fortgeführt werden. Die entstandenen Lego-Modelle werden ausgestellt. Und der Dialogabend, zu dem 110 Teilnehmende aus Schulen, Hochschulen, Sozialarbeit und Stadtgesellschaft anreisten, hat gezeigt: Das Interesse geht weit über die Schulen und die Region hinaus.
Für uns als Schule ist das ein guter Moment zum Durchatmen – und dann weitermachen. Denn wenn 360 Schülerinnen und Schüler wochenlang mit echter Begeisterung an einem Thema forschen und arbeiten, stimmt etwas grundlegend Richtiges an diesem Ansatz.
Das Projekt „Hanse am Hellweg“ ist ein Pilotprojekt des make!-Zukunftsschulennetzwerks (Archigymnasium Soest, Fürstenbergschule Ense, FSG Rüthen) in Zusammenarbeit mit DiLAS x stadtLABOR, Kulturhaus Alter Schlachthof, Bürgerstiftung Hellweg-Region und VDE.
Beim landesweiten Vorlesewettbewerb „Leo, leo … – ¿qué lees?“ hat unsere Schülerin Shata aus der Jahrgangsstufe 10 einen großen Erfolg erzielt: Sie erreichte in der Kategorie Medianos II den 3. Platz. Der Wettbewerb fand Ende Februar am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium in Hilden statt. Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Städten Nordrhein-Westfalens reisten an, um ihr Können im Fach Spanisch unter Beweis zu stellen. Die Teilnehmenden mussten einen ihnen zuvor unbekannten spanischen Text nach kurzer Vorbereitungszeit vor Publikum und einer Jury vorlesen. Bewertet wurden dabei unter anderem Aussprache, Intonation, Lesefluss und Textverständnis. Wir gratulieren Shata herzlich zu diesem tollen Erfolg und freuen uns über diese starke Leistung im Fach Spanisch. ¡Enhorabuena!
Was für eine Woche für das Archigymnasium: Drei Klassen, die zu Beginn noch vorsichtig auf Skiern standen, ziehen heute selbstbewusst ihre Spuren über die Pisten. Die aktuellen Gruppenbilder sprechen Bände – lachende Gesichter, eingespielte Teams und jede Menge Stolz auf das Erreichte.
Die Anreise mit dem Bus war der Auftakt zu einer rundum gelungenen Fahrt. Vor Ort überzeugten nicht nur die bestens präparierten Pisten und das traumhafte Wetter, sondern auch das italienische Essen, das bei allen für Begeisterung sorgte.
Spätestens beim täglichen Aufwärmen zum Gute-Laune-Song und „La Balu“ war klar: Diese Fahrt wird mehr als nur ein Sportkurs.
Besonders beeindruckend ist der Lernfortschritt: Unter der Anleitung der Lehrerinnen und Lehrer haben selbst absolute Anfänger innerhalb weniger Tage das Skifahren erlernt. Erste Parallelschwünge gelingen bereits, auch wenn der Skistockeinsatz noch nicht bei allen sicher sitzt.
Ein Highlight war für viele das freie Fahren in Kleingruppen auf der blauen Piste – ein Moment, in dem aus Unsicherheit echte Freude am Skisport wurde.
Der Neuschnee von Samstag auf Sonntag und strahlender Sonnenschein sorgten für perfekte Bedingungen, die die Stimmung zusätzlich beflügelten.
Auch abseits der Piste bewiesen die Schülerinnen und Schüler Kreativität: Das eigenständig organisierte Abendprogramm zeigte Teamgeist und Engagement.
Nun richtet sich der Blick auf den krönenden Abschluss: die Skirallye am Donnerstag. Wenn die Stimmung so bleibt wie auf den Bildern, steht einem grandiosen Finale nichts im Weg.
durften alle Schülerinnen und Schüler am vergangenen Freitag beim Besuch des Stadttheaters in Dortmund. Dort erlebten sie eine moderne Inszenierung des für Sie abiturrelevanten Dramas „Der zerbrochene Krug“ von Heinrich von Kleist, die sicherlich so manche Erwartungen widerlegte.
