Archi erfolgreich als MINT freundliche Schule rezertifiziert

Archi erfolgreich als MINT freundliche Schule rezertifiziert

Ende September wurde es uns bereits schriftlich bestätigt: das Archigymnasium erhält erneut die Auszeichnung „MINT-freundliche Schule“ im Sinne einer Schule, die einen ihrer Schwerpunkt auf die MINT-Bildung setzt. Am 30.10. durften wir in Düsseldorf die Auszeichnung von unserer Schulministerin Yvonne Gebauer entgegennehmen.

Während die Auszeichnung zur „Digitalen Schule“ 2018 vor allem die Anstrengungen des Archigymnasiums hinsichtlich der Herausforderungen in der informationstechnischen Bildung / Digitalisierung honoriert – sowohl in inhaltlicher und struktureller als auch methodischer Sicht -, berücksichtigt das Gütesiegel „MINT-freundliche Schule“ stärker auch die Bildungsangebote und Aktivitäten in den Fachbereichen der Mathematik und den Naturwissenschaften.

In den vergangenen drei Jahren wurde Bewährtes beibehalten und auch weiter ausgebaut, wie z.B. das breite und starke Engagement bei der Teilnahme an MINT-Wettbewerben oder das Angebot im AG-Bereich. Aber es wurde auch Neues etabliert; so gab es zum Beispiel im Wahlpflichtbereich (aktuell in den Jahrgangsstufen 8/9, zukünftig in der 9/10) eine Umstrukturierung, die den MINT-Bereich deutlich stärkte. Aus der Kombination Sport/Informatik ging einerseits der Kurs „Sport/Biologie“ hervor, in dem die Schülerinnen und Schüler u.a. eine Ausbildung zum/zur Sporthelfer/-in und Ersthelfer/in erhalten. Andererseits wurde der vielseitig MINT-geprägte Kurs „Bionik/Robotik“ aus der Taufe gehoben. Beide Kurse erfreuen sich großer Beliebtheit. Im Bereich der Sekundarstufe II wird neuerdings der Projektkurs „Naturwissenschaften“ in neuen Ausprägungen angeboten. Neben der bewährten Forschervariante, können unsere Schülerinnen und Schüler auch ihre Talente in der Variante „Science Show“ einbringen, oder bei der Variante „Naturwissenschaften und Grundschule“ Kinder der Grundschulen altersgerecht zum Experimentieren anleiten und sie dabei naturwissenschaftliche Phänomene genauer untersuchen lassen.

Eine wichtige Säule der Förderung unserer Schülerinnen und Schüler im MINT-Bereich ist die Mitwirkung externer Partner. Hier hat sich in den vergangenen Jahren das Unternehmen Ohrmann Montagetechnik stark engagiert mit dem Projekt „Ingenieur für ein Jahr“. Unser Ziel ist es, die Mitarbeit starker externer Partner noch weiter auszubauen, um einer großen Anzahl an Schülerinnen und Schülern weiterhin interessante und spannende Bildungsangebote machen zu können.

Bei allen Bemühungen, die Bildung im MINT-Bereich zu optimieren, freuen wir uns aktuell besonders darüber, dass vom 20.-28. November der TouchTomorrow-Truck (www.touch-tomorrow.de) auf unserem Schulgelände die Pforten öffnet, um den Besuchern die Gelegenheit zu geben, modernste Technik hautnah zu erleben.

Die Rezertifizierung als „MINT-freundliche Schule“ gilt wie immer für drei Jahre. Unabhängig davon wollen wir das Archigymnasium auch im MINT-Bereich stets weiterentwickeln, um alle unsere Schülerinnen und Schüler – je nach Interessen und Begabungen – optimal fördern und fordern zu können.
Dies ist nur möglich, wenn alle Beteiligten sich mit Engagement der Sache annehmen. An dieser Stelle möchten wir unseren Dank aussprechen an alle Mitwirkenden, die den Erfolg der Schule möglich gemacht haben und die die MINT-Fächer am Archigymnasium voranbringen.

