Unterricht ab dem 12.4.21

Das MSB hat für die kommende Woche (12.4.21) Distanzunterricht angesetzt. Die konkreten Regelungen, die sich daraus für das Archi in der Woche ab dem 12.4. ergeben sind hier stichpunktartig zusammengefasst:

  • Distanzunterricht für alle Schüler*innen der Klassen 5-EPH nach dem bekannten Modell (Video Check-In und Video Check-out, Distanzunterricht zur im Stundenplan ausgewiesenen Unterrichtszeit)
  • Präsenzunterricht für die Abschlussklassen, das sind bei uns die Jahrgangsstufen Q1 und Q2 in voller Kursstärke, i.d.R. verteilt auf zwei Räume
    • In der Jahrgangsstufe Q2 nehmen die Schüler*innen nur am Unterricht in den individuellen Abiturfächern teil.  
    • Nach Beratung durch die Fachlehrerin / den Fachlehrer und auf eigenen Wunsch werden Schüler*innen der Q2 vom Präsenzunterricht freigestellt. Einen Anspruch auf Distanzunterricht haben die betroffenen Schüler*innen nicht. Schüler*innen, die hiervon Gebrauch machen möchten, nehmen dazu min. einen Tag vor dem Unterricht Kontakt zur Fachlehrkraft auf.
    • Die zentral geplanten Abiturtermine haben Bestand.
    • Die Aushändigung von Klausuren und der Zulassungsbescheinigung der Q2 erfolgt in Präsenz.
  • Ab sofort gilt bei Präsenzunterricht eine Pflicht zur Durchführung von zwei Selbsttest pro Woche für alle Schüler*inne.
    • Schüler*innen müssen den Selbsttest in der Schule unter Aufsicht von Lehrer*innen zu den zentral festgelegten Schulstunden durchführen. Schüler*innen mit einem positiven Ergebnis des Selbsttest sind unmittelbar von den Eltern abzuholen, das Ergebnis ist durch einen PCR Test zu überprüfen. Die Schule darf erst nach Vorlage eines negativen PCR Testergebnisses wieder besucht werden.
    • Alternativ kann ein negatives Testergebnis durch eine Bestätigung einer offizielle Teststelle nachgewiesen werden. Das Ergebnis darf maximal 48 Stunden alt sein.
    • Aufgrund der Vorgaben und der Art der angekündigten Tests können und dürfen wir diese leider nicht mit nach Hause geben.
    • Schüler*innen die kein negatives Testergebnis vorlegen können und keinen Selbsttest durchführen, dürfen nicht am Präsenzunterricht teilnehmen. Die betroffenen Schüler*innen erhalten im Rahmen der Möglichkeiten Distanzunterricht. Ein „Dazuschalten“ wird sowohl methodisch-didaktisch als auch technisch flächendeckend (noch) nicht möglich sein. Diese Form des Distanzunterrichtes wird sich i.d.R. auf das selbständige Bearbeiten von Lernaufgaben beschränken müssen.
    • Die bisher ausgesprochenen Widersprüche verlieren ihre Wirksamkeit und müssen bei Bedarf und unter Kenntnis der geänderten Rahmenbedingungen erneut ausgesprochen werden.
    • Für die kommende Woche sind folgende Termine festgelegt:
      • Q1
        • Montag 3. Stunde, wer dort keinen planmäßigen Unterricht hat kommt um 10:30 Uhr in den Ganztagsbereich.
        • Mittwoch 1. Stunde, wer dort keinen planmäßigen Unterricht hat meldet sich um 9:00 Uhr am Sekretariat
      • Q2       
        • Montag 1. Stunde, Donnerstag 1. Stunde

  • Das Angebot der Notbetreuung für Schüler*innen der Klassen 5 und 6 hat Bestand, bei Bedarf ist eine rechtzeitige schriftliche Anmeldung erforderlich. (https://www.schulministerium.nrw/system/files/media/document/file/anlage_zur_anmeldung_betreuung_ab_dem_12042021.pdf)
  • Der Plan der Klassenarbeiten und Klausuren hat bisher Bestand. Lediglich für die kommende Woche geplante Arbeiten und Klausuren der Klassen 5-EPH werden die Lehrer*innen verschieben oder durch alternative Formen der Leistungsüberprüfung ersetzen müssen. Bei der bisherigen Planung hatten wir uns bemüht vor einem angesetzten Termin für eine Klassenarbeit oder Klausur nach Möglichkeit zumindest Stunde Präsenzunterricht vorzusehen. Aufgrund der Menge der in allen Stufen noch anstehenden Termine wird das nun in einigen Fällen leider nicht mehr sinnvoll gelingen können.

