Wie kann ein programmierbarer Roboter dabei helfen, knifflige Escape-Room Rätsel zu lösen? Dieser Frage widmete sich am 26. März eine Gruppe von 17 Schülerinnen und Schülern aus dem Bionik-Robotik-Kurs der Jgst. 10 sowie einigen Teilnehmenden aus der Jgst. 8 und 9 bei einer Exkursion zum „Think Tower“ in Bochum. Zunächst galt es, durch Teamwork den Ausgang aus verschiedenen Rätsel-Räumen wie „das geheime Labor“ oder „die Apokalypse“ zu finden. Im Anschluss daran waren kreative Ideen für eigene Rätsel oder Hilfestellungen gefragt, um den humanoiden Roboter „Nao“ so zu programmieren, dass er im Escape-Room eingesetzt werden kann. Am Ende des Tages konnten bereits erste kleine Rätsel mithilfe des Nao gelöst werden. Das Projekt wird im Sommer mit einem Gegenbesuch des Teams vom Think Tower am Archi fortgesetzt.
Am 4. und 5. März 2025 veranstalteten die Lernplattform „MINT-Campus“ und die Nationale Initiative „MINT Zukunft schaffen!“ gemeinsam den MINT-Campus-Day und die MINT-Jahreskonferenz. Amelie Habersetzer, Marcus Ross und Patrick Schnell machten sich auch als Vertreter des make!-Zukunftsschulen-Netzwerks daher auf den Weg nach Berlin, um an dieser informativen Veranstaltung teilzunehmen.
Los ging es am Dienstag mit dem MINT-Campus-Day im Spielfeld Digital Hub, einer Event- und Coworking-Location mitten in Berlin-Kreuzberg. Beim kleinen Mittagssnack konnte man in Ruhe ankommen und bereits in den Markt der Zukünfte schnuppern. Um 14 Uhr folgte ein Impulsvortrag zum Thema „Zukünfte gestalten“ und um 15 Uhr ging es dann zu verschiedenen Workshops, in denen interaktiv und kreativ gearbeitet und sich ausgetauscht wurde. Nach einem Rundgang, bei dem alle Ergebnisse der Workshops präsentiert wurden, gab es noch abschließende Worte durch Benjamin Gesing, den Geschäftsführer von „MINT Zukunft schaffen!“, der am Ende der Veranstaltung einige neue „MINT-Botschafter*innen“ auszeichnete. Ab 18 Uhr konnte man dann Ideen austauschen und Kontakte knüpfen und den Abend ausklingen lassen.
Am Mittwochmorgen ging es dann weiter in den Räumlichkeiten von Amazon im Rocket Tower am Gendarmenmarkt. Die MINT-Jahreskonferenz stand unter dem Motto „Von der Schule in die Zukunft: Digitale Transformation und MINT-Kompetenzen“. Es waren neben Lehrkräften und Schulleiter*innen auch Wissenschaftler*innen, Schüler*innen und Vertreter*innen aus Politik und Wirtschaft anwesend. Zwischen 10 und 12:30 Uhr gab es Grußworte, Keynotes und kurz vor der Mittagspause noch ein „philosophisches Intermezzo“ mit dem Titel „Von Kohle zu KI: Wie Technologie über Demokratie entscheidet“. Nach diesem kontroversen, aber äußerst spannenden Vortrag war erstmal Mittagspause. Im Nachmittagsbereich folgten weitere interessante Impuls-Vorträge und im Anschluss daran eine Paneldiskussion mit dem Titel „Kompetenzen ohne Schule? Wer bestimmt, was für die Zukunft zählt?“ Die Teilnehmenden waren Prof. Dr. Christoph Meinel (MINT Zukunft e.V.), Jagda Huegle (SAP), Sidonie Krug (eco Verband der Internetwirtschaft e.V.), Tim Steiner (MINT-Jugendbotschafter) sowie Amelie Habersetzer als MINT-Koordinatorin des Archigymnasiums.
