Am Donnerstag vor den Sommerferien fanden auf dem Parkgelände des Archigymnasiums in Soest sowohl das Sport- als auch das Schulfest statt. Letzteres wurde dem Leitbild des Tages gewidmet: Schule gegen Rassismus. Die Schülerinnen und Schüler des Archis - die zudem weite Teile des Festes in beachtlicher Eigenständigkeit planten – zelebrierten bei herrlichem Sonnenschein die kulturelle Vielfalt ganzer Kontinente sowie einzelner Länder.

Dabei zeigten sie kreative Ideen zur Gestaltung informierender Stände, köstlicher Spezialitäten (ich muss an dieser Stelle von dem sündhaft leckeren australischen Burger schwärmen), ländertypischer Getränke, von Rasseln und Armbändern zum Selberbauen, Tombola-Verlosungen und vielem mehr! Unterstützung erhielten sie hierbei von der tatkräftig helfenden Lehrerschaft. Die Einnahmen werden u.a. für das Projekt „Archi for Africa“ gespendet oder auch für gemeinsame Aktivitäten genutzt, die durch die jeweiligen Klassenkassen finanziert werden. Für ein angenehmes Ambiente sorgten vielerlei musikalische Auftritte, die von einem erfrischenden Auftritt einiger Siebtklässler bis hin zu fetzigen Schülerbands reichten. Wie schon der Titel verrät, wurde des Weiteren Fußball gespielt – genauer gesagt ging es um den erstmals vergebenen Pokal für die Sieger des Fußballturniers am Archi. Dieses richtete sich vornehmlich an die älteren Schüler, die während des Sportfestes zuvor als engagierte Betreuer auftraten. Und dennoch: Siegreich gingen nicht „die Großen“, sondern „die Kleinen“ hervor. Auch wenn die Teams der Q1 die Plätze 2 und 3 erkämpften, blieb der ganz große Wurf dem einzigen(!) Team der 8. Jahrgangsstufe vorbehalten. In einem packenden Finale konnte zunächst kein Sieger ermittelt werden, sodass das Elfmeterschießen die Entscheidung bringen musste. Die junge Mannschaft behielt ihre Nerven in beeindruckender Manier im Griff und krönte sich verdientermaßen zum Pokalsieger. Trotz aller Erfahrung musste sich das tapfer kämpfende Lehrerteam bereits in der Vorrunde geschlagen geben, erntete jedoch zumindest den Respekt der Schülermannschaften.

(Es berichteten: Ingmar Eger und Maximilian Holt)