Im Rahmen der ersten Archi-Kunstnacht hat das Archigymnasium am Freitag, den 23.02.2024, allen interessierten Schülerinnen und Schülern die Chance geboten, sich expressionistisch inspiriert in verschiedenen Workshops künstlerisch zu entfalten.
In Zusammenarbeit mit Experten des Museums Wilhelm Morgner gailt es mit verschiedenen Möglichkeiten und Techniken das Zusammenspiel von Licht und Farbe an klassischen wie modernen Themen umzusetzen.
Dank vorgeschalteter Museumsbesuche bestand für die Schüler*innen die Möglichkeit, aktuelle Querschnittsthemen wie z.B. Zukunftsängste und Klimawandel als Ausgangspunkt für eigene Kreationen zu nehmen und diese mit passenden, eigenen Ausdrucksformen stilecht und kreativ umzusetzen.
Einen reizvollen Kontrast und Schwerpunkt stellte die Erkundung der Schnittstellen zwischen MINT-Techniken und Kunstschaffen dar. Neben klassischen Gestaltungsmöglichkeiten, z.B. Umsetzungen mit Ölkreide auf Papier oder in Acryl boten sich den Schüler*innen dank des Archi School FabLabs auch moderne Möglichkeiten der Umsetzung mit Plotter, Lasercutter und KI. Mithilfe appbasierter Techniken zur Lichtkunst und Animation wurden zudem dynamische Improvisationen mit experimentellem Charakter angeboten. Ein spannendes Projekt stellte zudem der Versuch dar, ein begehbares Gemälde für VR einmal selbst anzugehen, ein Projekt, vielleicht auch, um Neugier zu entwickeln, ein Blick auf das Original zu werfen?
Die Archi Kunstnacht wurde unterstützt durch den fachlichen Rat von Frau Meinecke- Bürger und Frau Jordan vom museumspädagogischen Team des Museums Wilhelm Morgner. Auch war Frau Dr. Werntze als Leiterin der Städtischen Museen Soest präsent. Der Soester Expressionist Wilhelm Morgner war selbst Schüler am Archigymnasium. Ziel unserer Kooperation ist es, dass nun alle Schülerinnen und Schüler mindestens einmal in ihrer Schulzeit das Museum besuchen und sich kreativ mit seinen Bildwelten beschäftigen, um Vergangenes sowie das Hier und Jetzt in eigene reflektierte Sichtweisen zu überführen.
Dank externer Förderungen u.a. der Bayer Stiftung und der Sparkasse Hellweg-Lippe profitierten die Teilnehmer*innen durch den Einsatz moderner Techniken und Materialien und der Möglichkeit für großformatige Umsetzungen mit hochwertigen Materialien. Das Medienzentrum der Stadt Soest unterstützte die Kunstnacht, indem es zwei Lichtprojektoren entlieh.
Die Veranstaltung startete bereits um 15.30 Uhr und war in der Kernzeit bis in den Abend (20 Uhr) konzipiert, einige Interessent*innen haben ihre Aktivitäten im open end-Format bis etwa 22:00 Uhr in die Nacht fortgesetzt.
Anwesende waren: Hr. Marcus Ross (Stellvertretende Schulleitung Archigymnasium Soest), Fr. Annette Werntze (Leiterin der Städt. Museen Soest), Hr. Martin Brock (Lehrer), Hr. Patrick Schnell (Lehrer), Fr. Amelie Habersetzer (Lehrerin), Fr. Ute Ide (Lehrerin), Fr. Sandra Gerling (Lehrerin, Mittelstufenkoordination), Fr. Christina Meinecke-Bürger und Fr. Jordan (Museumspädagogik Museum Wilhelm Morgner) , sowie viele Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen
Das Jahr 2023 zeichnet sich durch eine beeindruckende Vielfalt an Nominierten aus, deren Einsatz die Schulgemeinschaft auf vielfältige Weise bereichert hat. Die Auswahlkriterien basierten auf dem Grad des Engagements, der Kreativität in der Umsetzung und dem Einfluss auf das Wohlbefinden der Schulgemeinschaft. Nach einem intensiven Bewertungsprozess durch eine Jury aus Schüler*innen, Eltern und Lehrer*innen, freuen wir uns, die diesjährigen Gewinner bekannt zu geben und gratulieren diesen herzlich:
Die Mini SV wurde für ihren verlässlichen Einsatz und die Organisation der Unterstufenübernachtung geehrt. Ihr Engagement für die Belange der Unter- und Mittelstufe hat maßgeblich zu einem positiven Schulumfeld beigetragen.