Wie es in der übernächsten Woche weitergeht, ist für uns noch nicht abzusehen. Sollte der Unterricht im Wechselmodell fortgeführt werden, halten wir an der festgelegten Reihenfolge von Gruppe A und B fest. (Gruppe A: 19.4., 21.4., 23.4., Gruppe B: 20.4., 22.4., ab dem 26.4. würde dann Gruppe A den nächsten vierzehntägigen Turnus starten)

[08.04.2021] Informationen zum Schulbetrieb in NRW | Bildungsportal NRW (schulministerium.nrw)

Ingenieur auf Zeit

Ingenieur auf Zeit

Archi-EATON Kooperationsprojekt im Rahmen von „Ingenieur auf Zeit“ – Pilotprojekt „Bau einer autarken Archi-Wetterstation“

Ein Wetterfrosch am Archi? – So skurril das auch klingen mag, bald könnte das die Wirklichkeit werden, zumindest so ähnlich. Die Rede ist von der neuen Wetterstation, deren Bau und Entwicklung sich ein Schülerteam der EPH mit Unterstützung durch Mitarbeiter der Soester Firma Eaton CEAG Notlichtsysteme GmbH zur Aufgabe gemacht hat. Die Apparatur soll im eigenen Schulgarten, der sogenannten „Oase“, auf einer zuvor von Schülern in den Sommerferien aufgestellten Gartenhütte angebracht werden. Dabei soll die für die Wetterstation benötigte Energie durch zwei auf dem Hüttendach angebrachte Solarpaneele gespeist werden. Die von der Wetterstation ermittelten Daten werden dann für alle Schülerinnen und Schüler des Archis über eine Wetter-App abrufbar sein.

Das Projekt wird von Mitarbeitern der Firma Eaton CEAG mit Unterstützung von Fachlehrer*innen des Archigymnasiums geleitet und jeden Dienstag coronabedingt über eine Videokonferenz durchgeführt. Dabei wurde die Projektgruppe in zwei Bereiche aufgeteilt, wobei sich der eine Teil mit der Hard- und Software der Wetterstation befasste, während der andere die Energieversorgung mittels Photovoltaik-Technik als Thema hatte. „Die Wetterstation wird über verschiedenste Sensoren Wetterdaten erfassen, die dann in Form von elektrischen Signalen an einen Mikrocontroller gesendet werden. Dieser wertet sie aus und lädt sie anschließend in der Wetter-App hoch“, erklärt Juri Pendzich, Teilnehmer des Projektbereichs Hardware/Software. Der Strom für diese Messinstrumente wird von zwei Solarpaneelen aufgebracht, deren Aufbau sich der zweite Teil der Schüler als Ziel gesetzt hatte. Über das ganze Jahr hinweg soll mithilfe der Sonne Energie aufgenommen und dann in einer Batterie gespeichert werden.

Während der gesamten Projektarbeit konnten die Schülerinnen und Schüler ihre umfassenden Kenntnisse zu den Gebieten der MINT-Fächer praktisch anwenden, sowie weiteres, über den Schulunterricht hinausgehendes Wissen erlangen. Dabei konnten sie durch die Erfahrung der Mitarbeiter von Eaton CEAG sehr viel Neues dazulernen und auch die Anwendung vieler physikalischer und chemischer Phänomene erfahren, die sie in ihrer bisherigen Schullaufbahn weitestgehend theoretisch kennengelernt hatten. Aber auch für die Teamleiter war es eine tolle Erfahrung mit jungen interessierten Menschen zusammenzuarbeiten und diese auch für ihre Berufe begeistern zu können. „Wir freuen uns, dass die Teilnehmer des Projektes so viel Begeisterung und Einsatz gezeigt haben und wir einen besseren Einblick in den Beruf des Ingenieurs vermitteln konnten. Es ist ein erklärtes Ziel von Eaton junge Menschen durch eine Vielzahl von Initiativen, Aktivitäten und Möglichkeiten zu inspirieren. Dies möchten wir erreichen durch die Information über Bildungs- und zukünftige Karrieremöglichkeiten sowie durch das Angebot spannender MINT-Karrieremöglichkeiten innerhalb des Eaton-Konzerns“, erklärt Wiebke Tornau, Personalleiterin der Eaton CEAG.

