Unter diesem Motto begrüßten Frau Bonelli, Herr Förster, die SV, der Unterstufenchor, die Mentoren und die Klassenleitungen der Jahrgangsstufe 5 unsere 89 „Neu-Archianer“.
Egal, ob in Ansprachen, Musik oder den anschließenden Aktivitäten in den Klassen, alles drehte sich an den beiden Klassenleitungstagen um das gemeinsame Entdecken des Schulgeländes und das gegenseitige Kennenlernen. So unternahmen die Sextaner eine aufregende Schulrallye, frühstückten gemeinsam und erfuhren viel Neues über ihre neue Schule und die Kinder in ihren Klassen.
Auch der von Schülerinnen und Schülern der Klasse 8a gemeinsam mit Frau Dahlhoff, Herrn Kluft und Frau Eisen liebevoll gestaltete „Löffel-Gottesdienst“ zeigte eindrucksvoll, wie viel leichter es ist, wenn alle zusammenhalten und sich gegenseitig unterstützen.
Die erste Wochen mit „richtigem“ Unterricht am Gymnasium sind nun geschafft. Das Busfahren funktioniert, die Fachräume werden gefunden und jeden Tag wird eine neue Ecke des Geländes mit den neuen Freundinnen und Freunden erkundet, es wird gequatscht, gelacht und natürlich gelernt.
Und wenn man einmal nicht genau weiß, wo etwas ist oder wie etwas funktioniert, dann fragt man einfach jemanden.
Schüler*innen des Archigymnasiums gestalten „Denkmale im Wandel“
Die jetzige Jahrgangsstufe 10 hat im vergangenen Schuljahr an dem Projekt „denkmal-aktiv“ im Rahmen der deutschen Stiftung Denkmalschutz teilgenommen. Zusammen mit der Stadtarchäologin Julia Ricken und der Denkmalpflegerin Meike Rövekamp haben die Schüler*innen „Wahr-Zeichen“ in der Soester Altstadt erkundet und sich mit deren historischen, kulturellen und architektonischen Besonderheiten beschäftigt. Zum Thema „Denkmale im Wandel“ haben sich die Jugendlichen im Kunstunterricht zu vielfältigen Kunstwerken inspirieren lassen. Es sind Zeichnungen, Malereien, Collagen und Fotografien entstanden. Diese dienten weiterhin als Grundlage zur Erstellung von Stop-Motion-Filmen, welche noch einmal eine veränderte Sichtweise auf die Motive ermöglichen.
Gleichzeitig haben sich die Schüler*innen fächerübergreifend im Geschichtsunterricht mit Denkmalen als Erinnerungskultur an die Zeit des Nationalsozialismus beschäftigt.
Ausstellung der entstandenen Bilder im Kreuzgang von St. Patrokli
Vorführung der Stop-Motion-Filme im Westwerk von St. Patrokli unter den Arkaden
Am 26. August 2024 fand am Archigymnasium der traditionelle ökumenische Einschulungsgottesdienst für unsere neuen Fünftklässler statt, der den Abschluss der ersten intensiven Kennenlerntage zwischen den neuen Klassenleitungen und den Schülern bildete. In unserer großen Aula im Altbau versammelten sich alle neuen Schülerinnen und Schüler, begleitet von ihren Klassenlehrerinnen und -lehrern sowie weiteren Fachlehrkräften, um gemeinsam diesen Moment zu erleben.
Der Gottesdienst stand unter dem thematischen Leitmotiv „Himmel auf Erden – Hölle auf Erden“ und regte die Kinder dazu an, darüber nachzudenken, wie sie selbst dazu beitragen können, ihre Schulzeit zu einem „Himmel auf Erden“ zu machen. Im Mittelpunkt standen Werte wie gegenseitige Rücksichtnahme, Verständnis, Kooperation und Hilfsbereitschaft – Qualitäten, die ein harmonisches Miteinander fördern. Gleichzeitig wurden negative Verhaltensweisen wie Konkurrenzdenken, Egoismus und Machtstreben thematisiert und in einem kritischen Licht beleuchtet.
Gestaltet wurde der Gottesdienst von Frau Dahlhoff, die gemeinsam mit der Klasse 8a die inhaltliche Ausarbeitung übernahm. Die pastorale Begleitung erfolgte durch Herrn Kluft, der den Schülerinnen und Schülern wertvolle Impulse mit auf den Weg gab. Für die musikalische Untermalung sorgten Frau Eisen und der Unterstufenchor, die mit ihren Darbietungen für eine stimmungsvolle Atmosphäre sorgten.
