Deutsch-Französischen Freundschaft

Deutsch-Französischen Freundschaft

Am 22.01.24 hat der Französischkurs von Frau Pankoke Blome am Internet-Team-Wettbewerb teilgenommen. Dieser steht ganz im Zeichen der Deutsch-Französischen Freundschaft, die Konrad Adenauer und Charles de Gaulle am 22.1.63 besiegelt haben und zwar durch den Traité de l’Elysée. Dieser Vertrag legt den Grundstein für die guten Deutsch-Französischen Beziehungen.

Im Wettbewerb waren Aufgaben zu mehreren Themengebiete zu bearbeiten, die sich einerseits mit der Geschichte Frankreichs und andererseits mit aktuellen Themen wie Sport, den Olympischen Spiele und Stars beschäftigten. „Wir als Kurs hatten dabei sehr viel Freude und haben einige neue Aspekte gelernt.“, so Elli, Elisa und Kati. „In einigen Wochen gibt’s die Resultate…je croise mes doigts.“

Medienscouts-Event

Medienscouts-Event

Unsere Medienscouts waren Teil des Medienscoutsevents, veranstaltet vom Medienzentrum Kreis Soest am 08.12.23 im Haus Düsse. Gemeinsam mit ihrer Beratungslehrerin, Frau Dahlhoff, lassen sie nun den erlebnisreichen Tag in Bad Sassendorf Revue passieren.

Es war ein Tag voller Austausch, Impulse und neuer Ideen für die Medienscouts-Teams aus dem gesamten Kreis. Das Peer-to-Peer Projekt Medienscouts NRW hat im Kreis Soest bereits festen Fuß gefasst. Um die Vernetzung und den Austausch zwischen den einzelnen Medienscouts-Schulen zu stärken, waren die Teams der verschiedenen Schulen am 08. Dezember eingeladen, an einem vielfältigen Programm rund um das Thema Medien teilzunehmen.

Eines der Programm-Highlights war ein Impulsvortrag von Johannes Wetzel: „MontanaBlack, Cybergrooming & Bold Glamour – Medienkompetenz auf Augenhöhe vermitteln“. Herr Wetzel zeigte in seinem bewegenden Vortrag auf, wie wichtig es ist, Medienkompetenz auf Augenhöhe zu vermitteln.

Danach kam Bewegung in die Veranstaltung: Unsere Medienscouts konnten sich in verschiedenen Themenbereichen austauschen und an Praxisaktionen teilnehmen, wie Sichtbarkeit der Gruppe in der Schule oder Verankerung im Schulleben. Eine Fotobox mit Greenscreen sorgte darüber hinaus für kreative Momente.

Am Nachmittag konnten einige dieser Themen in Workshops vertieft werden:

  • Quizze, Rätsel und Gamification – Inhalte spielerisch vermitteln
  • Spotlight Heroes: Stark vor Publikum und in Beratungssituationen
  • KI, Zocken und Social Media – Was die Apps mit uns machen
  • Podcasts für Medienscouts – eure erste Medienproduktion

Im letztgenannten Workshop waren unsere Medienscouts besonders gefordert, konnten sie doch als Korreferenten von ihren eigenen Erfahrungen mit der Produktion eines Podcasts berichten.

Am Ende des Tages kehrten die Medienscouts mit zahlreichen neuen Inspirationen und Ideen nach Hause zurück, welche die Tätigkeit der Medienscouts sicherlich bereichern werden.

Mit Erasmus+ an der schönen blauen Donau

Mit Erasmus+ an der schönen blauen Donau

Vom 16. bis zum 23. Oktober 2023 fand man in den Kursen der Q1 und Q2 insgesamt elf leere Stühle vor. Doch ein allzu großes Mysterium ist das Verschwinden der Jugendlichen gar nicht. Sie befanden sich für die gesamte Woche mitten in Ungarn und erkundeten gemeinsam mit ihren AustauschschülerInnen Budapest und Umgebung. Das Programm der Reise, welche unter dem Motto „Wasser“ stand, beinhaltete unter anderem ein Wassermuseum mit vorangehendem Workshop zum Thema Mikroplastik, in dem sie gemeinsam das große Themengebiet erarbeiteten und Fragen stellen konnten. Auch eine schwimmende Mühle und eine Aussicht von „Buda Castle“ auf die Stadt an der Donau- Budapest blieben nicht verborgen und während der Freitagabend mit Schifffahrt auf der Donau normalerweise das Wochenende eingeläutet hätte, schloss die Gruppe stattdessen mit einem produktiven und programmreichen Tag ab, der nach Besichtigung der Basilika und gemeinsamen Mittagessen auf dem Heldenplatz umgeben von architektonischen Bildnissen endete ab. Zwei Tage im Familienkreis später (ohne Schule und festes Programm) kam der Austausch -wenn der Abschied auch schwer fiel- am Flughafen der ungarischen Hauptstadt zu einem erfüllten Ende.