Was noch ansteht, ist der eigentliche Zusammen- und Aufbau der verschiedenen Komponenten. Durch die aktuelle Lage wird dies voraussichtlich aber erst nach den Osterferien möglich sein. Auf jeden Fall ist die Vorfreude darauf und die Spannung groß! Vielleicht wird schon bald jede Schülerin und jeder Schüler mit nur einem Blick auf sein Handy wissen, wie das Wetter an diesem Tag am Archi ist.

Niklas Romberg, Alexander Schütte

Das Projekt aus Sicht der Lehrerperspektive

Die Begeisterung der Schülerinnen und Schüler war und ist weiterhin riesig, ein so komplexes Projekt wie den Bau einer autarken Wetterstation in allen Bereichen selbst zu gestalten – beginnend vom Aufbau der Gartenhütte mit künstlerischer Gestaltung als „Bautrupp-AG“ über die Planung und Umsetzung der Wetterstation über alle technischen Aspekte hinweg bis hin zur Programmierung einer Wetter-App. Die Idee und Umsetzung dieses Projektes im Rahmen unseres Kooperationsprojekts „Ingenieur auf Zeit“ war nur dank der Ideen und des Einsatzes der Firma Eaton CEAG unter Leitung von Thorsten Möllmann möglich, die uns nicht nur die Technik-Produkte zur Verfügung gestellt hat, sondern auch die „Manpower“ durch die vielen engagierten und empathischen Mitarbeiter, von denen unsere Schüler*innen in den Arbeitsphasen betreut wurden. „Es ist toll mitanzusehen, wie es den Gruppenleitern gelingt, selbst zu Lockdown-Zeiten bei den Schüler*innen das Interesse und den Arbeitseifer hochzuhalten.“ finden Amelie Habersetzer und Hannah Winkler, beide Lehrerinnen im MINT-Bereich und Begleiterinnen der „Hardware-Software-Gruppe“.

In dieser Gruppe unter Leitung von Volkan Degirmenci, Raja Shekar Rane und Cagdas Yalinci wurden den Schüler*innen die Mikrocontroller-Boards sowie verschiedenste Sensoren zur Verfügung gestellt, so dass diese erst in Workshops in der Funktion der Bauteile geschult wurden und im Anschluss dann zuhause mit ihrem „persönlichen“ Sets experimentieren und programmieren konnten. Die „Forschungsergebnisse“ wurden dann in Videokonferenzen mit den anderen Gruppenteilnehmern geteilt.

In der „Photovoltaik-Gruppe“ unter Leitung von Thorsten Möllmann und Michael Sträter stand die Planung und Umsetzung einer autarken Energieversorgung für die Wetterstation im Fokus, hier wurde mit den Schüler*innen die richtige Dimensionierung der Module erst erarbeitet und berechnet, dann die Bauteile auf dem EATON Außengelände per Videozuschaltung getestet. Aktuell erhält die Gruppe ein Set zur eigenen Erprobung vor Ort.

Die Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern der Firma Eaton CEAG sieht Marcus Ross, Schulleiter am Archigymnasium, als besonders großen Mehrwert: „Hier können die Schüler*innen Erfahrungen in einem praktischen Umfeld sammeln und Einblicke in die Berufsbilder von Ingenieuren und Softwareentwicklern erlangen, und erhalten so auch eine wertvolle Unterstützung in Hinblick auf die spätere Berufswahl.“

Weder die Schüler*innen noch die Mitarbeiter der Firma Eaton CEAG ließen sich übrigens von den widrigen Umständen in Zeiten des Lernens auf Distanz rund um das Projekt in ihrer Begeisterung beeinträchtigen.