Amelie Habersetzer und Patrick Schnell

TouchTomorrow-Truck besucht das Archi

TouchTomorrow-Truck besucht das Archi

Wie in den Pflegschaftsabenden bereits angekündigt, ist es uns gelungen im November den TouchTomorrow-Truck der Dr. Hans Riegel-Stiftung ans Archi zu lotsen, wo er dann seine Türen für uns öffnen wird.
Die Stationen im Truck vermitteln laut Anbieter nicht nur MINT-Inhalte und Zukunftsthemen, sondern stellen diese auch in einen konkreten Kontext zu Ausbildungs- und Berufsperspektiven. Die Schülerinnen und Schüler erfahren auf diese Weise nicht nur Neues und Spannendes über MINT-Themen, sondern sammeln im Truck zudem Informationen zu Berufswegen und –feldern.

Im Hinblick auf die anstehenden Wahlpflicht-Kurswahlen zur Jahrgangstufe 8 bzw. im Vorfeld der Kurswahlen zur Q1 erschien es uns sinnvoll, vorrangig den SchülerInnen der Jahrgangstufen 7 und 10 (Eph) einen längeren Besuch des Trucks zu ermöglichen. Sie werden dort in Kleingruppen rotierend verschiedene Themen aus Naturwissenschaft und Technik und der dazugehörenden Arbeitswelt erarbeiten. Die Moderation erfolgt durch versierte Naturwissenschaftler der Stiftung.
Die gemeinnützige Dr. Hans Riegel-Stiftung gestaltet Bildungsprojekt im MINT-Bereich an der Schnittstelle von Schule zu Hochschule. Der Truck versteht sich laut Anbieter als mobiles Bildungsangebot ohne Werbe- und PR-Funktion. Für den Besuch des Trucks ist für Schulklassen eine Einverständniserklärung der Eltern notwendig. Die Stiftung behält sich vor, Bilder und Videos vom Truckbesuch für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit sowie für Informations- und Bildungsinhalte der Stiftung zu verarbeiten und zu nutzen.
Während der Besuchs des Trucks innerhalb der Woche den genannten Schülergruppen vorbehalten ist, besteht am Samstag, den 23. November, unserem Tag der offenen Tür am Archi, zwischen 10.00 und 14.00 Uhr für alle SchülerInnen, Eltern und Gäste die Möglichkeit den Truck mit all seiner Technik auch spontan, dafür aber sicherlich auch nicht allein zu besuchen.
Weitere Informationen zum Truck u.a. Stimmen zum Truckbesuch und Videos finden sich unter www.touch-tomorrow.de.


Mit freundlichen Grüßen

Amelie Habersetzer und Patrick Schnell
(MINT-Koordination)

Klima Karikaturen

Klima Karikaturen

Im Rahmen eines thematischen Projekttages zur Frage des Klimawandels, setzten sich alle Schülerinnen und Schüler mit diesem Problem, seinen Folgen und möglichen Gegenmaßnahmen auseinander. Die Gruppe von Frau Reits äußerte ihre Kritik am Umgang des Menschen mit seiner Umwelt und der Klimapolitik auf kreative Art und Weise. 

Initiative zum Klimaschutz auch bei Wettbewerb erfolgreich

Initiative zum Klimaschutz auch bei Wettbewerb erfolgreich

Im Rahmen der „Friday for future“-Aktivitäten hat sich eine Projektgruppe der Forscher- und Tüftler-AG auch mit der Idee beschäftigt, den Einfluss einer hellen Bemalung von Asphaltflächen zu testen. Anregungen hierzu waren Initiativen der Städte Los Angeles und Athen, die inzwischen ganze Straßen mit einer weißen Spezialfarbe angestrichen haben mit dem Ziel, die Aufheizung zu mindern.