Bustransfer und Tickets waren im Vorfeld von den unterrichtenden Lehrkräften organisiert worden, die ihre Kurse ebenfalls begleiteten. Alle an dieser Theaterfahrt teilnehmenden genossen sichtlich den Besuch dieses außerschulischen Lernortes und konnten durch die lebendige und kurzweilige Aufführung ihren Zugang zum Text vertiefen.
Wir, die ArchiVoices, sind vom 13. bis zum 15. Februar 2026 in eine Jugendherberge in Nottuln gefahren, um dort für unser nächstes Musical, die Olympier, zu proben. Dieses wird voraussichtlich im Oktober 2026 aufgeführt.
Unter der Leitung von Elke Henke, Kirstin Eisen und Thomas Bühler probten wir Gesang, Choreo und Schauspiel. Außerdem arbeiteten zwei Schüler aus der Technik AG, (Vincent Fait und Emil Janzen Gallego) an der Beleuchtung für unser Musical.
Natürlich haben wir nicht die ganze Zeit nur geprobt, sondern auch die Gemeinschaft gestärkt. Unser Abendprogramm bestand aus einer lustigen Modenschau, Karaoke singen und Werwolf spielen.
Erschöpft aber auch mit einem großen Fortschritt fuhren wir am Sonntag, den 15.02. wieder nach Hause.
Es war ein intensiver Tag für die sechs Schülerinnen und Schüler des Archi, die am Mittwoch die Ergebnisse ihrer zwei Forschungsprojekte beim „Jugend forscht“ Regionalwettbewerb in Dortmund präsentieren durften. Insgesamt fünf Stunden lang stellten die Projektteams an ihrem Messestand die Projekte „Vitalität der Winterbienen“ und „Sensorik am Limit“ den Jurymitgliedern und dem interessierten Publikum vor.
Den spannenden Höhepunkt bildete die abschließende Siegerehrung, bei der beide Archi-Projekte ausgezeichnet wurden: Anna Halm, Maresa Horn und Klemens Klüppel präsentierten Entwicklungsergebnisse und Daten rund um die mit digitalen Sensoren ausgestatteten Schulbienen und belegten damit den zweiten Platz in der Kategorie „Arbeitswelt“. Tosca Arndt, Jonas Kemper und Milena Knülle freuten sich über einen Sonderpreis in der Kategorie „Biologie“ für ihre Untersuchungen zur Erkennung verschiedener Honigsorten am Geruch. Beide Teams sind hochmotiviert, ihre Projekte weiterzuführen und nächstes Jahr erneut bei „Jugend forscht“ anzutreten.
Wie jedes Jahr sind wir zur SV-Fahrt in eine Jugendherberge in Arnsberg gefahren, dieses Mal vom vierten bis zum sechsten Februar.
Die SV-Fahrt ist dazu da, um intensiv und vor allem mit mehr Zeit an Projekten zu arbeiten. Ein wichtiger Punkt sind auch unsere jährlichen Teamspiele, um uns besser kennenzulernen und um als Gruppe näher zusammen zu wachsen. Diese waren dieses Jahr besonders wichtig, da wir eine größere Gruppe denn je sind.
Unser erster Tag begann mit einigen Kennenlernspielen, um als Gruppe näher zusammen zu wachsen. Anschließend saßen wir in kleinen Arbeitsgruppen zusammen und arbeiteten an verschiedenen Projekten, wie Beispielsweise unserem Merch oder einer neuen Aktion für die Mittelstufe. Der Abend bestand aus einem Quiz, Kinderfotos erraten und Werwolf spielen.