Herzlichen Dank jetzt schon für ein tolles Pilotprojekt im Rahmen des Kooperationsprojekts „Ingenieur auf Zeit“, bei dem nicht nur die beteiligten Schülerteams viele technische Aspekte mitgenommen haben, sondern auch wichtige Impulse aus der Binnenperspektive eines Wirtschafsunternehmens. Auch unsere beteiligten MINT-Kräfte mit Amelie Habersetzer, Vitali Heints, Patrick Schnell und Hannah Winkler freuen sich über die sehr gelungene Kooperation und wichtige Impulse auch für den eigenen Unterricht aus der Ingenieurperspektive.

Wir freuen uns schon jetzt auf den nächsten Schritt, der Zusammenführung der beiden Arbeitsgruppen mit der Montage und Inbetriebnahme der autarken Archi-Wetterstation unter Aufsicht der Experten von EATON CEAG bei uns in der Oase.

Amelie Habersetzer und Patrick Schnell (MINT-Koordination am Archigymnasium)

(Das Bild ist in den vergangenen Sommerferien entstanden)

Archi mit dem eTwinning-Schulsiegel ausgezeichnet

Archi mit dem eTwinning-Schulsiegel ausgezeichnet

Die Auszeichnung würdigt europäisch ausgerichtete Schulen, die sich besonders für eTwinning engagieren und dies bei ihrer Schulentwicklung berücksichtigen.

eTwinning-Schulen gelten als Leuchttürme und Inspirationsquelle für andere Einrichtungen. Die Auszeichnung honoriert den gemeinsamen Einsatz von Schulleitungen, Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern. In der aktuellen Runde waren 17 deutsche Schulen aus sieben Bundesländern mit ihrer Bewerbung erfolgreich und können nun das eTwinning-Schulsiegel für zwei Jahre (2021/2022) führen. eTwinning, ein Angebot im Programm Erasmus+, ermöglicht die europäische Zusammenarbeit von Schulen über das Internet.

Gemeinsam ist allen prämierten Schulen, dass sie eine Vorbildfunktion einnehmen in Sachen digitales Lernen und Internetsicherheit. Sie verfolgen innovative pädagogische Konzepte und gestalten ein inklusives und kollaboratives Lernumfeld. Auch die Fortbildung des Lehrpersonals spielt eine wichtige Rolle, ebenso wie ein gemeinsamer Führungsstil. 

(https://www.kmk-pad.org/programme/etwinning.html)

Projekt „Wir produzieren einen Hit!“

Projekt „Wir produzieren einen Hit!“

Der WP II -Musik-Kurs der neunten Jahrgangsstufe von Frau Eisen führte von Mitte November bis Ende Februar in Zusammenarbeit mit dem Musikproduzenten Daniel Bolinger aus Ostönnen und initiiert von der Wirtschaftsförderung des Kreises Soest das Projekt „Warum klingen Songs in den Charts wie sie klingen? – Wir produzieren einen Hit“ durch. Der Kurs teilte sich dafür in zwei verschiedene Gruppen auf, die in fünf Tagen abwechselnd bei Herrn Bolinger und im Archigymnasium Songs entwickelten. Herr Bolinger leitete die Gruppen bei dem Zusammenschnitt an und half ihnen Ideen zu finden. Es entstanden dann vor den Weihnachtsferien zwei Songs, „Unique Eyes“ und “Die Tiere dieser Welt“.

Nach den Ferien verlängerte Frau Eisen das Projekt und forderte die Schüler auf, ein Musikvideo zu ihren Songs zu machen. In den Stunden im Lockdown arbeiteten sie sowohl mit einer Trickfilm- als auch mit einer Video-App.

„…Im Laufe der nun knapp zwei Jahre im „Darstellen und Gestalten – Kurs“ haben wir uns viel mit verschiedenen Musikrichtungen und der Theorie dahinter auseinandergesetzt. Wir haben Theater gespielt und uns an diversen Instrumenten versucht. Als wir erfuhren, dass wir unsere eigene Musik schaffen konnten, waren wir gespannt, denn über die Entwicklung der Songs bekommen wir meist nichts mit. Deshalb war es so spannend, hinter die Kulissen der Produktion zu schauen, mehr über diesen Beruf zu erfahren und einfach mal kreativ zu werden.