Wie wir es uns erhofft hatten, haben wir viele wertvolle Impulse mitnehmen und Kontakte knüpfen können. Nun ist es an uns, das eine oder andere der neuen Ideen in die Praxis umzusetzen und für uns und die Region umzusetzen. Und hoffentlich heißt es nächstes Jahr wieder „Wir fahren nach Berlin.“
Einen umfassenden Bericht findet man unter folgendem Link:
„Wir fahren nach Berlin“ hieß es am Freitag nach Christi Himmelfahrt: wir starteten unsere Reise zur Abschlussveranstaltung von „Wir stärken Mädchen“, einem Projekt der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung. Acht Mädchen aus der Jahrgangsstufe 7 hatten sich im Rahmen dieses Projekts der Gestaltung unseres Bauwagens – außen wie innen – mit vollem Einsatz gewidmet. Es wurden Radkappen bemalt, Regale aufgebaut, Stiftehalter designt und 3D gedruckt, Plexiglasscheiben mit dem selbst gestalteten Bauwagen Logo graviert, Kissenhüllen mit eigenen Designs „beplottet“ und vieles mehr. Auf der Abschlussveranstaltung in Berlin haben drei der acht Mädchen dann die Arbeit der Gruppe an einem Stand präsentiert – mit ganz viel positivem Feedback und vielen neuen Ideen für die Gestaltung unseres Bauwagens. Wir hatten eine tolle Zeit in Berlin und die Fahrt wird für uns ein unvergessliches Erlebnis bleiben. Jetzt, nach der Fahrt, freuen wir uns schon darauf, all das neu Gelernte anzuwenden und die Ideen umzusetzen.
Im Rahmen der ersten Archi-Kunstnacht hat das Archigymnasium am Freitag, den 23.02.2024, allen interessierten Schülerinnen und Schülern die Chance geboten, sich expressionistisch inspiriert in verschiedenen Workshops künstlerisch zu entfalten.
In Zusammenarbeit mit Experten des Museums Wilhelm Morgner gailt es mit verschiedenen Möglichkeiten und Techniken das Zusammenspiel von Licht und Farbe an klassischen wie modernen Themen umzusetzen.
Dank vorgeschalteter Museumsbesuche bestand für die Schüler*innen die Möglichkeit, aktuelle Querschnittsthemen wie z.B. Zukunftsängste und Klimawandel als Ausgangspunkt für eigene Kreationen zu nehmen und diese mit passenden, eigenen Ausdrucksformen stilecht und kreativ umzusetzen.
Einen reizvollen Kontrast und Schwerpunkt stellte die Erkundung der Schnittstellen zwischen MINT-Techniken und Kunstschaffen dar. Neben klassischen Gestaltungsmöglichkeiten, z.B. Umsetzungen mit Ölkreide auf Papier oder in Acryl boten sich den Schüler*innen dank des Archi School FabLabs auch moderne Möglichkeiten der Umsetzung mit Plotter, Lasercutter und KI. Mithilfe appbasierter Techniken zur Lichtkunst und Animation wurden zudem dynamische Improvisationen mit experimentellem Charakter angeboten. Ein spannendes Projekt stellte zudem der Versuch dar, ein begehbares Gemälde für VR einmal selbst anzugehen, ein Projekt, vielleicht auch, um Neugier zu entwickeln, ein Blick auf das Original zu werfen?
Die Archi Kunstnacht wurde unterstützt durch den fachlichen Rat von Frau Meinecke- Bürger und Frau Jordan vom museumspädagogischen Team des Museums Wilhelm Morgner. Auch war Frau Dr. Werntze als Leiterin der Städtischen Museen Soest präsent. Der Soester Expressionist Wilhelm Morgner war selbst Schüler am Archigymnasium. Ziel unserer Kooperation ist es, dass nun alle Schülerinnen und Schüler mindestens einmal in ihrer Schulzeit das Museum besuchen und sich kreativ mit seinen Bildwelten beschäftigen, um Vergangenes sowie das Hier und Jetzt in eigene reflektierte Sichtweisen zu überführen.
Dank externer Förderungen u.a. der Bayer Stiftung und der Sparkasse Hellweg-Lippe profitierten die Teilnehmer*innen durch den Einsatz moderner Techniken und Materialien und der Möglichkeit für großformatige Umsetzungen mit hochwertigen Materialien. Das Medienzentrum der Stadt Soest unterstützte die Kunstnacht, indem es zwei Lichtprojektoren entlieh.
Die Veranstaltung startete bereits um 15.30 Uhr und war in der Kernzeit bis in den Abend (20 Uhr) konzipiert, einige Interessent*innen haben ihre Aktivitäten im open end-Format bis etwa 22:00 Uhr in die Nacht fortgesetzt.
Anwesende waren: Hr. Marcus Ross (Stellvertretende Schulleitung Archigymnasium Soest), Fr. Annette Werntze (Leiterin der Städt. Museen Soest), Hr. Martin Brock (Lehrer), Hr. Patrick Schnell (Lehrer), Fr. Amelie Habersetzer (Lehrerin), Fr. Ute Ide (Lehrerin), Fr. Sandra Gerling (Lehrerin, Mittelstufenkoordination), Fr. Christina Meinecke-Bürger und Fr. Jordan (Museumspädagogik Museum Wilhelm Morgner) , sowie viele Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen
Unsere Medienscouts waren Teil des Medienscoutsevents, veranstaltet vom Medienzentrum Kreis Soest am 08.12.23 im Haus Düsse. Gemeinsam mit ihrer Beratungslehrerin, Frau Dahlhoff, lassen sie nun den erlebnisreichen Tag in Bad Sassendorf Revue passieren.
