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Es wird diskutiert, getüftelt und beratschlagt: Das achtköpfige Team „CyberBots„ der Robotik AG des Archigymnasiums bereitet sich auf die Teilnahme am Regionalwettbewerb der First Lego League im Heinz Nixdorf Forum in Paderborn vor und kämpft gemeinsam um den Einzug in das Semi-Finale.

Aber was genau ist diese FIRST Lego League? Es handelt sich dabei um den größten Roboter-Forschungswettbewerb weltweit. Bildung und Naturwissenschaften werden für alle zum Erlebnis. Jugendliche lösen zusammen mit einem Roboter Probleme der realen Welt und werden die Forscher von Morgen! Mit der FLL ermuntert der Bildungsveranstalter HANDS on TECHNOLOGY e.V. den Nachwuchs einerseits, sich spielerisch mit komplexer Technik auseinander zu setzen. Andererseits werden die Teilnehmenden motiviert, als Forscherinnen und Forscher von morgen, innovative Ideen zu entwickeln. Ziel ist die Förderungen von Schlüsselqualifikationen für Berufe des 21. Jahrhunderts.

Der internationale MINT-Wettbewerb für Kinder und Jugendliche zwischen 9 und 16 Jahren, findet bereits zum 16. Mal in der Region Zentraleuropa statt. In der Saison 2017/18 treten über 1000 Schülerteams an, um Roboter zu bauen und sich mit der weltweiten Trinkwasserversorgung zu beschäftigen, denn das Wettbewerbsmotto lautet dieses Mal “HYDRO DYNAMICS – Vorkommen, Nutzung, Lagerung und Transport von Wasser“.
Das Bildungsprogramm FLL besteht aus zwei Elementen: Im Forschungsprojekt entwickeln die Teams innovative Ideen. Die Ergebnisse dieser Forschungs- und Recherchearbeit werden beim Wettbewerb einer Expertenjury kreativ präsentiert. Hier hat sich das Schülerteam (Julius Ide,  Jakob Beetz, Christopher Kolkmann, Moritz Eckhoff, Kilian Trueten, Henning Flath, Lukas Florenzke) den ökologischen Aspekten des Wasserverbrauchs und der Wasserverschmutzung von Toiletten gewidmet und wird ein Konzept präsentieren, das Impulse liefern soll wie diese ökologisch besser betrieben werden können.
Im technischen Teil des Wettbewerbs konstruieren alle Teams aus Sensoren, Motoren, Microprozessoren und LEGO Steinen einen autonomen Roboter, der auf einem Spielfeld möglichst viele Aufgaben lösen  soll. So müssen z.B. Gullideckel montiert, defekte Rohrleitungen ausgetauscht und Blumen automatisch bewässert werde. Dabei ist es äußerst wichtig, einen super-funktionellen Robotergrundbau in das Robot Game zu schicken den man schnellstmöglich für neue Aktionen auf dem Spielfeld umbauen kann und diesen auch noch präzise und fehlerfrei zu programmieren. „Für den Feinschliff hat das Team sogar weite Teile der Weihnachtsferien investiert“, so der betreuende Lehrer Marcus Roß stolz, „der Wettbewerb war anstrengend aber für alle ein großer Gewinn, im kommenden Jahr werden wir wieder ein Team aufstellen.“. Seit den Sommerferien wurde jeder Montag- und Mittwochnachmittag und auch die ein oder andere Stunde am Wochenende investiert um so weit zu kommen. Nun hofft das Team auf eine gute Punktzahl beim Regionalwettbewerb um auch das Semi-Finale zu erreichen.

Ergänzung: Unser Team war beim Regionalwettbewerb 2018 erfolgreich. Wir gratulieren zum 3. Platz in der Teamwertung.

 
 
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