Was macht einen Hit aus? Wie entsteht er und wie kann man ihn produzieren? All das waren Fragen, die wir uns vor dem Workshop gestellt haben. Innerhalb drei Wochen schufen wir mit viel Geduld und Experimentierfreude in zwei Gruppen zuerst die Beats, den Bass, eine Melodie und nahmen schließlich unseren Text auf. Auch den Lockdown im Dezember konnten wir nutzen um kreativ zu werden, um unseren Text zu optimieren und mit Hilfe von ein wenig Improvisation uns selbst aufzunehmen.

Das Ergebnis sind „Tiere dieser Welt“, ein wirklich cooles Kinderlied über die Tiere dieser Erde, mit einem tollen Beat und einer eingängigen Message, und „Unique Eyes“, mit dem wir einen Hoffnungsschimmer in Corona- Zeiten schaffen wollten. Dabei haben wir mit einem technischen Touch der Liebesballade einen neuen Charakter verliehen.

Diese Erfahrung war völlig neu und aufregend, aber hat uns auch aus unserer Komfortzone geholt. Sie hat eine neue Perspektive geschaffen und gezeigt, mit wie viel Arbeit und Leidenschaft auch unsere Lieblingssongs entstanden sind. Um das Projekt abzurunden, haben wir mit Hilfe unserer Handykameras und viel Fantasie Musikvideos zu unseren eigenen Songs gedreht.“

Zum Abschluss noch einige weitere Stimmen aus dem Projekt:

„Ich musste meine Komfortzone doch einige Male verlassen und ich denke, man konnte viel lernen: über die Arbeit eines Produzenten, darüber Kompromisse zu finden und Details zu verbessern, sowie einfach mal kreativ zu sein.“

„Zu Beginn des Projekts hatte ich nur sehr wenig Ahnung davon, wie ein Song entsteht und produziert wird. Das hat sich stark verändert. Außerdem habe ich erkannt und auch gelernt, wie viel Arbeit und Planung hinter einem Song stecken kann.“

„Uns stand die ganze Welt der Musikproduktion offen … Immer wieder habe ich einen Ohrwurm von unserem Lied oder muss an die schöne Zeit mit meiner Gruppe denken.“                                                                                                                              

Hana Esser und Mara Knappstein

Unterricht in Zeiten von Corona

Unterricht in Zeiten von Corona

Hier finden Sie unser aktuelles Hygienekonzept, unsere Qualitätsstandards und Kriterien zur Leistungsbewertung für das Lernen auf Distanz.

Sollten einzelne Klassen oder Jahrgangsstufen über das Lernen auf Distanz unterrichtet werden, werden wir die Unterrichtsinhalte, die Aufgabenkanäle und die zu erwartende Rückmeldung im digitalen Klassenbuch dokumentieren. Auf diese Weise wollen wir ein größeres Maß an Transparenz in diesem Bereich schaffen. Der Bereich ist passwortgeschützt, das Passwort lautet Archibald.

(Schule Foto erstellt von freepik – de.freepik.com)