Da die Reisekosten zu großen Teilen vom Erasmus+ Projekt getragen werden, gibt es auch gewisse Anforderungen. Ein Produkt, welches am Ende der Reise Interkulturalität, Sprachaustausch und Nachhaltigkeit mit Bezug auf das Thema Wasser darstellen sollte. Die Gruppe entschied sich für einen bildbegleiteten Podcast. Auch die genaue Struktur des Produkts entwarfen die SchülerInnen selbst und entschieden zu welchen Themen sie ungarische BürgerInnen auf der Straße befragen wollten. Auf Grundlage derer Antworten entstand so ein informativer Vergleich von Nutzung von und Bezug zu Wasser.

Das Wochenende im Familienkreis blieb bei wenigen wirklich nur innerhalb der Gastfamilien, da die deutschen und ungarischen TeilnehmerInnen sich so gut verstanden, dass sie freiwillig Zeit miteinander verbrachten. Bei Aktivitäten wie einem Besuch in einem der berühmtesten Thermalbäder weltweit, im gigantischen ungarischen Parlament, dem atemberaubenden Zirkus Budapests und hoch oben in Klettergärten festigten sich so die bereits in Deutschland entstandenen Freundschaften. Viele der TeilnehmerInnen planen bereits Wiedersehen mit ihren neu gewonnenen Freunden und freuen sich uns auch in Zukunft von diesen berichten zu können.

Linja Breitenstein, Q1

„denkmal aktiv – Kulturerbe macht Schule“

„denkmal aktiv – Kulturerbe macht Schule“

Das Schulprogramm der Deutschen Stiftung Denkmalschutz / Schuljahr 2023/2024

Die Jahrgangsstufe 9 nimmt in diesem Schuljahr an dem Schulprogramm der Deutschen Stiftung Denkmalschutz „denkmal aktiv – Kulturerbe macht Schule“ teil. Im Rahmen dieses Projektes beschäftigen sich die Schüler*innen im Kunst- und Geschichtsunterricht mit den historischen, kulturellen und architektonischen Besonderheiten von wichtigen Denkmalen der Stadt Soest. Diese werden als Zeugnisse der Vergangenheit kennengelernt und der Wandel in der Bedeutung und Nutzung im Laufe der Jahrhunderte soll erfahrbar gemacht werden.

Mit der Unterstützung der Stadtarchäologie und der Denkmalpflege haben bisher alle Klassen eine Stadtführung mitgemacht und sich im Kunstunterricht mit der Architekturgeschichte, den ästhetischen Qualitäten der Baudenkmale und der historischen Bedeutung auseinandergesetzt.

Gestalterisch haben sich die Schüler*innen mit perspektivischen Darstellungen beschäftigt. Dabei haben sie sich zeichnerisch mit Soester Gebäuden auseinandergesetzt und erste Freihandzeichnungen erstellt. Im 2. Halbjahr werden weitere Stadtführungen folgen sowie theoretische und gestalterische Projekte im Kunst- und Geschichtsunterricht. Eine Präsentation der Arbeiten zum 1400-jährigen Stadtjubiläum der Stadt Soest wird ebenfalls geplant.

Präventionsprojekt Cybermobbing

Präventionsprojekt Cybermobbing

Dank der Finanzierung des Stücks „Alles kaputt“ vom „Theater Maximal“ durch die Bürgerstiftung Hellweg konnten einige Klassen eine Aufführung der Gruppe im Rahmen der schulischen Präventionsarbeit gegen Cybermobbing miterleben.

Das Besondere an diesem Theaterstück war, dass es mitten in der Handlung endete und sich eine rege Diskussion mit vielen kritischen Gedanken anschloss.

„Ich habe richtig mitgefiebert. Dadurch habe ich, glaube ich viel besser gelernt, als hätte ich mir nur ein Text durchgelesen.“ So eine Äußerung aus einer Klasse im Rahmen der Nachbesprechung.
„Jetzt weiß man, wie schlimm die Folgen sind. Ich glaube, dass man jetzt nicht so schnell so etwas (Mobbing/Cybermobbing) machen würde. Ganz ausschließen kann man es nie, aber ich glaube, man macht es weniger schnell…“.

