Archi Award 2023

Archi Award 2023

Das Jahr 2023 zeichnet sich durch eine beeindruckende Vielfalt an Nominierten aus, deren Einsatz die Schulgemeinschaft auf vielfältige Weise bereichert hat. Die Auswahlkriterien basierten auf dem Grad des Engagements, der Kreativität in der Umsetzung und dem Einfluss auf das Wohlbefinden der Schulgemeinschaft. Nach einem intensiven Bewertungsprozess durch eine Jury aus Schüler*innen, Eltern und Lehrer*innen, freuen wir uns, die diesjährigen Gewinner bekannt zu geben und gratulieren diesen herzlich:

  • Die Mini SV wurde für ihren verlässlichen Einsatz und die Organisation der Unterstufenübernachtung geehrt. Ihr Engagement für die Belange der Unter- und Mittelstufe hat maßgeblich zu einem positiven Schulumfeld beigetragen.
  • Marlene Schnell beeindruckte die Jury durch ihren vielfältigen und unermüdlichen Einsatz für die Schulgemeinschaft über viele Jahre hinweg. Ihre Initiative und ihr Engagement sind beispiellos.
  • Nella Junkermann, Dana Mantau und Martina Gabel haben als Mentorinnen der Klasse 5c begeistert. Ihre stete Verfügbarkeit und Fürsorge sorgen dafür, dass sich die Schüler wohlfühlen, wie es treffend in einer Nominierung formuliert wurde: „Sie sind immer für uns da und sorgen dafür, dass wir uns wohlfühlen.“

Der Archi Award spiegelt die Stärke unserer Schulgemeinschaft wider und motiviert Schüler, Eltern und Lehrer gleichermaßen, sich für das gemeinsame Wohl einzusetzen. Er zeigt, dass individuelle Beiträge einen wesentlichen Unterschied machen können und dass Wertschätzung eine zentrale Rolle in unserer Schulgemeinschaft spielt. Ziel des Award ist es, das Engagement und die Kreativität unter allen Mitgliedern der Schulgemeinschaft sowie das Gefühl der Zugehörigkeit zu stärken.

„Dabei sein ist alles!“

„Dabei sein ist alles!“

so könnte man das Motto für unsere Teilnahme am Tischtennis Bezirksent­scheid in Unna wählen. Ohne etatmäßige Nummer eins und nach einer von erheblichen Verkehrsbehinde­rungen begleiteten und deshalb verspäteten Anreise ging es sofort an die Tische. Leider erwiesen sich unsere Gegner aus Eickel (0:9), Dortmund (1:8) und dem späteren Finalisten aus Wilnsdorf (0:9) in der Gruppenphase als deutlich überlegen, sodass herbe Niederlagen zu verzeichnen waren. Nichtsdestotrotz konnte das die Laune nicht schmälern, denn es wurden wichtige Wettkampferfahrungen gesammelt und neue Trainingsanreize für die AG gesetzt.

Jacob Vielberg (6b) konnte gegen das Gymnasium Phönix aus Dortmund sein Einzel gewinnen und holte damit den Ehrenpunkt zum 1:8.

Reinigung der „Stolpersteine“

Reinigung der „Stolpersteine“

Gedenken und Erinnern an die Opfer von Nationalsozialismus und Holocaust

Das Reinigen der „Stolpersteine“ durch Jugendliche in der Soester Innenstadt ist mittlerweile zur Tradition geworden und findet stets Ende Januar anlässlich des Gedenktages für die Opfer von Nationalsozialismus und Holocaust (27. Januar) statt. Die „Stolpersteine“ erinnern an diejenigen Menschen, die in der Zeit des Nationalsozialismus aufgrund ihres Glaubens, ihrer Herkunft oder ethnischen Zugehörigkeit systematisch ausgegrenzt, deportiert und ermordet worden sind. Indem auch in diesem Jahr mehr als einhundert Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Soester Schulen die Gedenksteine reinigten, zeigten sie ihren Respekt vor den Opfern des Naziregimes und setzten somit ein Zeichen gegen Antisemitismus, Rassismus und Intoleranz.

