Das Archi ist erneut als „Medienscouts-Schule“ mit dem Sonderabzeichen als „Medienscouts-Schule gegen Cybermobbing“ ausgezeichnet worden. Dem WDR war diese Auszeichnung sogar einen Beitrag in der Lokalzeit wert. (zum Beitrag) Wir gratulieren den Medienscouts unter der Leitung von Frau Dahlhoff und bedanken uns für die wirklich tolle und für die Schule wichtige Arbeit.
mit 80 Siebtklässlerinnen und Siebtklässlern kann das Archi endlich wieder los zum Skifahren nach Jochgrimm
Nach vier Jahren Corona Pause genießt das Archi wieder den lang ersehnten Blick in die atemberaubenden Dolomiten und das „Herunterdüsen“ der weißen Pisten am charmanten Schwarz- und Weißhorn in Jochgrimm in Südtirol, in der Nähe von Bozen.
Mit 80 aufgeregten Siebtklässlerinnen und Siebtklässlern und acht Lehrerinnen und Lehrern machte sich das Archi am Donnerstagabend, den 9.3.2023 nach der Corona Pause für eine Woche auf den Weg nach Südtirol in die gigantische Bergwelt der Dolomiten, um dort den Sportunterricht auf Skiern zu erleben.
Die Schülerinnen und Schüler und ihre begleitenden Sport- und Skilehrerinnen und – lehrer tauchen sehr intensiv ein in die Welt des Skilaufens auf 2000m Höhe und erlernen in acht Skigruppen das Skifahren an den Hausbergen Schwarz- und Weißhorn mit Blick auf die berühmten 3.000er Rosengarten, Latemar und Brenta.
Egal ob Sonne, knackige Kälte oder Schneetreiben, die 80 Schüler üben fleißig ihre ersten Bögen und Abfahrten, um am Ende die kleine Skiprüfung zufrieden und erfolgreich zu absolvieren.
Alle sind wohlauf!
88 Archianer grüßen herzlich aus dem frischverschneiten Jochgrimm!
Carolin Arens und Simon Schallör (beide Q1) arbeiten bereits seit 1,5 Jahren an der Entwicklung eines Schwimmroboters, der Müll von der Wasseroberfläche einsammeln kann. Im Rahmen des Jugend-forscht-Wettbewerbs auf Regionalebene haben die beiden nun auch die Juroren mit ihrer Forschungsarbeit überzeugt und sind mit einem dritten Preis in der Königsdisziplin ausgezeichnet worden. Herzlichen Glückwunsch!
Doch zufrieden geben wollen sich die beiden Forschenden damit nicht. Sie möchten ihre Idee nun weiterentwickeln und auch im kommenden Jahr ihre Arbeitsergebnisse der Jury präsentieren. Bisher besteht ihr Roboterentwurf aus einem funktionsfähigen Katamaran zur Fortbewegung und einem Ramanspektrometer zur Unterscheidung zwischen Kunststoffmüll und organischen Material. In der weiteren Entwicklung soll der Müll dann mit Hilfe eines elektrisch angetriebenen Förderbandes anschließend auf den Katamaran befördert werden können.
Als nächstes Projekt soll das Auffinden des Mülls auf dem Wasser in Angriff genommen werden. Auch hier haben Carolin und Simon schon konkrete Vorstellungen, wie der Schwimmroboter mit Hilfe von Ultraschall den Abfall auf dem Wasser aufspüren kann.
Schon seit vielen Jahren arbeiten wir als Archigymnasium zusammen intensiv und freundschaftlich mit unseren Partnerschulen in Utera (Spanien), Thessaloniki (Griechenland) und Budapest (Ungarn) an spannenden, länderübergreifenden Projekten. Jetzt wurde diese engagierte und ausdauernde Arbeit mit der Akkreditierung des Archi zur Erasmus+-Schule belohnt.