Am Donnerstagvormittag haben wir zu einem großen Teil Reflektionsgespräche geführt, um zu erkennen, wie wir besser zusammenarbeiten können. Danach tat uns ein Spaziergang gut um die Köpfe frei zu bekommen. Nach dem Mittagessen setzten wir uns zunächst wieder in Gruppen zusammen. Darauf folgte eine gemeinsame Ermittlung unserer einzelnen Rollen in der SV.
Der traditionelle Ehemaligenabend startete kurz nach dem Abendessen. Nach einer großen Runde Werwolf spielten wir in zwei Gruppen Pantomime gegeneinander. Von Begriffen wie Maulwurf, über Fußball Ultras bis Defenestration war alles dabei.
Nachdem der letzte Morgen mit einem bunt gefärbtem Himmel startete, gab es eine letzte Reflektionsrunde, in der wir verschiedene Dinge besprachen, die uns gefallen, oder auch nicht gefallen haben oder auch, was wir im nächsten Jahr anders machen wollen.
Nachdem wir unsere Zeugnisse erhalten haben, wurden alle abgeholt und fuhren glücklich, aber auch müde zurück nach Hause.
Am vergangenen Dienstag machte sich unsere Klasse, die 9a, auf den Weg in die Innenstadt von Soest, um einen Beitrag zum Gedenktag des Holocausts zu leisten und den Opfern des Nationalsozialismus zu gedenken.
Begleitet von Einträgen aus dem Tagebuch der Anne Frank und Reinigungsmitteln reinigten wir Stolpersteine, um die Schicksale der aus Soest stammenden Opfer des NS-Regimes in Erinnerung zu halten.
Anschließend machten wir uns auf den Weg zum Rathaus, wo wir an einer Versammlung der an diesem Tag aktiven Schülergruppen verschiedener Soester Schulen teilnahmen. Dort wurde allen Teilnehmenden die Geschichte einer verfolgten Jüdin vorgelesen, um das Leid der Betroffenen etwas greifbarer zu machen.
Alles in allem war es eine sehr berührende Erfahrung für uns, bei der uns nochmals bewusster geworden ist, warum das Erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus auch für uns noch von großer Bedeutung ist. Eliane Reckert und Alexa von Lehmden
Um das Lernen an unserer Schule zukünftig noch nachhaltiger und effizienter gestalten zu können, steht ein neues Unterrichtsvorhaben an: Das Konzept der Entdeckerklassen.
Es besagt, dass ab dem 2. Halbjahr der 5. Klassen, fortlaufend bis zum Ende der 6. Klasse, eines von vier unterschiedlichen Profilen pro Halbjahr angewählt werden kann. Planmäßig sind das ,,MINT+“, bei dem der Fokus auf den Naturwissenschaften und Kunst liegt, ,,Fremde Welten“, wo es um Geschichte und Kultur geht, die ,,Medienwerkstatt“, die den Umgang mit Medien, wie dem Fernsehen oder dem Radio näherbringt und letztendlich das ,,Zukunftslabor“, bei dem man sich intensiv mit dem Leben in der Zukunft beschäftigt.
Zur Entwicklung dieses Konzepts waren Herr Stark und Frau Henke auf einer qualifizierenden Fortbildung nach dem sogenannten Aachener Modell mit dem Fokus auf ,,Projektorientiertes Lernen“.
Herr Stark hat in einem Interview erklärt, wie dies effektiv bei uns genutzt werden sollte:
Hinweis: Ina befragt ihren am Archi tätigen Vater, daher die informelle Anrede!
Hier das Interview:
Ina: Was hat dich dazu motiviert, an dieser Fortbildung teilzunehmen?
Herr Stark: Ich bin generell am projektorientierten Lernen interessiert, da ich es als sehr spannend und effektiv ansehe. Besonders da man daran die verschiedensten Kompetenzen erproben und erwerben kann.
Ina: Welche neuen Erkenntnisse oder Methoden hast du durch die Fortbildung gewonnen und wie könnten diese in den Entdeckerklassen umgesetzt werden?
