Archi erhält eTwinning-Qualitätssiegel

Archi erhält eTwinning-Qualitätssiegel

Die Mühen des Französischkurses der jetzigen 9a und b haben sich gelohnt. Das Archi ist jetzt für sein europäisches Schulprojekt über den Alltag in Europa mit dem eTwinning-Qualitätssiegel 2020 für beispielhafte Interprojekte ausgezeichnet worden. Die Schülerinnen und Schüler bekamen hochwertige Sachpreise und Urkunden als Anerkennung für ihre geleistete Arbeit.

In ihrem Projekt haben sie sich mit dem Thema „Europäische Lebenswelten“ beschäftigt und sich Gedanken zu verschiedenen Sitten in den teilnehmenden Ländern gemacht. So stellte sich heraus, dass Jugendlichen aus Italien, Spanien und Portugal die Maibaumtradition völlig fremd ist, während unsere Schüler wiederum von den Gepflogenheiten zum Tag der Befreiung vom Faschismus in Italien nicht wussten. Aber auch der Blick auf Feierlichkeiten, die in allen teilnehmenden Ländern gefeiert werden, stellte sich als spannend heraus. So brachten unsere Schüler den südeuropäischen Partnern deutsche Traditionen zum Weihnachtsfest nahe, indem sie über typische Gerichte wie Gänsebraten berichteten und Weihnachtskarten verschickten.

Aber auch persönliche Erfahrungen in der schwierigen Zeit des Lockdowns in den einzelnen Ländern waren ein Thema, das die Schülerinnen und Schüler besprochen haben – alles natürlich auf Französisch.

Letztendlich hat das Projekt als Teil des Programms Erasmus+ der Europäischen Union dazu beigetragen, dass sich die Zusammenarbeit zwischen den Partnerklassen durch kreativen Medieneinsatz und innovative Unterrichtskonzepte auch in Zeiten, in denen ein Austausch in Form von gegenseitigen Besuchen nicht möglich ist, weiter intensiviert und gegenseitig gefördert hat.

Baumpflanzaktion

Baumpflanzaktion

Gemeinsam mit ihren Klassenlehrern haben jetzt die Fünftklässler unserer Schule „ihren“ Baum im Park auf dem Schulgelände gepflanzt. Diese Aktion ist eine längst fest etablierte Tradition an unserer Schule, die nicht nur dazu beiträgt, dass unsere Schule auch langfristig eine Schule im Grünen bleibt und den schuleigenen Park weiter bereichert. Der gepflanzte Baum wird die Schülerinnen und Schüler auch während ihrer Schulzeit am Archi und weit darüber hinaus begleiten und mit der Schule verbinden.

Gespendet hat den Baum – eine Robinie, Baum des Jahres 2020 – auch dieses Jahr die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Abteilung Soest. Schnell war ein passender Standort gefunden und die Robinie von den jungen Schülerinnen und Schülern mit Unterstützung der Vertreter der Schutzgemeinschaft Graf von Plettenberg, Dr. Haumann und Herr Schümmer gepflanzt. Neugierig, was „ihren“ Baum besonders macht, hatten die  Schüler rasch die Gäste in ein interessantes Gespräch über die Eigenarten der Robinie und die momentan prekäre Situation des Waldes verwickelt. Die Robinie kommt sehr gut mit kargen und trockenen Verhältnissen zurecht und trotzt auch dem Borkenkäfer. Zudem wächst die gerade in den ersten Jahrzehnten stark. Alles gute Voraussetzungen, um den diesjährigen Fünftklässlern und auch allen anderen Archianern viel Freude zu machen und unsere ohnehin schon grüne Schule noch weiter zu bereichern.

Turing Tumble – Computer mit Murmelantrieb

Turing Tumble – Computer mit Murmelantrieb

Interessierte Schülerinnen und Schüler der 6D durften am 28. Oktober 2020 in einer Kooperation des Archigymnasiums mit dem Soester StadtLABOR spielerisch entdecken, wie ein Computer arbeitet. Sie nutzten dabei das von Prof. Paul Boswell entwickelte Murmelspiel „Turing Tumble“, mithilfe dessen Schülerinnen und Schüler mechanische Computer in Form von Murmelbahnen bauen, die Logikrätsel lösen. Da es sich um Schülerinnen und Schüler einer Tabletklasse handelte, wurden neben dem Turing Tumble-Set „zum Anfassen“ auch digitale Murmelbahnen auf den iPads gebaut und ausprobiert.