Ein besonderes Highlight des Gottesdienstes war das gemeinsame Beten des Vaterunsers in Gebärdensprache, die von einigen Schülerinnen der 8a vorbereitet und mit großer Hingabe vorgetragen wurde. Dieser Moment verdeutlichte auf besondere Weise das Anliegen des Gottesdienstes: den respektvollen und einfühlsamen Umgang miteinander.
Zum Abschluss des Gottesdienstes erhielten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer als besondere Erinnerung einen Karabiner in Form eines Fisches. Das christliche Symbol des Fisches, auch bekannt als Ichthys, erinnert daran, dass die Schüler in ihrer neuen Gemeinschaft am Archigymnasium nicht nur Wissen erwerben, sondern auch Werte wie Nächstenliebe, Vertrauen und Verantwortung füreinander leben sollen. Der Karabiner soll sie auf ihrem Weg durch die Schulzeit begleiten und daran erinnern, dass sie selbst der Schlüssel zu einem harmonischen Miteinander sind.
Mit diesem bewegenden Gottesdienst haben unsere neuen Fünftklässler nicht nur einen würdigen Einstieg in ihre Schulzeit am Archigymnasium erfahren, sondern auch wichtige Werte mit auf ihren Weg bekommen. Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern einen tollen Start ins neue Schuljahr.
erlebten etwa 50 ehemalige Schülerinnen und Schüler des Abiturjahrgangs 1984 zu Beginn der Sommerferien.
Aus ganz Deutschland angereist, trafen sie sich bei wunderbarem Wetter zu einem geselligen Klassentreffen auf dem Landheimgelände am Möhnesee, um dort zu plaudern, zu lachen und natürlich zu feiern, denn in diesem Jahr jährte sich ihr Abitur zum 40. Mal.
Ehemalige mit langen Reisewegen nutzten dabei auch die Möglichkeit, in Holz- und Steinhaus zu übernachten, was sicherlich viele wunderbare Erinnerungen an die eigenen Klassenfahrten hervorzaubern konnte.
Der Abiturjahrgang 1984 trifft sich regelmäßig alle fünf Jahre am Landheim und genießt dort immer wieder aufs Neue die gegenseitige Verbundenheit und den Zusammenhalt der „Archianer“ von damals und von heute.
Nach intensiven Vorbereitungen auf die Zentralen Prüfungen gratuliert das Archigymnasium den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 10 zum Erwerb des Mittleren Schulabschlusses.
Die lang ersehnten Sommerferien bieten nun die perfekte Gelegenheit, neue Energie zu tanken, bevor es dann motiviert und gestärkt in die Oberstufe geht.
Wir wünschen allen Absolventen erholsame Ferien und viel Erfolg auf ihrem weiteren Weg!
Auch in diesem Jahr hat der Austausch mit unserer spanischen Partnerschule IES José María Infantes wieder ERASMUS + -gefördert stattfinden können. Beide Gruppen hatten im Vorfeld der Reisen und während der Mobilitäten intensiv an einem „Wasserprojekt“ zusammengearbeitet.
Gemeinsam hatten deutsche und spanische Schülerinnen und Schüler eine Plakat-Sensibilisierungskampagne geplant, kreativ gestaltet und mit einer Ausstellung abgeschlossen. Im Fokus der Sensibiliserungskampagne stand der nachhaltige Umgang mit Wasser und „Wasserräumen“. Hier wurden zunächst im Rahmen eines Fotoprojektes gemeinsame Wassermotive in Spanien und Deutschland für eine Diptychonarbeit gesucht. Ausgewählte Fotos mit ähnlichen Motiven wurden kollagenartig verarbeitet, in einem Malprojekt hier und in Spanien zu Papier gebracht und später digital verarbeitet. Ein Großteil dieser Hintergrundmotive für die Plakate sind entstanden in Wasser-Naturschutzgebieten oder von Wasser geprägten Landschaften und Städten (Möhnesee, Parque de Doñana, Cádiz, etc. ). In Spanien wurde im Rahmen von Workshops und Exkursionen mit verschiedenen Leitfragestellungen zum Thema „nachhaltiger Schutz von Leben in Wasser(schutz)räumen“ gearbeitet. Die Ergebnisse wurden abschließend in spanischer Sprache gemeinsam redigiert und für die Plakatgestaltung komprimiert.
Gemeinsam konnten unsere deutschen und spanischen Schülerinnen und Schüler die Ergebnisse in einer Ausstellung Archi-SchülerInnen und Schülern wie auch am Europatag externen Gästen im Hause präsentieren. Es war eine tolle Erfahrung mit vielen farbenfrohe Projektergebnissen, die wir hoffentlich weiterhin für unsere Spanischraum-Gestaltung und Unterrichtsarbeit nutzen können.