Herr Stark: Bei den Methoden vor allem die strukturierte Organisation von projektartigem Lernen. Natürlich hatte man diese auch schon vorher, aber durch die Fortbildung hat man nochmal einen praktisch intensiv erprobten und wissenschaftlich durchdachten Leitfaden mit an die Hand bekommen. So ist die Wahrscheinlichkeit für ein erfolgreiches Projekt, glaube ich, höher.
Zur Umsetzung in den Entdeckerklassen treffen Frau Henke und ich uns regelmäßig mit interessierten Mitgestalterinnen und Mitgestaltern und versuchen, das auf der Fortbildung erlernte Konzept passend für die Entdeckerklassen umzuändern und es möglichst gut umgesetzt zu bekommen.
Ina: Inwiefern kann man denn projektorientiertes Lernen in den Entdeckerklassen umsetzen?
Herr Stark: Dadurch, dass nach jedem Halbjahr höchstwahrscheinlich die Lerngruppen der Profile anders sind, macht aufeinander aufbauender Unterricht wenig Sinn. Da bieten sich Projekte besser an, sodass mit jeder neuen Lerngruppe auch ein neues Projekt starten würde.
Ina: Welche Vorteile siehst du für Schülerinnen und Schüler dabei?
Herr Stark: Neben den Inhalten, die erlernt werden, sehe ich ganz viele andere wichtige Kompetenzen, die für die Zukunft wichtig sind, wie z.B. das Recherchieren und Aufbereiten von Informationen, das kritische Hinterfragen oder besonders die Teamarbeit, die im traditionellen Unterricht eher kürzertritt. Im projektorientierten Lernen gestaltet die Lehrerin/der Lehrer, anders als traditionell, einzig einen Rahmen, auf dem die Schülerinnen und Schüler individuell, nach ihren Interessen, aufbauen können.
Ina: Gibt es Herausforderungen und Schwierigkeiten, die damit einhergehen?
Herr Stark: Absolut. Das Ganze wird sowohl für die Lehrerinnen und Lehrer, für die ein solch langfristiges Konzept etwas komplett Neues ist, als auch für die 5. Klassen, die sich noch in der neuen Schule zurechtfinden müssen, nicht leicht werden. Aber ich denke, das ist durch gegenseitige Unterstützung ausgleichbar.
Ina: Hast du konkrete Beispiele für Projekte, die in diesen Klassen geplant sind?
Herr Stark: Nein, noch nicht. Die den Profilen zugeteilten Lehrerinnen und Lehrer sind momentan in der Planungsphase für Oberthemen und deren Vorarbeit. Denn obwohl die Unterthemen von den Schülerinnen und Schülern selbst gewählt werden, müssen die Lehrkräfte natürlich die passenden Materialien und Informationsquellen stellen.
Ina Stark
Literaturkurs der Q1
Wie geht es weiter?
Am Montag, den 02.02.2026 wird es in der 1./2. Stunde das „Kick Off“ zu den Entdeckerklassen geben. Konkret heißt das, dass sich die „Entdeckerklassen“ der Jahrgangsstufe 5 (5A, 5C, 5D) in der Aula des Archigymnasiums treffen und Organisatorisches besprechen. Dann geht es in die einzelnen Profile, die in diesem Schuljahr von 6 Kolleginnen und Kollegen vorbereitet und/oder durchgeführt werden und lernen sich in dieser neuen Konstellation kennen.
Am Donnerstag, den 05.02.2026 findet in der 1./2. Stunde ein erstes Workshoptreffen direkt in den Profilen statt. Im Mittelpunkt steht dann die Themenfindung, genauer der Prozess zur Findung eines gemeinsamen Themas.
Im 2. Halbjahr findet diese Stunde im gewählten Profil immer montags in der 1. Stunde statt.
Wir sind alle gespannt und freuen uns auf die in den Profilen entstehenden Projekte und Produkte.