nicht nur in Frankreich spricht man Französisch. Das durften wir, die „französischen“ Achtklässler des Archigymnasiums, am 05.06. erleben. Morgens ging es „en bus“ in Richtung Lüttich. Gestartet sind wir mit einer abenteuerlichen Bootstour auf der Maas. Danach ging es in die Stadt, wo wir eine Stadtrallye machen durften. Verschiedene Aufgaben haben uns durch die Altstadt geführt, uns verschiedene Orte gezeigt und die belgische Kultur nähergebracht. Besonders gefallen haben uns die „spécialités belges“ wie die belgischen Pommes und die Lütticher Waffeln. Es war ein tolles Gefühl, die Sprache mit Muttersprachlern sprechen zu können und verstanden zu werden ;-). Dafür lohnt es sich, Französisch zu lernen!
Soest, 7. Juni 2024 – Das Archigymnasium Soest hat in der Woche vom 4. bis 7. Juni 2024 erfolgreich die Juniorwahl zur Europawahl durchgeführt. An dieser Wahl nahmen 389 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 7 bis 12 teil, um ihre politische Stimme zu üben und ihre demokratische Kompetenz zu stärken.
Die Juniorwahl am Archigymnasium wurde im Rahmen des bundesweiten Projekts „Juniorwahl“ organisiert, das jungen Menschen die Möglichkeit gibt, den Wahlprozess realitätsnah zu erleben. In diesem Schulprojekt setzten sich die Jugendlichen intensiv mit den Programmen der Parteien und den Kandidierenden auseinander. Ziel ist es, das politische Interesse und die Wahlbeteiligung zukünftiger Wählerinnen und Wähler zu fördern.
In den Tagen vor der Wahl erhielten die Schülerinnen und Schüler Informationen über den Ablauf und die Bedeutung der Europawahl. Die Schülerschaft diskutierte über europäische Themen und den Einfluss der Europäischen Union auf Deutschland und die Welt. An den Wahltagen selbst wurde das Lernstudio in ein Wahllokal verwandelt. Die Schülerinnen und Schüler konnten ihre Stimme in Wahlkabinen abgeben, und die ausgefüllten Stimmzettel wurden in versiegelten Wahlurnen gesammelt. Die Auszählung erfolgte unter der Aufsicht der Wahlhelferinnen und Wahlhelfer aus der Schülerschaft. Das Ergebnis der Juniorwahl wird zeitgleich mit den offiziellen Wahlergebnissen bekannt gegeben. Es dient als wertvolle Rückmeldung darüber, wie junge Menschen die politische Landschaft in Europa einschätzen und welche Themen ihnen besonders wichtig sind.
Die Ergebnisse der Juniorwahl werden sowohl im Unterricht nachbesprochen als auch hier auf der Homepage der Schulgemeinschaft präsentiert: Insgesamt nahmen 389 der 461 Wahlberechtigten an der Juniorwahl teil; circa 84,4 Prozent, die Zahlen sind auf ganze Prozentpunkte gerundet. – CDU/CSU 28% – SPD 18% – Grüne 12% – AfD 8% – Volt 6% – Linke 6% – FDP 6% – Die Partei 5% – Sonstige Parteien 11%.
Schülerinnen und Schüler der Klasse 6b haben in den letzten Wochen begeistert am Archi Lego gebaut und zwar das Land Schweden. Allerdings musste Schweden auf eine kleine quadratische Grundplatte passen, was einige Herausforderungen an Kreativität, Planung und Umsetzung stellte…
Das Bauvorhaben war Teil des vom Kreis organisierten Projekts „Wir bauen ein friedliches Europa“, bei dem Schulen und anderen Einrichtungen jeweils ein ihnen zugelostes Land der EU auf kleinem Raum nachgestalten mussten und natürlich waren wir als Europaschule mit dabei.
Die fertigen „Länder“ wurden nun am Ende des Projekts in einer großen Aktion zusammengeführt und sind fortan im Grandweg 16 noch bis zum 9. Juni öffentlich zu sehen.
Wie die 6b Schweden umgesetzt hat? Nach einigem Steinesortieren, Ideensichten und Losbauen war klar: Zu sehen sein sollten ein Schwedenhaus, IKÄA (mit Ä – Schleichwerbung sollte vermieden werden), ein Wald, ein Elch, ABBA und ein Gebilde aus Eis. Und wie auch auf den Fotos zu sehen ist, ist das ganz prächtig gelungen! Es waren echte Lego-Profis am Werk.
Eine zweite Gruppe der 6b hat übrigens parallel an einem Geheimprojekt im Stadtlabor gebaut. Vor der Enthüllung wurde nicht verraten, was dort entstanden ist: Ein Kunstwerk, das die Länder darstellt, die Zukünftig in die EU aufgenommen werden könnten…
Wir danken allen, die so tolle Bauwerke für das Archi und ein friedliches Europa gebaut haben und freuen uns, wieviel Spaß das Bauen bereitet hat.
