Die Sommerferien neigen sich dem Ende und die Frage wie das neue Schuljahr starten wird, wird für alle Beteiligten immer brennender. Heute haben wir per Schulmail die aktuellen Vorgaben erhalten. (https://www.schulministerium.nrw.de/docs/bp/Ministerium/Schulverwaltung/Schulmail/Archiv-2020/200803/index.html). Über einige wichtige Punkte möchte ich Sie an dieser Stelle kurz informieren.

Wir werden weitgehend im Regelunterricht in das Schuljahr starten dürfen. Der Unterricht beginnt in den einzelnen Jahrgangsstufen so, wie vor den Sommerferien angekündigt. Dabei ist vorerst das Tragen einer MNB (Mund-Nase-Bedeckung) auf dem gesamten Schulgelände und in allen Schulgebäuden zu jeder Zeit Pflicht. Ausgenommen von dieser Regelung sind nur Lehrer*innen im Unterrichtsgeschehen, sofern der Mindestabstand vom 1,5m eingehalten werden kann. Für die Beschaffung geeigneter MNB sind Eltern bzw. Schüler*innen verantwortlich.

Nach Vorgabe muss der Unterricht in festen, jahrgangsbezogen Klassen und Kursen stattfinden, was für die Unterrichtsorganisation am Archi kaum eine Einschränkung bedeutet. Lediglich jahrgangsübergreifende Gruppen sind nicht möglich. Dies betrifft leider das Lernstudio, das in der bisherigen Form so nicht angeboten werden darf.

Einschränkungen ergeben sich auch für unseren Ganztagsbereich. Dieser kann und darf wie gewohnt stattfinden. Das Angebot für „Gastkinder“, die nur gelegentlich den Ganztagsbereich besuchen, können wir aktuell allerdings nicht aufrecht erhalten. Auch werden wir das Verpflegungsangebot auf die verbindlich für den Ganztagsbereich angemeldeten Schüler*innen beschränken müssen.

Schüler*innen, die typische Covid-19 Symptome (insbesondere Fieber, trockener Husten, Verlust des Geschmacks-/Geruchssinn) aufweisen, dürfen wegen der möglichen Ansteckungsgefahr nicht am Unterricht teilnehmen. Sollten diese Symptome in der Schule auftreten, so sind die Kinder von den Eltern abzuholen. In diesem Fall ist die Schule ist verpflichtet, das Gesundheitsamt zu kontaktieren.

Für Schüler*innen die wegen einer Vorerkrankung eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für einen schweren Krankheitsverlauf im Falle einer Covid-19 Infektion haben, entscheiden die Eltern über die Teilnahme am Präsenzunterricht und informieren die Schule schriftlich. Ein ärztliches Attest ist erforderlich, sofern der Schulbesuch für mehr als 6 Wochen nicht möglich ist. Die Verpflichtung zur Teilnahme an Prüfungen und am Distanzunterricht bleiben in jedem Fall bestehen.

Das MSB weist noch einmal ausdrücklich auf die Coronaeinreiseverordnung hin. Dort ist die Einreise aus Risikogebieten, z.B. nach einer Urlaubsreise, geregelt. Neben einer 14-tägigen Quarantäne- ist dort auch eine Meldepflicht gegenüber dem Gesundheitsamt definiert.

Angekündigt ist ein neuer rechtlicher Rahmen für das „Lernen auf Distanz“, auch wenn wir sicherlich alle hoffen, dass dieses Unterrichtsmodell nur selten, am Besten gar nicht Realität werden muss. Unter anderem ist vorgesehen, dass die Leistungsbewertung sich in Zukunft auch auf den Distanzunterricht erstreckt.

Herzliche Grüße
Marcus Roß