Im Rahmen des Projektes „Weiß statt heiß“ eines Schülerinnenteams aus der Klasse 7a wurden Asphaltstücke mit verschiedenen weißen Asphaltfarben bemalt und zum Teil auch mit Nachstreumittel (“Reflexionsperlen”) bestreut und dann auf ihr Reflexionsvermögen getestet. In einem Modellversuch mit einem bemalten und einem unbemalten Asphaltstück in einer winddichten Konstruktion konnte eine verminderte Aufheizung bei Bemalung aufgezeigt werden. Nach Gesprächen mit der Schulleitung, unserem Hausmeister Herrn Schmidt und mit Zuständigen von der KBS-Abteilung Immobilienmanagement der Stadt Soest konnte eine mehrschichtige helle Bemalung einer geeigneten Testfläche auf dem Schulhof am Altbau vereinbart und dann auch in Angriff genommen werden. An dieser Stelle bedanken wir uns bei der Stadt Soest für die Förderung dieses Modellprojektes durch die Kostenübernahme für die spezielle Asphaltfarbe.

Für die Erfassung von Temperatur- und Reflexionswerten auf der bemalten Testfläche und einer unbemalten Referenzfläche hat ein Schülerteam Mikrocontroller programmiert, so dass von beiden Flächen jetzt Messdaten erfasst, gespeichert und in einem Folgeprojekt auch aufbereitet öffentlich zugänglich gemacht werden können. Ein weiteres Team aus Schülerinnen und Schülern kümmert sich zudem darum, einzelne Bereiche der bemalten Fläche mit hellen Farben auch künstlerisch wertvoll zu gestalten, einerseits um die Akzeptanz zu erhöhen, andererseits aber auch um auf das Projekt aufmerksam zu machen und für das Projekt zu werben.

Kurz vor den Ferien kam zudem die schöne Nachricht für das Team, dass das Projekt neben der Forschungsprämie in Höhe von 500 € zudem mit dem 1. Platz beim Energie- und Klimawettbewerb des Energieversorgers innogy ausgezeichnet wurde. Hierzu überreicht Herr Papenheim heute stellvertretend den Schülerinnen die Urkunde. Darüber hinaus dürfen sich die Schülerinnen über die Gewinnprämie von 1000 € für die Schule freuen. In Kürze werden auch die Messdaten zum Projekt über die Homepage öffentlich zugänglich gemacht. Ein QR-Code und eine Infotafel an der Ecke zur Niederbergheimer Straße sollen zudem auf das Projekt hinzuweisen und Anreiz sein, sich über die Messdaten zu informieren.

Folgeprojekte u.a. zur automatisierten Messdatenerfassung und zur Auswertung der Daten stehen in den Startlöchern, dies hat dann aber Zeit bis nach den Sommerferien! Auch der Soester Anzeiger berichtete am 10.7.2019, den Artikel der online-Version finden Sie hier: www.soester-anzeiger.de/lokales/soest/weisser-schulhof-soest-12780495.html

Patrick Schnell (Projektbetreuer und Leiter der Forscher- und Tüftler-AG)

Ingenieur für ein Jahr

Ingenieur für ein Jahr

„Greifen, Position bestimmen und einer Reihenfolge getreu ablegen.“ Das war das Motto des diesjährigen Projekts „Ingenieur für ein Jahr“. Zum zweiten Mal erlebten einige Schülerinnen und Schüler der Stufe 9 ein interessantes und lehrreiches Schuljahr bei der Firma Ohrmann Montagetechnik. Ergänzt wurde diese Zeit durch ein zweiwöchiges Praktikum im April.