Es war ein Tag voller Austausch, Impulse und neuer Ideen für die Medienscouts-Teams aus dem gesamten Kreis. Das Peer-to-Peer Projekt Medienscouts NRW hat im Kreis Soest bereits festen Fuß gefasst. Um die Vernetzung und den Austausch zwischen den einzelnen Medienscouts-Schulen zu stärken, waren die Teams der verschiedenen Schulen am 08. Dezember eingeladen, an einem vielfältigen Programm rund um das Thema Medien teilzunehmen.
Eines der Programm-Highlights war ein Impulsvortrag von Johannes Wetzel: „MontanaBlack, Cybergrooming & Bold Glamour – Medienkompetenz auf Augenhöhe vermitteln“. Herr Wetzel zeigte in seinem bewegenden Vortrag auf, wie wichtig es ist, Medienkompetenz auf Augenhöhe zu vermitteln.
Danach kam Bewegung in die Veranstaltung: Unsere Medienscouts konnten sich in verschiedenen Themenbereichen austauschen und an Praxisaktionen teilnehmen, wie Sichtbarkeit der Gruppe in der Schule oder Verankerung im Schulleben. Eine Fotobox mit Greenscreen sorgte darüber hinaus für kreative Momente.
Am Nachmittag konnten einige dieser Themen in Workshops vertieft werden:
Quizze, Rätsel und Gamification – Inhalte spielerisch vermitteln
Spotlight Heroes: Stark vor Publikum und in Beratungssituationen
KI, Zocken und Social Media – Was die Apps mit uns machen
Podcasts für Medienscouts – eure erste Medienproduktion
Im letztgenannten Workshop waren unsere Medienscouts besonders gefordert, konnten sie doch als Korreferenten von ihren eigenen Erfahrungen mit der Produktion eines Podcasts berichten.
Am Ende des Tages kehrten die Medienscouts mit zahlreichen neuen Inspirationen und Ideen nach Hause zurück, welche die Tätigkeit der Medienscouts sicherlich bereichern werden.
Dank der Finanzierung des Stücks „Alles kaputt“ vom „Theater Maximal“ durch die Bürgerstiftung Hellweg konnten einige Klassen eine Aufführung der Gruppe im Rahmen der schulischen Präventionsarbeit gegen Cybermobbing miterleben.
Das Besondere an diesem Theaterstück war, dass es mitten in der Handlung endete und sich eine rege Diskussion mit vielen kritischen Gedanken anschloss.
„Ich habe richtig mitgefiebert. Dadurch habe ich, glaube ich viel besser gelernt, als hätte ich mir nur ein Text durchgelesen.“ So eine Äußerung aus einer Klasse im Rahmen der Nachbesprechung. „Jetzt weiß man, wie schlimm die Folgen sind. Ich glaube, dass man jetzt nicht so schnell so etwas (Mobbing/Cybermobbing) machen würde. Ganz ausschließen kann man es nie, aber ich glaube, man macht es weniger schnell…“.
Auch zu der Schauspielfähigkeit gab es Rückmeldungen durch die Schüler:innen: „Die haben richtig gut geschauspielert, das war total beeindruckend zu sehen!“ Auch die Auswahl der Beispiele wurde als sehr realistisch bezeichnet. So fragte eine Schülerin: „Waren das echte Fälle?“
Die Austauschmöglichkeit mit der Theatergruppe im Anschluss ist unersetzlich, so sahen das auch die Schüler:innengruppen: „Ich fand das gut, dass wir am Ende noch drüber gesprochen haben und wir uns das nicht nur angeguckt haben.“
Die Sensibilisierung und Betroffenheit stellen sich durch solche Präventionsprogramme tatsächlich ein: „Cybermobbing ist richtig schlimm. Aber was ich eigentlich noch schlimmer finde: das kann von so Kleinigkeiten ausgehen. Zum Teil kann man da ja noch nicht mal etwas für. Da hat man schon Angst, ob man irgendwann davon betroffen ist.“
Das Archi dankt der Bürgerstiftung Hellweg sowie Frau Dahlhoff als Digitalisierungsbeauftragten für diese Möglichkeit. Schön wäre eine feste Aufnahme dieses Projekts in das schulische Präventionsprogramm.