Auch zu der Schauspielfähigkeit gab es Rückmeldungen durch die Schüler:innen: „Die haben richtig gut geschauspielert, das war total beeindruckend zu sehen!“
Auch die Auswahl der Beispiele wurde als sehr realistisch bezeichnet. So fragte eine Schülerin: „Waren das echte Fälle?“

Die Austauschmöglichkeit mit der Theatergruppe im Anschluss ist unersetzlich, so sahen das auch die Schüler:innengruppen: „Ich fand das gut, dass wir am Ende noch drüber gesprochen haben und wir uns das nicht nur angeguckt haben.“ 

Die Sensibilisierung und Betroffenheit stellen sich durch solche Präventionsprogramme tatsächlich ein: „Cybermobbing ist richtig schlimm. Aber was ich eigentlich noch schlimmer finde: das kann von so Kleinigkeiten ausgehen. Zum Teil kann man da ja noch nicht mal etwas für. Da hat man schon Angst, ob man irgendwann davon betroffen ist.“

Das Archi dankt der Bürgerstiftung Hellweg sowie Frau Dahlhoff als Digitalisierungsbeauftragten für diese Möglichkeit. Schön wäre eine feste Aufnahme dieses Projekts in das schulische Präventionsprogramm.

BNE Projekt

BNE Projekt

Die ehemalige Schülerin Hannah Huth hat 2019 ihr Abitur am Archi gemacht. Seit Sommer 2021 studiert sie Global Sustainability Science an der Utrecht University in den Niederlanden. Ein halbes Jahr nach Studienstart hat sie sich zum Honours Program angemeldet; das ist ein Programm, das über 3 Jahre geht und für diejenigen gedacht ist, die noch eine extra Herausforderung suchen. Im Rahmen dieses Honours Programms hat Hannah die Projektwoche am Archi mit Unterstützung von unserem Kollegen Herrn Stark organisiert und durchgeführt. Hannah befindet sich jetzt in ihrem dritten und letzten Jahr. Viel Spaß beim Lesen ihres Artikels zum Projekt:

Mission Nachhaltigkeit: Archi goes Green

Vom 13.-17. November haben sich 17 Schüler:innen mit dem Thema “Nachhaltigkeit und Gesundheit” am Archi auseinandergesetzt – teilnehmen konnten Jugendliche der Klasse 9 bis12. Zuvor gab es bereits vom 26. August bis 1. September dasselbe Angebot für die Klasse 5 bis 8, zu dem sich 16 Schüler:innen anmeldeten. Die Projektwoche soll gleichzeitig Aufschluss geben, wie Schülerinnen und Schüler am besten über das Thema Nachhaltigkeit lernen.

An jeweils fünf Tagen setzten sich beide Gruppen mit dem Thema Nachhaltigkeit und Gesundheit auseinander. Jeden Tag wurde der Schwerpunkt etwas anders gesetzt: Klimawandel, Meeresschutz und verantwortlicher Konsum. Montags wurden die SDGs – die 17 UN Nachhaltigkeitsziele – und das Programm für die Woche vorgestellt, um den Jugendlichen eine Vorstellung zu geben, was darüber hinaus alles zum Thema Nachhaltigkeit dazugehört.

Am folgenden Tag stand ein 3-stündiger Workshop zum Klimawandel auf dem Plan. Der Workshop heißt „Climate Fresk“ (Deutsch: Klima Puzzle), ein lizensierter Workshop entwickelt von einem französischen Wissenschaftler. Der Inhalt des IPCC-Reports wurde aufgegriffen, visualisiert, und auf verständliche Weise erklärt. In Kleingruppen erschlossen sich die Teilnehmer:innen das Thema selbst – nach dem Prinzip des Schwarmwissens.

Mittwoch, der Lieblingstag der meisten Teilnehmenden (9.8 von 10 Punkten), setzte sich die Gruppe mit dem Thema Meeresschutz auseinander. Zur Projektwoche Ende August ist eine Vertreterin der NGO (Non-governmental organisation) Elasmocean zu Besuch gewesen, die einen Vortrag zum Meeresschutz gehalten hat: Überfischung und Plastikverschmutzung wurden aufgegriffen. Da es logistisch nicht möglich war, dieses Angebot auch wieder für die zweite Projektwoche zu organisieren, hat sich die zweite Gruppe im November dieselben Inhalte über eine Dokumentation erschlossen.
Für viele war das Thema zuvor größtenteils unbekannt. Am Freitag bei der Reflexion wurde besonders das Thema Überfischung aufgegriffen.

Das Thema Konsum wurde spielerisch am Donnertag behandelt. Verschiedene Spiele und Quizze ermöglichten es, über Themen wie Lebensmittelverschwendung, Verpackungsmüll und Ungleichheit zu lernen. Die SuS hatten außerdem die Möglichkeit, ihren eigenen Fußabdruck zu berechnen. 

Insgesamt fällt das Resümee sehr positiv aus. Den Schüler:innen hat die Projektwoche Spaß gemacht – zeigt die Umfrage: im Durchschnitt wurden 8.7 von 10 Punkten für die einzelnen Tage gegeben – und gleichzeitig haben die viel Neues gelernt: 7.8 von 10 nach eigener Einschätzung.
Auch in Zukunft würden gerne alle Teilnehmenden mehr zu dem Thema lernen, viele sogar als eigenes Schulfach (76%)!