Projekte wie „Our trees, our lives” – geleitet von Frau Fait – oder der digitale Führer für nachhaltiges Reisen unter der Regie von Frau Richthoff sind nur zwei Projekte, die maßgeblich zu diesem Erfolg beigetragen haben.
Für die Zukunft bedeutet diese Auszeichnung, dass wir unsere Austauschprogramme mit unseren europäischen Partnerschulen weiterhin mit finanzieller Unterstützung durch die EU durchführen können und auch Schülerpraktika im europäischen Ausland anbieten können. Insgesamt bietet sich die Möglichkeit einer noch breiteren Europa-Aufstellung im Rahmen unseres Erasmus+-Planes in den Bereichen Interkulturalität, Inklusion, Nachhaltigkeit und Digitalisierung.
Wir freuen uns über diese Auszeichnung und bedanken uns bei allen, die durch ihre unermüdliche Arbeit zu diesem Erfolg beigetragen haben.
Vom 11. bis zum 18. Dezember waren wir für eine Woche in Budapest, um endlich die Stadt unserer Austauschschüler vom Fazekas Mihály Gimnázium zu besuchen.
Unsere Reise begann nachmittags am Düsseldorfer Flughafen, von wo aus wir nach Budapest geflogen sind. Nach der Landung konnten wir dann auch nach so einer langen Zeit unsere Austauschschüler wiedersehen, aber auch ihre Familien kennenlernen.
Am Montagmorgen trafen wir uns im Gymnasium, um unsere Austauschüler in den Unterricht zu begleiten, was wir öfter in der Woche gemacht haben. Es waren für uns viele Unterschiede im Unterricht festzustellen, z.B. hinsichtlich der Ausstattung und Arbeitsformen. Nach dem Unterricht wurden wir durch die Schule, die zentral in Budapest liegt, geführt. Am Nachmittag und Abend haben wir uns dann die Zitadelle auf dem Gellert Berg, sowie auch die Fischerbastei und die Matthiaskirche angeschaut, von denen aus die Aussichten über Budapest wirklich unschlagbar sind.
Am Dienstag waren wir in Szentendre, einer kleinen Stadt in der Nähe. Um uns alle besser kennen zu lernen, aber natürlich auch die Stadt zu erkunden, haben wir in Gruppen eine Fotorally gemacht. Wir haben aber auch so noch genug Zeit bekommen, um die kleine Stadt mit ihren vielen Gassen und Läden zu erkunden. Am Mittwoch waren wir dann wieder in Budapest und haben uns die Basilika und das Parlament angeschaut, aber auch eine Wohnungssynagoge besichtigt und von dort aus eine GPS-Rätseltour gemacht, um etwas über die jüdische Geschichte Budapests zu erfahren.
Am Donnerstag haben wir uns ausführlich mit dem ungarischen Volksaufstand von 1956 beschäftigt. Erst haben wir einen Film gesehen und dann die historischen Orte unmittelbar in der Nähe der Schule im Rahmen einer gemeinsamen Projektarbeit erkundet. Die Ergebnisse haben wir zusammen mit den Fotos vom Dienstag ausgewertet und danach sind wir zusammen essen gegangen.
Am Freitag waren wir dann alle zusammen Schlittschuhlaufen und wir haben uns den Heldenplatzt angeschaut. Nach den Programmpunkten hatten wir auch immer Zeit um etwas mit unseren Austauschülern zu unternehmen, wie essen zu gehen oder den Weihnachtsmarkt zu besuchen.
Den Samstag haben wir dann mit den Familien unserer Austauschschüler verbracht und hatten alle ganz unterschiedliches Programm. Am Sonntag war dann auch der letzte Tag in Budapest und mit den Austauschfamilien. Um 17 Uhr haben wir uns alle am Budapester Flughafen getroffen, um von dort aus wieder nach Düsseldorf zu fliegen.
Es war eine wirklich schöne Zeit mit den Austauschschülern und deren Familien. Aber vor allem Budapest fasziniert mit der alten Architektur und seiner Geschichte. Eine einfach wunderschöne Stadt!