Marlene Schnell beeindruckte die Jury durch ihren vielfältigen und unermüdlichen Einsatz für die Schulgemeinschaft über viele Jahre hinweg. Ihre Initiative und ihr Engagement sind beispiellos.
Nella Junkermann, Dana Mantau und Martina Gabel haben als Mentorinnen der Klasse 5c begeistert. Ihre stete Verfügbarkeit und Fürsorge sorgen dafür, dass sich die Schüler wohlfühlen, wie es treffend in einer Nominierung formuliert wurde: „Sie sind immer für uns da und sorgen dafür, dass wir uns wohlfühlen.“
Der Archi Award spiegelt die Stärke unserer Schulgemeinschaft wider und motiviert Schüler, Eltern und Lehrer gleichermaßen, sich für das gemeinsame Wohl einzusetzen. Er zeigt, dass individuelle Beiträge einen wesentlichen Unterschied machen können und dass Wertschätzung eine zentrale Rolle in unserer Schulgemeinschaft spielt. Ziel des Award ist es, das Engagement und die Kreativität unter allen Mitgliedern der Schulgemeinschaft sowie das Gefühl der Zugehörigkeit zu stärken.
so könnte man das Motto für unsere Teilnahme am Tischtennis Bezirksentscheid in Unna wählen. Ohne etatmäßige Nummer eins und nach einer von erheblichen Verkehrsbehinderungen begleiteten und deshalb verspäteten Anreise ging es sofort an die Tische. Leider erwiesen sich unsere Gegner aus Eickel (0:9), Dortmund (1:8) und dem späteren Finalisten aus Wilnsdorf (0:9) in der Gruppenphase als deutlich überlegen, sodass herbe Niederlagen zu verzeichnen waren. Nichtsdestotrotz konnte das die Laune nicht schmälern, denn es wurden wichtige Wettkampferfahrungen gesammelt und neue Trainingsanreize für die AG gesetzt.
Jacob Vielberg (6b) konnte gegen das Gymnasium Phönix aus Dortmund sein Einzel gewinnen und holte damit den Ehrenpunkt zum 1:8.
Am 8. und 9. Januar 2024 nahmen die Kurse für Sozialwissenschaften und Erdkunde der Q2 mit Begeisterung am Planspiel „Destination Europe“ teil, das von der Konrad-Adenauer-Stiftung gefördert wurde. Ziel dieses Projekts war es, den Schülerinnen und Schülern einen praxisnahen Einblick in den Arbeitsalltag des Europäischen Parlaments und des Rates der Europäischen Union zu geben, wobei ein besonderes Augenmerk auf der Asylpolitik in Europa lag.
Der erste Tag des Events widmete sich einer Einführung in die Thematik des Planspiels. Hierzu wurden von den Moderatoren verschiedene Präsentationen zu Themen wie Globalisierung und der aktuellen Lage der Asylpolitik in Europa und der Europäischen Union gehalten. Diese Präsentationen legten die Grundlage für ein gemeinsames Verständnis, auf dem alle Schülerinnen und Schüler basierend auf den folgenden Diskussionen aufbauen konnten.
Der zweite Tag stand ganz im Zeichen der Praxis. Die Schülerinnen und Schüler wurden in Rollen eingeteilt, die entweder ein Land im Rat der Europäischen Union, eine Partei im Europäischen Parlament, die Europäische Kommission oder unabhängige Medien repräsentierten. Dabei erhielten sie Materialien, die ihre politische Ausrichtung erklärten sowie ihre Aufgaben in den verschiedenen Gremien.
Die Europäische Kommission hatte die Aufgabe, einen Gesetzesvorschlag zur Änderung der Asylpolitik in der EU aus mehreren Optionen auszuwählen und zu präsentieren. Dieser Vorschlag wurde dann sowohl im Rat der EU als auch im Europäischen Parlament von den Schülerinnen und Schülern diskutiert und entsprechend angepasst.
Während der Diskussionen lag es in der Verantwortung der Medien, eine Art Live-Berichterstattung zu liefern, die über einen Twitter-Account für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer einsehbar war. Dies umfasste Zitate aus hitzigen Diskussionen, getroffene Entscheidungen im Parlament oder Rat der EU, Fotos von Treffen einzelner „Politikerinnen“ und Ausschnitte aus Einzelinterviews. Hierbei galt es vor allem, schnell zu sein, um keine wichtigen Informationen zu verpassen, aber auch geschickt zu filtern, welche Schlagzeilen für die Entwürfe relevant waren.