Unterricht ab dem 15.3.21

  • Ab dem 15.3.21 werden die Jahrgangsstufen 5 bis Q1 Wechselunterricht erhalten.
  • Die Jahrgangsstufe Q2 erhält bis zu den Osterferien geschlossen Präsenzunterricht, wenn es aufgrund der Kurs- und Raumgröße notwendig ist, wird die Lerngruppe auf zwei nebeneinander liegende Räume aufgeteilt.
  • Die Klassen bzw. die Stufen werden in Gruppen etwa gleicher Größe (Gruppe A, Gruppe B) aufgeteilt, die Schüler*innen werden über die Aufteilung durch die Klassen- bzw. Stufenleitung informiert. In der Oberstufe erfolgt die Aufteilung nicht kursweise sondern stufenbezogen, um Springstunden und unnötige Fahrten zu vermeiden. In der Konsequenz werden die Teilgruppen der Kurse unterschiedlich groß sein.
  • Für Gruppe A findet in der ersten Woche am Montag, Mittwoch und Freitag Präsenzunterricht statt, in der zweiten Woche am Dienstag und Donnerstag. Gruppe B kommt entsprechend in der ersten Woche am Dienstag und Donnerstag, in der zweiten Woche am Montag, Mittwoch und Freitag in die Schule.
  • Sollte der Wechselunterricht nach den Osterferien Bestand haben, werden wir die Zuordnung der Wochentage im vierzehntäglichen Rhythmus tauschen, damit der ebenfalls vierzehntäglich wechselnde Stundenplan gleichmäßig abgebildet werden kann. Nach den Osterferien würde in diesem Fall Gruppe B am Montag starten und Gruppe A am Dienstag.
  • Diese Regelung gilt auch für alle Koop Kurse.
  • Für Klausuren in der Oberstufe gilt unabhängig von der Gruppenzuteilung eine Präsenzpflicht. Für den Präsenzunterricht vor und nach den Klausuren ist an diesen Tagen jedoch weiterhin die Gruppenzuweisung bindend.
  • Das Angebot der Notbetreuung für die Jahrgangsstufen 5 und 6 hat Bestand.
  • Die Idee des Video Check-ins und Video Check-outs kann leider nicht mehr als grundsätzliches Prinzip greifen. Die Infrastruktur der Schule ist noch nicht verlässlich in allen Unterrichtsräumen dafür ausgelegt. Darüber hinaus unterscheiden sich Methodik und Didaktik von Präsenz- und Distanzunterricht sich häufig sehr. I.d.R. werden die Lernaufgaben für den Distanzunterricht sich aus dem Präsenzunterricht ergeben. Die Besprechung der Aufgaben und Fragen, ein entsprechendes Feedback werden i.d.R. ihr Platz in der nachfolgenden Präsenzstunde finden. Wir empfehlen die häusliche Arbeit weiterhin am Stundenplan zu orientieren. Sollte methodisch und didaktisch sowie aufgrund der technischen Rahmenbedingungen eine gleichzeitige Begleitung von Distanz- und Präsenzunterricht sinnvoll möglich sein, liegt es im Ermessen der Fachlehrerin / des Fachlehrers, die in der Distanz arbeitenden Schüler*innen zur zeitgleichen Teilnahme zu verpflichten. Dazu müssen diese im Vorfeld rechtzeitig informiert werden.
  • Für die Teilgruppe, die mit Distanzunterricht beginnt, werden von der Fachlehrerin / vom Fachlehrer geeignete Aufgaben bereitgestellt.
  • Die Vorgaben unseres Hygienekonzeptes haben Bestand. Neu ist die Vorgabe, dass auf dem gesamten Schulgelände das Tragen einer medizinischen MNB zu jeder Zeit Pflicht ist. Bitte geben Sie ihren Kindern immer auch eine Reservemaske mit. Für Notfälle halten wir im Sekretariat ein kleines Kontingent an OP Masken bereit, die wir dann zum Selbstkostenpreis ausgeben können.
  • Es ist weiterhin eine „Coronasitzordnung“ mit Einzeltischen und Abstand vorgesehen.
  • Gemäß der letzten Schulmail sollen vor Klassenarbeiten oder Tests Phasen des Präsenzunterrichtes liegen. Im Einzelfall könnten also bereits vor den Ferien Klassenarbeiten geschrieben werden, sofern diese rechtzeitig angekündigt sind und sich nicht sinnvoll auf die Zeit nach den Ferien verlegen lassen. Aktuell besteht in der SI nicht die Möglichkeit, dass eine Klasse geschlossen in die Schule kommt.
  • Auch Sportunterricht soll nach den Vorgaben des MSB stattfinden. Hier sind ebenfalls medizinische Masken zu tragen, die bei besonders starker körperlicher Anstrengung abgesetzt werden dürfen. In diesem Fall ist aber umso mehr auf einen ausreichenden Abstand zu achten. Der Unterricht soll nach Möglichkeit im Freien stattfinden. Die Umkleidekabinen werden nur mit begrenzter Kapazität gleichzeitig genutzt.
  • Das Lernstudio der Jgst. 9 (Donnerstag, 8./9. Stunde) wird weiterhin vollständig im Distanzformat als Videokonferenz durchgeführt.
  • Die Betreuung im Ganztagsbereich ist bis zu den Osterferien ausgesetzt.
3malE –Schulwettbewerb von innogy