Das Archigymnasium wurde in diesem Jahr durch einen Kurs unter der Leitung von Herrn Hecker vertreten. Die Stadt bedankte sich bei allen Beteiligten für ihr Engagement. Der Einsatz der Schülerinnen und Schüler ist auch als ein Bekenntnis zu Demokratie, Menschenwürde und Rechtsstaatlichkeit zu betrachten. Zum Abschluss der Veranstaltung wurden die Namen derjenigen Menschen vorgelesen, für die es „Stolpersteine“ in Soest gibt, und es wurde eine Schweigeminute abgehalten.

Deutsch-Französischen Freundschaft

Deutsch-Französischen Freundschaft

Am 22.01.24 hat der Französischkurs von Frau Pankoke Blome am Internet-Team-Wettbewerb teilgenommen. Dieser steht ganz im Zeichen der Deutsch-Französischen Freundschaft, die Konrad Adenauer und Charles de Gaulle am 22.1.63 besiegelt haben und zwar durch den Traité de l’Elysée. Dieser Vertrag legt den Grundstein für die guten Deutsch-Französischen Beziehungen.

Im Wettbewerb waren Aufgaben zu mehreren Themengebiete zu bearbeiten, die sich einerseits mit der Geschichte Frankreichs und andererseits mit aktuellen Themen wie Sport, den Olympischen Spiele und Stars beschäftigten. „Wir als Kurs hatten dabei sehr viel Freude und haben einige neue Aspekte gelernt.“, so Elli, Elisa und Kati. „In einigen Wochen gibt’s die Resultate…je croise mes doigts.“

Mit Erasmus+ an der schönen blauen Donau

Mit Erasmus+ an der schönen blauen Donau

Vom 16. bis zum 23. Oktober 2023 fand man in den Kursen der Q1 und Q2 insgesamt elf leere Stühle vor. Doch ein allzu großes Mysterium ist das Verschwinden der Jugendlichen gar nicht. Sie befanden sich für die gesamte Woche mitten in Ungarn und erkundeten gemeinsam mit ihren AustauschschülerInnen Budapest und Umgebung. Das Programm der Reise, welche unter dem Motto „Wasser“ stand, beinhaltete unter anderem ein Wassermuseum mit vorangehendem Workshop zum Thema Mikroplastik, in dem sie gemeinsam das große Themengebiet erarbeiteten und Fragen stellen konnten. Auch eine schwimmende Mühle und eine Aussicht von „Buda Castle“ auf die Stadt an der Donau- Budapest blieben nicht verborgen und während der Freitagabend mit Schifffahrt auf der Donau normalerweise das Wochenende eingeläutet hätte, schloss die Gruppe stattdessen mit einem produktiven und programmreichen Tag ab, der nach Besichtigung der Basilika und gemeinsamen Mittagessen auf dem Heldenplatz umgeben von architektonischen Bildnissen endete ab. Zwei Tage im Familienkreis später (ohne Schule und festes Programm) kam der Austausch -wenn der Abschied auch schwer fiel- am Flughafen der ungarischen Hauptstadt zu einem erfüllten Ende.

Da die Reisekosten zu großen Teilen vom Erasmus+ Projekt getragen werden, gibt es auch gewisse Anforderungen. Ein Produkt, welches am Ende der Reise Interkulturalität, Sprachaustausch und Nachhaltigkeit mit Bezug auf das Thema Wasser darstellen sollte. Die Gruppe entschied sich für einen bildbegleiteten Podcast. Auch die genaue Struktur des Produkts entwarfen die SchülerInnen selbst und entschieden zu welchen Themen sie ungarische BürgerInnen auf der Straße befragen wollten. Auf Grundlage derer Antworten entstand so ein informativer Vergleich von Nutzung von und Bezug zu Wasser.

Das Wochenende im Familienkreis blieb bei wenigen wirklich nur innerhalb der Gastfamilien, da die deutschen und ungarischen TeilnehmerInnen sich so gut verstanden, dass sie freiwillig Zeit miteinander verbrachten. Bei Aktivitäten wie einem Besuch in einem der berühmtesten Thermalbäder weltweit, im gigantischen ungarischen Parlament, dem atemberaubenden Zirkus Budapests und hoch oben in Klettergärten festigten sich so die bereits in Deutschland entstandenen Freundschaften. Viele der TeilnehmerInnen planen bereits Wiedersehen mit ihren neu gewonnenen Freunden und freuen sich uns auch in Zukunft von diesen berichten zu können.

Linja Breitenstein, Q1