Das Archi beteiligt sich auch dieses Jahr an der Juniorwahl, einem bundesweiten Projekt zur politischen Bildung von Schülerinnen und Schülern. Die Juniorwahl 2024 findet parallel zur Europawahl statt und bietet jungen Menschen die Möglichkeit, den Wahlprozess praxisnah zu erleben und zu verstehen.
Die Juniorwahl ist eine seit 1999 stattfindende Simulation von Wahlen für Schülerinnen und Schüler. Ziel des Projekts ist es, das Interesse an politischen Prozessen zu fördern und das Verständnis für demokratische Abläufe zu vertiefen. Die Juniorwahl wird von der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) unterstützt und ermöglicht es den teilnehmenden Schulen, im Vorfeld der offiziellen Wahlen eigene Wahlergebnisse zu ermitteln. Diese Chance werden wir auch in diesem Jahr nutzen und den Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 7 bis Q1 in der Zeit vom 4.7. bis zum 6.7. die Möglichkeit einer „schulinternen Europawahl“ bieten.
Das Archigymnasium ist froh, im Jahr der Europawahl ein besonderes Zeichen für die Wichtigkeit der europäischen Idee setzen zu können: Am 7. Mai durften wir als Schirmherr den diesjährigen Europatag der weiterführenden Europaschulen im Kreis Soest ausrichten. Rund 80 Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrerinnen und Lehrern kamen bei uns zusammen, um ganz praktisch einen kleinen Beitrag jeder und jedes Einzelnen für ein zusammenhöriges, nachhaltiges Europa zu leisten. Unterstützt wurde der Europatag von der neuen Landesinitiative „Europa-Schecks“, bei der sich das Archi mit dem Europatag um Förderung beworben hatte und dafür in der ersten Antragsrunde als eines von 54 förderfähigen Projekten aus über 100 Bewerbern den Zuschlag bekam.
Unter dem Motto „Hands On – Hand in Hand für ein nachhaltiges Europa“ wurde am Europatag an den 17 Nachhaltigkeitszielen der UN in neun verschiedene Workshops gearbeitet, die das gesamte Europa-Team unserer Schule vorbereitet hat. So gab es eine kulinarische Rundreise der Pfannkuchen in den verschiedensten nationalen Varianten, einen Upcycling Workshop, in dem aus alten PET – Flaschen selbstbewässernde Blumentöpfe gebastelt wurden, ein Projekt, in dem Saatbomben herstellt und eines in dem im Bereich der Sporthalle ein Sandarium für Bienen gebaut wurde, ein weiteres, das künstlerisch Unterwasserlandschaften gestaltete und Projekte, die sich der Energie und – durchgeführt von unserer ehemaligen Schülerin Hannah Huth – weiteren Aspekten der Nachhaltigkeit widmete. In unserem School FabLab widmete sich eine Gruppe der Visualisierung der 17 Nachhaltigkeitsziele. Und ein musikalisches Projekt zeigte schließlich eindrucksvoll die verbindende Kraft von Tanz und Musik.
Die Europa – Muvins unter der Leitung von Milena Knülle (9a) haben außerdem um den Tag herum in der Europawoche verschiedene Ausstellungen organisiert, in den Aktivitäten unserer Europaschule sichtbar wurden: So gab es Eindrücke zu Erasmus+ – Mobilitäten nach Spanien, Griechenland oder Ungarn, Informationen zu Auslandspraktika und Ergebnisse aus unserem bilingualen Unterricht.
Der Europatag war, so die Rückmeldung unserer Gäste, geprägt von vielen glücklichen, zufriedenen Gesichtern und einem “gelebten Europa”.
An dieser Stelle gilt unser Dank dem gesamten Europa Team der Schule und den beiden Europaschulkoordinatoren Frau Fait und Herrn Schäfer.
„Wir fahren nach Berlin“ hieß es am Freitag nach Christi Himmelfahrt: wir starteten unsere Reise zur Abschlussveranstaltung von „Wir stärken Mädchen“, einem Projekt der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung. Acht Mädchen aus der Jahrgangsstufe 7 hatten sich im Rahmen dieses Projekts der Gestaltung unseres Bauwagens – außen wie innen – mit vollem Einsatz gewidmet. Es wurden Radkappen bemalt, Regale aufgebaut, Stiftehalter designt und 3D gedruckt, Plexiglasscheiben mit dem selbst gestalteten Bauwagen Logo graviert, Kissenhüllen mit eigenen Designs „beplottet“ und vieles mehr. Auf der Abschlussveranstaltung in Berlin haben drei der acht Mädchen dann die Arbeit der Gruppe an einem Stand präsentiert – mit ganz viel positivem Feedback und vielen neuen Ideen für die Gestaltung unseres Bauwagens. Wir hatten eine tolle Zeit in Berlin und die Fahrt wird für uns ein unvergessliches Erlebnis bleiben. Jetzt, nach der Fahrt, freuen wir uns schon darauf, all das neu Gelernte anzuwenden und die Ideen umzusetzen.