3malE –Schulwettbewerb von innogy

Auch in diesem Jahr nehmen wir auch wieder mit zwei spannenden Projekten am „3malE“- Schulwettbewerb teil. Dabei stehen wie immer die Themen Nachhaltigkeit und Energie im Mittelpunkt, denn als wichtige Querschnittsthemen berühren diese in der Schule nicht nur die MINT-Fächer.

Beim Projekt „Archidesign & Upcycling – Design-Bestickung nachhaltig produzierter Shirts & Pullover“ unserer SV steht das Upcycling von-T-Shirts und Pullover im Vordergrund. Hierzu ist auch schon ein Designwettbewerb angelaufen und gute Ideen gesammelt worden. Dies soll dazu beitragen, die Identifikation mit der Schule weiter zu erhöhen. Mithilfe des modernen Designs und einer Industrienähmaschine soll dann Kleidung durch Bestickung mit den Logos auf nachhaltig produzierte Rohware oder eigene Kleidung aufgewertet werden. Durch diese Aufwertung soll bewusst oder auch unbewusst eine längere Tragedauer der Kleidung ermöglicht werden, wodurch ein weiterer Beitrag zur Nachhaltigkeit entsteht.

Beim Projekt “Mikroklimamessungen im Lebensraum Hecke“ wollen Schüler*innen unserer Forscher- und Tüftler-AG die Hecken auf unserem Schulgelände genauer unter die Lupe nehmen und auch mithilfe von Umweltsensoren das Mikroklima dort genauer erfassen. Das unterschiedliche Mikroklima bietet ganz unterschiedlichen Pflanzen Chancen, sich dort anzusiedeln und schafft so eine hohe Artenvielfalt in diesem mal eher naturnah, mal eher naturfern gestalteten heimischen Ökosystem.

Der effiziente Einsatz von Ressourcen steht somit bei beiden Projekten im Fokus der Untersuchungen. 3malE möchte mit dem Wettbewerb Schülerinnen und Schüler dazu animieren, ihre Zukunft aktiv mitzugestalten. Mehr Informationen zu diesem Wettbewerb findet sich hier:

https://www.zdi-portal.de/schuelerteams-aus-nrw-gewannen-beim-zwoelften-3male-schulwettbewerbs-kreative-loesungsansaetze-zum-thema-energie-wurden-ausgezeichnet/

P. Schnell und B. Couchoud

Schüleraustausch kommt nach Hause

Da ein Schüleraustausch in Corona-Zeiten nicht möglich ist, haben sich jetzt Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen des Archigymnasiums digital mit Jugendlichen aus dem französischen Laxou, einem Vorort von Nancy, getroffen und ausgetauscht.

Eigentlich ist der Besuch der Partnerschule in Briey/Frankreich im Frühjahr ein fester Termin im Austauschprogramm der Schule. Doch da in diesem Jahr Corona noch einmal einen Strich durch diese Reise macht, hat die Französischlehrerin Frau Lescher kurzerhand umdisponiert und die Begegnungen zwischen deutschen und französischen Jugendlichen coronakonform gestaltet. Damit die  Schülerinnen und Schüler nicht auf die binationale Begegnung verzichten mussten, trafen sich insgesamt 28 Neuntklässler des Archis und einer französischen Schule in Nancy im Rahmen eines eTwinning Projektes der europäischen Kommission. Dabei lief (fast) alles wie auch bei einem „richtigen“ Treffen ab. Zunächst konnten sich die Jugendlichen nach anfänglichen technischen Schwierigkeiten auf Seiten der Franzosen in einer Videokonferenz auf unterhaltsame und spielerische Weise kennenlernen. So haben die Schülerinnen und Schüler z.B.  beim Montagsmaler-Spiel ihren Wortschatz in der Fremdsprache aktiviert und auch erweitert. Dann ging es in die Arbeitsphase. Die Teams erhielten die Aufgabe, deutsch-französische Pendants aus ganz verschiedenen Bereichen wie dem Sport, der Gastronomie, Film/Kino/Musik oder Sehenswürdigkeiten zu finden und sich gegenseitig vorzustellen. Dabei stand nicht nur die Kommunikation in der Fremdsprache im Vordergrund, sondern auch der Austausch über kulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten. Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen. So fanden die Schülerinnen und Schüler neben recht offensichtlichen Gegenstücken wie der deutschen Brezel und des französischen Croissants und auch dem Brandenburger Tor und dem Louvre Kombinationen wie Currywurst und Tartiflette, Marco Reus und Kylian M’Bappé oder Helene Fischer und Angèle.