Am Ende der Veranstaltung fand eine kurze Umfrage zur Zufriedenheit der Schülerinnen und Schüler mit dem Planspiel statt. Fast alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren der Meinung, dass die Diskussionen während des Planspiels fair und strukturiert abliefen und einen realistischen Einblick in die Arbeit der EU-Abgeordneten boten. Insbesondere die schwierigen und zum Teil langwierigen Verhandlungen konnten von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern nachempfunden werden.
Dadurch erreichte das Planspiel sein Ziel des praxisnahmen Einblickes, da es nicht nur das Verständnis der Schülerinnen und Schüler für die europäische Politik vertieft hat, sondern auch ihr Interesse an gesellschaftlichen Themen geweckt hat.
Wir freuen uns, dass in diesem Jahr gleich zwei Sozialwissenschaftskurse unserer Schule unter der Leitung von Frau Höpfner und Frau Dahlhoff an dem Schülerwettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung teilgenommen haben. Die Schülerinnen und Schüler des Kurses von Frau Höpfner setzten sich intensiv mit dem Thema „Hochwasser – Dürre? Wenn Wasser verrückt spielt“ auseinander, während der Kurs von Frau Dahlhoff das brisante Thema „Ziviler Ungehorsam für den Klimaschutz: Wie weit darf Protest gehen?“ bearbeitete.
Im Rahmen dieser Projekte entstand beim Wasserthema ein interessantes Video, das die Herausforderungen und Auswirkungen von Hochwasser und Dürre – insbesondere hier vor Ort – verdeutlicht. Im Kurs von Frau Dahlhoff wurden zwei vollumfängliche Zeitungsseiten erstellt und eine informative Schulausstellung in der großen Aula aufgebaut, die dazu einlädt, sich mit dem Thema des zivilen Ungehorsams für den Klimaschutz auseinanderzusetzen und sogar interaktiv die Möglichkeit bietet, seine eigene Position zu finden und deutlich zu machen.
Die Schülerinnen und Schüler der beiden Kurse haben während der Bearbeitung nicht nur ihr Wissen zu den verschiedenen Hintergründen vertieft, sondern auch ihre Recherche- und Interviewfähigkeiten verbessert, indem sie Experten ausfindig machten und diese befragten. Die Ergebnisse wurden schließlich in den erstellten Werken auf beeindruckende Weise zusammengeführt. Diese Projekte haben nicht nur das Interesse und Engagement der Schülerinnen und Schüler geweckt, sondern auch ihre Medienkompetenz sowie ihre Fähigkeit zur kritischen Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Themen gestärkt.
Wir sind stolz darauf, die beiden Ergebnisse auch auf unserer Homepage präsentieren zu können, wünschen beiden Kursen viel Erfolg und hoffen, dass ihre beeindruckenden Arbeiten die verdiente Anerkennung im Wettbewerb finden.
Gedenken und Erinnern an die Opfer von Nationalsozialismus und Holocaust
Das Reinigen der „Stolpersteine“ durch Jugendliche in der Soester Innenstadt ist mittlerweile zur Tradition geworden und findet stets Ende Januar anlässlich des Gedenktages für die Opfer von Nationalsozialismus und Holocaust (27. Januar) statt. Die „Stolpersteine“ erinnern an diejenigen Menschen, die in der Zeit des Nationalsozialismus aufgrund ihres Glaubens, ihrer Herkunft oder ethnischen Zugehörigkeit systematisch ausgegrenzt, deportiert und ermordet worden sind. Indem auch in diesem Jahr mehr als einhundert Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Soester Schulen die Gedenksteine reinigten, zeigten sie ihren Respekt vor den Opfern des Naziregimes und setzten somit ein Zeichen gegen Antisemitismus, Rassismus und Intoleranz.
Das Archigymnasium wurde in diesem Jahr durch einen Kurs unter der Leitung von Herrn Hecker vertreten. Die Stadt bedankte sich bei allen Beteiligten für ihr Engagement. Der Einsatz der Schülerinnen und Schüler ist auch als ein Bekenntnis zu Demokratie, Menschenwürde und Rechtsstaatlichkeit zu betrachten. Zum Abschluss der Veranstaltung wurden die Namen derjenigen Menschen vorgelesen, für die es „Stolpersteine“ in Soest gibt, und es wurde eine Schweigeminute abgehalten.