Der Workshop, der von den Lehrkräften Frau Winkler und Herrn Schnell in Kooperation mit Frau Söllner vom StadtLABOR geleitet wurde, konnte mit zehn Schülerinnen und Schülern der Klasse in den Räumlichkeiten des StadtLABORs durchgeführt werden, die neben der besonderen Atmosphäre auch einige Anregungen und eine Ausstellung zum Thema Digitalisierung zu bieten hatten.

Nach der Vorstellung des StadtLABORs und einer ersten Einführung in das Bedienen der Software auf den Tablets konnten die Schülerinnen und Schüler in Zweier-Teams mit der Bearbeitung erster Rätsel loslegen. Dabei sollten sie vorgegebene Anfangskonfigurationen so mit Fallzielen, Kreuzungen, Bits oder Fängern ergänzen, dass eine bestimmte Farbausgabe der Murmeln erschien. Schnell war das Interesse der Workshop-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer geweckt: Es wurde ausprobiert, gestaltet, gespielt und getüftelt. Ganz nebenbei lernten die Kinder dabei nicht nur, wie einzelne Elemente eines Computers mit elektrischen Signalen miteinander kommunizieren, sondern auch, wie Programme gestoppt werden, was bedingte Verzweigungen sind und wie man binär zählt. Diese Erkenntnisse zu Computern und deren Arbeitsweise wurden in zwei zentralen Transfer-Besprechungen gesammelt und gemeinsam aufgearbeitet.

Die Rückmeldung der Schülerinnen und Schüler am Ende fiel durchweg positiv aus. Alle Teilnehmer beteuerten, dass es ihnen Spaß gemacht habe und dass die zu lösenden Rätsel interessant waren, sodass es am Ende niemandem auffiel, dass man sich anderthalb Stunden am Nachmittag mit sehr komplexen informatischen Inhalten auseinandergesetzt hatte. Darum freuen wir uns auf mögliche Folgeveranstaltungen am Archi, bei denen weitere Rätsel gelöst und Murmel-Computer gebaut werden können.

Gedanken-Galaxie

Gedanken-Galaxie

Die Klasse 8c holt ferne Sternensysteme in ihren Klassenraum. Künstlerin Karolina Hajok begleitete die Schüler*innen der 8c und deren Klassenlehrerin Sandra Gerling bei dem Projekt „Klassenraumgestaltung“.

Eine Vielzahl spannender Entwürfe der Schüler*innen mussten zu einem Gesamtkunstwerk vereint werden. Keine leichte Aufgabe. Bei der Suche nach einem Kompromiss landete die Klasse bei Wilhelm Schlote – Zeichner, Cartoonist und Kinderbuchautor. In Schlotes Stil viele Ideen der Schüler*innen aufzugreifen führte zu dem beeindruckenden Ergebnis, das jetzt im Raum 1.3.3.8 zu bestaunen ist.

Wilhelm Schlote, bekannt durch seine Stadtplakat-Reihe, will die Klasse noch besuchen, das Ergebnis in Augenschein nehmen und eine exklusive Kunststunde geben.

Aufgabenformate in digitalen und hybriden Kontexten

Aufgabenformate in digitalen und hybriden Kontexten

Das selbstgesteuerte Lernen fördern – Lernarrangememnts so planen und entwickeln, dass sie sowohl im Präsenzunterricht als auch für das Lernen auf Distanz – also hybrid – einsetzbar sind, das waren die zentralen Fragen unserer schulinternen Lehrerfortbildung.

In der gegenwärtigen Situation ist es für Schülerinnen und Schüler, vor allem wenn es erneut zu (partiellen) Schulschließungen kommt, von erheblicher Bedeutung Lerninhalte selbständig erarbeiten zu können. In Zeiten des Lernens auf Distanz ist es notwendig, dass Schüler*innen abwechslungsreiche Aufgaben bekommen, die für sie leistbar und motivierend sind. Darauf möglichst gut vorbereitet zu sein ist und ein wichtiges Anliegen, weshalb wir uns diesem Thema in einer umfangreichen Fortbildung gewidmet haben.

Für das ganztägige Praxisseminar konnten wir das Baumgartner Institut für Unterrichtsentwicklung und Evaluation gewinnen.