Abschließend lässt sich festhalten, dass das Zusammenarbeiten in den gemischten Schülergruppen und auch der das Projekt abschließende gemeinsame virtuelle Austausch den abgesagten Besuch in Briey ein bisschen vergessen machen ließen. Die Jugendlichen jedenfalls waren mit Eifer dabei und haben die Gelegenheit genutzt, die französische Sprache und Kultur auf diese Weise näher kennenzulernen.

12 Sterne für das Klima – Planspiel

12 Sterne für das Klima – Planspiel

Sich einmal wie die Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen fühlen oder als Umweltkommissar:in eines europäischen Mitgliedstaates die Geschicke der Europäischen Union lenken: Diese spannende Erfahrung wurde den Schüler:innen des SoWi-Zusatzkurses der Q2 durch das Planspiel „Europa macht Klima“ ermöglicht. Erstmals wurde dies pandemiebedingt rein digital durchgeführt.

Nach einer kurzen Einweisung in die Strukturen der EU und die Einführung in die klimapolitische Thematik wurde den Schüler:innen ihre Rollen in den Institutionen der EU, aber auch als Vertreter unterschiedlicher Lobbygruppen, zugewiesen. Nachdem sich jeder auf seine individuelle Rolle vorbereitet hatte, stellte die EU-Kommission einen Vorschlag für ein neues Asylgesetz vor. Daran anschließend wurde der Entwurf in weiteren informellen Absprachen mittels digitaler Gruppenräume diskutiert und zusätzlich eigene Ideen und Perspektiven miteingebracht. Im weiteren Verlauf entspann sich eine sehr eine lebhafte und hitzige Diskussion, die auch nach dem abschließenden Votum des Europäischen Rates weitergeführt wurde.

„Normalerweise denkt man, dass solche Deals in den Hinterzimmern der Macht ausgehandelt werden. Aber so konnten wir direkt nachvollziehen, welche Akteure darüber hinaus für die Abstimmungen relevant waren“, resümierte ein:e Schüler:in das realistische Szenario des Planspiels. Obwohl den Schüler:innen durch die digitale Variante eine hohe Konzentration abverlangt wurde, waren sich alle einig, dass dies eine sehr gelungene Methode war, politisch komplexe Prozesse erfahrbar zu machen.

Workshop „Bewerbungstraining“

Workshop „Bewerbungstraining“

„Hoffnung auf Arbeit“, aber auch „Angst“ und „Nervosität“ assoziierten einige Schüler*innen der Jahrgangsstufe 9, wenn sie an das Thema Bewerbungen und Auswahlgespräche denken.

Damit diese Sorgen demnächst der Vergangenheit angehören, konnte im Rahmen der Unterrichtsreihe zur Berufsorientierung aufgrund einer fächerübergreifenden Kooperation der Fächer Deutsch und Sozialwissenschaften eine wahre Expertin auf diesem Gebiet gewonnen worden. In einem digitalen Workshop stand Clara Keller, Personalentwicklerin bei Siemens, den Lernenden eine Doppelstunde lang Rede und Antwort rund um den Aufbau einer Bewerbung, dem Schreiben eines Lebenslaufes und der Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch. Neben einigen lustigen Anekdoten aus dem Bewerbungsalltag erhielten die Archianer*innen aber auch zahlreiche, hilfreiche Tipps und Tricks für die Zukunft.

Das Fazit des Wokshops: Das Bewerbungsanschreiben sollte einfach, überschaubar und einfach vor allem authentisch sein – dann kann jeden Bewerbung gelingen.