Bei der diesjährigen Kooperation zwischen dem Archigymnasium und Ohrmann Montagetechnik nahmen Sam Breitenstein, Frederik Deisel, Jan Niklas Brockhausen, Eike Christian Flath, Johanna Höhne, Puveesan Nesananthan, Max Ratzlaff, Arne Sander, Alischa Schulz und Vincent Villbusch teil. Im ersten Halbjahr wurden uns zunächst theoretische Grundkenntnisse durch den Chef und Gründer des Unternehmens, Herrn Ohrmann, vermittelt. Mit seiner Unterstützung trafen wir uns jeden Mittwoch in der 8/9. Stunde und erlernten die Grundlagen des technischen Zeichnens und der Pneumatik. Begonnen haben wir mit simplen Übungen zum räumlichen Vorstellungsvermögen. Zum Beispiel den unterschiedlichen Dimensionen der Ansicht eines Bauteiles. Nach weiteren Zeichenstunden befassten wir uns mit der Pneumatik. Dies beinhaltete, wie die Pneumatik funktioniert, die verschiedenen Ventile, die Logik und das Zeichnen von Schaltplänen. Schließlich ging es zu Firma Ohrmann. Hier wir wurden herzlich von den Mitarbeitern empfangen, mit Spannung erwarteten wir unsere Aufgabe:
Diese bestand darin, beliebig liegende Würfel mit einem Roboterarm aus einem Magazin zu nehmen und in eine Prüfvorrichtung zu legen. In dieser wird die Lage des Würfels erkannt und anhand dieser Daten dann in gleicher Ausrichtung (Die vier nach oben, die sechs nach vorne) übereinandergelegt. Was sich zuerst einfach anhörte, erforderte viel Geduld, viel technisches Verständnis, gut e Teamarbeit und Absprachen. Wir teilten die Aufgabe in Unterthemen und auch die Gruppe gliederte sich in verschiedene Aufgabengebiete. So ergaben sich drei Teams mit den Schwerpunkten: Mechanik, Programmierung und Pneumatik.

Neben der Lösung unsere Projektaufgabe, hatten wir die Möglichkeit die verschiedenen Abteilungen der Firma kennenzulernen. Dazu gehörten beispielsweise die Fertigung, der Vertrieb, sowie die Konstruktion. Wir durften praktisch arbeiten und Dinge ausprobieren, die wir sonst wahrscheinlich niemals hätten machen können, wie bohren, sägen oder mit CAD zeichnen.Die Firma bietet viele Ausbildungsberufe an und ist unter anderem auch für einen Maschinenbau-Ingenieur/-in oder einen Betriebswirt/-in ein interessanter Arbeitgeber.

Abschließend lässt sich sagen, dass wir alle sehr viel gelernt haben. Wir alle konnten unsere Berufswünsche konkretisieren und unsere Fähigkeiten ausarbeiten. Wir möchten uns bei der Firma Ohrmann für diese großartige Chance bedanken und hoffen, dass auch im nächsten Schuljahr Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit haben, diese Erfahrungen zu machen!
Natürlich bedanken wir uns auch bei den Mitarbeitern und Azubis der Firma, die uns immer helfend bei Seite standen und dafür gesorgt haben, dass der Spaß nicht zu kurz kam. Unser Dank gilt aber auch Herrn Stark für die Begleitung des Projekts.

Johanna Höhne und Alischa Schulz

Experten in Sachen digitale Medien

Experten in Sachen digitale Medien

„Hilfe, ich kriege gemeine und verletzende WhatsApps und weiß nicht, was ich dagegen machen soll. Wer kann mir helfen?“ Oder auch: „Warum sind soziale Medien überhaupt so faszinierend, dass ich in meiner Freizeit kaum davon loskomme?“
Mit solchen und andern wichtigen Fragen haben sich die neu ausgebildeten Medienscouts aus den Jahrgangstufen 8 und 9 in einer dreitägigen Grundausbildung intensiv auseinandergesetzt.

In zahlreichen Workshops haben sie gelernt, wie sie gerade auch jüngere Mitschüler im Umgang mit digitalen Medien beraten und unterstützen können, damit der Umgang mit Internet, Smartphone & Co. nicht zur Qual wird. 
Das Wichtigste, haben die neuen Experten der modernen Kommunikationsmedien  gelernt, ist es, über die Probleme zu reden und sich gegen Anfeindungen zu wehren. Genau hierfür stehen unsere Medienscouts zur Verfügung.