Exkursion zum Nachweis tierischer DNA in Lebensmittel

Der Biologie Grundkurs von Herrn Schnell begab sich auf eine Exkursion zum naturwissenschaftlichen Berufskolleg in Olsberg und untersuchte verschiedene Wurstsorten auf ihre DNA-Bestandteile.
Bevor wir mit dem Leiter des Bio-Labors bekannt gemacht wurden, stand uns eine längere Zugfahrt ins Sauerland bevor.

Nach der Ankunft wurden wir zunächst einmal mit Laborkittel, Schutzbrille und Handschuhen ausgestattet. Zuerst wurden uns grundlegende Regeln und der allgemeine Durchlauf der anstehenden Experimente erklärt.
Wir haben uns jeweils für zwei DNA-Abstriche von Wurstsorten entschieden und diese untersucht. Mit diesen DNA-Proben wurde dann eine PCR durchgeführt. Eine PCR (Polymerase Chain Reaction) ist ein maschineller Prozess der Vervielfältigung von DNA, sodass genug DNA für die weitere Untersuchung vorhanden ist.
Nachdem wir eine kurze Pause während des Prozesses der PCR hatten, konnten wir den Aufbau der Gelelektrophorese vorbereiten. Die Gelelektrophorese ist ein Verfahren mit dem man Moleküle voneinander trennen und sichtbar machen kann. Mit Hilfe einer Skalierung und einer Auswertung am späteren Nachmittag konnte man feststellen welche tierische DNA vom Schwein über Huhn, Truthahn bis Rind sich in den (Wurst)-Proben befinden.
Daraufhin hatten wir eine sehr gute und praktische Vorbereitung auf die am nächsten Morgen anstehende Klausur und konnten uns bildlich mehr unter den verschiedenen Methoden des genetischen Fingerabdrucks vorstellen.

Ein Bericht von Ellen Wilhelm und Melissa Ölmez (Biologie Grundkurs)